{"id":102785,"date":"2024-08-29T09:32:44","date_gmt":"2024-08-29T07:32:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&#038;p=102785"},"modified":"2024-08-29T12:09:51","modified_gmt":"2024-08-29T10:09:51","slug":"bundestagsabgeordnete-erlebt-wald-indem-die-baeume-traeumen","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/bundestagsabgeordnete-erlebt-wald-indem-die-baeume-traeumen\/","title":{"rendered":"Bundestagsabgeordnete erlebt \u201eWald, in dem die B\u00e4ume tr\u00e4umen\u201c"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1440\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-20240822_Dammer-Berge_Breher-1-1920x1440.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-102797\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-20240822_Dammer-Berge_Breher-1-1920x1440.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-20240822_Dammer-Berge_Breher-1-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-20240822_Dammer-Berge_Breher-1-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Revierleiter Wolfgang Hartmann und Susanne Belting (l.) zeigen Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (r.) eine Karte von der etwa 140 Hektar gro\u00dfen DBU-Naturerbefl\u00e4che Dammer Berge.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Damme. Bundestagsabgeordnete Silvia <strong>Breher <\/strong>(CDU) besuchte gemeinsam mit dem Kreisgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der CDU Vechta, Walter <strong>Goda<\/strong>, und CDU-Mitglied und Landwirt Helmut <strong>Schnittker <\/strong>am Donnerstag (22.8.) die rund 140 Hektar gro\u00dfe DBU-Naturerbefl\u00e4che <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/dammer-berge\/\">Dammer Berge<\/a> in ihrem Wahlkreis. Das ehemalige Munitionsdepot der Bundewehr wurde 2013 als Teil des Nationalen Naturerbes vom Bund an die gemeinn\u00fctzige Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), dem DBU Naturerbe, \u00fcbertragen und ist seitdem dem Naturschutz gewidmet. Die Fachliche Leiterin im DBU Naturerbe, Susanne <strong>Belting<\/strong>, und Revierleiter Wolfgang <strong>Hartmann <\/strong>vom <a href=\"https:\/\/www.bundesimmobilien.de\/bundesforst\">Bundesforst<\/a>betrieb Niedersachsen erl\u00e4uterten w\u00e4hrend einer Wanderung die Besonderheiten der Fl\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bundesinitiative als Meilenstein im deutschen Naturschutz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1414\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-20240822_Dammer-Berge_Breher-3-1920x1414.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-102795\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-20240822_Dammer-Berge_Breher-3-1920x1414.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-20240822_Dammer-Berge_Breher-3-800x589.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-20240822_Dammer-Berge_Breher-3-400x295.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das ehemalige Munitionsdepot in Damme ist heute dem Naturschutz gewidmet. Helmut Schnittker (v.l.), Silvia Breher, Wolfgang Hartmann, Susanne Belting und Walter Goda trafen sich auf der DBU-Naturerbefl\u00e4che und tauschten sich auch \u00fcber die Waldentwicklung im Nationalen Naturerbe aus. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/nationales-naturerbe\">Nationale Naturerbe<\/a> wird als Bundesinitiative im kommenden Jahr 20 Jahre alt. Die jeweiligen Bundesregierungen hatten seit 2005 schrittweise ehemalige milit\u00e4risch genutzte Areale, Fl\u00e4chen entlang der fr\u00fcheren innerdeutschen Grenze, Treuhandareale und stillgelegte Braunkohletagebaue nicht einfach privatisiert, sondern dem Naturschutz gewidmet. Inzwischen geh\u00f6ren bundesweit rund 164.000 Hektar zum Nationalen Naturerbe. 70.000 Hektar gingen an das DBU Naturerbe \u2013 so auch das ehemalige Munitionsdepot. \u201eDiese Initiative stellt einen Meilenstein im deutschen Naturschutz dar und ist f\u00fcr den Bund ein wichtiger Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt\u201c, meinte Belting. Die Fachliche Leiterin betonte, wie wichtig es sei, den Wert dieser \u201enat\u00fcrlichen Schmuckk\u00e4stchen\u201c zu erleben und freute sich \u00fcber das Interesse von Breher und ihrer Begleitung. Belting: \u201eVielerorts k\u00f6nnen wichtige Naturschutzma\u00dfnamen nicht oder nur schwer umgesetzt werden, weil schlichtweg die Fl\u00e4chenverf\u00fcgbarkeit fehlt. Das weltweite Artensterben schreitet aber lautlos voran und bedroht unsere Lebensgrundlage. Wir m\u00fcssen schneller in die Umsetzung kommen.\u201c Hier in den Dammer Bergen habe Naturschutz oberste Priorit\u00e4t: Im DBU Naturerbe werden offene Lebensr\u00e4ume durch Pflege bewahrt, strukturarme Forste zu naturnahen W\u00e4ldern umgewandelt und m\u00f6glichst ohne menschlichen Eingriff ihrer nat\u00fcrlichen Entwicklung \u00fcberlassen und Feuchtgebiete sowie Gew\u00e4sser \u00f6kologisch aufgewertet oder erhalten. \u201eDie W\u00e4lder im Nationalen Naturerbe tragen dazu bei, dass wir unsere Ziele der Nationalen Biodiversit\u00e4tsstrategie erreichen\u201c, betont Belting. Ein Ziel sei es, deutschlandweit f\u00fcnf Prozent der W\u00e4lder aus der Nutzung zu nehmen. \u201eMit der DBU-Naturerbefl\u00e4che Dammer Berge befindet sich in meinem Wahlkreis eine beeindruckende Fl\u00e4che des Nationalen Naturerbes. Es war hochinteressant, diese besser kennenzulernen. Gerade die Waldentwicklung ist hier ganz auf die Belange des Naturschutzes abgestimmt. Sie bedarf einer besonderen Betrachtung im Hinblick auf die F\u00f6rderkulisse und die Gesetzgebung\u201c, betonte die Bundestagsabgeordnete Silvia <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/abgeordnete\/biografien\/B\/breher_silvia-857172\">Breher<\/a>, die stellvertretend auch im Landwirtschaftsausschuss sitzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00f6rster gibt Laubb\u00e4umen Licht und l\u00e4sst Totholz im Wald<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ihrer Wanderung durch die teils schon sehr naturnahen und urigen Waldabschnitte erl\u00e4uterte Hartmann, wie er bei der Entwicklung hin zu einem Laubmischwald unterst\u00fctzt. Nach den Vorgaben im Naturerbe-Entwicklungsplan arbeitet der F\u00f6rster dabei vor allem mit Licht. \u201eIndem ich Nadelholz entnehme, bekommen vorhandene Laubb\u00e4ume wie Eichen im Bestand mehr Raum zur Entwicklung und f\u00fcr die erfolgreiche Naturverj\u00fcngung\u201c, erkl\u00e4rte Hartmann. Der Revierleiter deutet auf eine charakterstarke, gro\u00dfe Eiche. \u201eWir sind hier in einem Wald, in dem die alten B\u00e4ume tr\u00e4umen d\u00fcrfen. Laubb\u00e4ume d\u00fcrfen alt werden und auch absterben\u201c, erkl\u00e4rte Hartmann. Abgestorbene B\u00e4ume lasse er im Wald, damit sie als Totholz gerade f\u00fcr Pilze oder K\u00e4fer selten gewordene Lebensr\u00e4ume stellen k\u00f6nnten. An einer kleineren Heidefl\u00e4che angekommen, erl\u00e4uterte Belting: \u201eHier hat sich auch aufgrund des milit\u00e4rischen Betriebs im Laufe der Jahre ein n\u00e4hrstoffarmer Boden ausgebildet, der sich entwickeln konnte, weil nicht ged\u00fcngt oder mit Pflanzenschutzmitteln gearbeitet wurde.\u201c Derartige Lebensr\u00e4ume k\u00f6nnen nur durch naturschutzgerechte Pflege und Nutzung erhalten werden \u2013 regelm\u00e4\u00dfige Mahd, Entbuschungen und eine extensive spielen dabei eine wichtige Rolle. In der Regel sei die Pflege des Offenlands kostenintensiv und ein langfristiges Zuschussgesch\u00e4ft. \u201eNaturschutz gibt es nicht zum Nulltarif. Wir arbeiten mit unseren P\u00e4chterinnen und P\u00e4chtern daran, ausreichend F\u00f6rderung und Mittel zu generieren, um unserem Auftrag gerecht zu werden.\u201c<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medien &amp; Infos<\/h3>\n\n\n<div id='dbu_icon_mb-block-11c8da9d-d1e1-4807-b680-0cd8a225d709' class='dbu-icon__container '><a id='dbu_icon_mb-block-11c8da9d-d1e1-4807-b680-0cd8a225d709' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-Dammer-Berge_Breher_final-1.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Pressemitteilung als PDF<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-11c8da9d-d1e1-4807-b680-0cd8a225d709' class='dbu-icon  ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Hintergrund-zum-DBU-Naturerbe.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Hintergrund zum DBU Naturerbe<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-11c8da9d-d1e1-4807-b680-0cd8a225d709' class='dbu-icon  ' href='\/app\/plugins\/hidden-send.php?id=4Ol7ffrlGT6i0OeqaPA8lv60zNv92NcP5T4jPwQXeQg%3D'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-at'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Kontakt zum DBU-Koordinator<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Silvia Breher wandert mit Revierleiter und Fl\u00e4cheneigent\u00fcmerin im DBU Naturerbe Dammer Berge<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":102795,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[2434],"tags":[3010,3009,433,75,50],"class_list":["post-102785","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-naturerbe-presse","tag-bundestagsabgeordnete","tag-dammer-berge","tag-dbu-naturerbe","tag-nationales-naturerbe","tag-naturschutz"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/102785","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/102785\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102851,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/102785\/revisions\/102851"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/102795"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102785"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=102785"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=102785"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}