{"id":101421,"date":"2024-08-08T10:23:24","date_gmt":"2024-08-08T08:23:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&#038;p=101421"},"modified":"2024-08-08T16:34:06","modified_gmt":"2024-08-08T14:34:06","slug":"besenheide-leuchtet-lila-im-dbu-naturerbe-proesa","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/besenheide-leuchtet-lila-im-dbu-naturerbe-proesa\/","title":{"rendered":"Besenheide leuchtet lila im DBU Naturerbe Pr\u00f6sa"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Schafherde_Herdenschutzhund_Jeronimus_\u00a9Franz-Graf-von-Plettenberg_Bundesforst-1920x1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42664\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Schafherde_Herdenschutzhund_Jeronimus_\u00a9Franz-Graf-von-Plettenberg_Bundesforst-1920x1280.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Schafherde_Herdenschutzhund_Jeronimus_\u00a9Franz-Graf-von-Plettenberg_Bundesforst-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Schafherde_Herdenschutzhund_Jeronimus_\u00a9Franz-Graf-von-Plettenberg_Bundesforst-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gut gesch\u00fctzt: Herdenschutzhunde stellen f\u00fcr Wolfsrudel eine echte Gefahr dar, die so das Interesse an den Schafen verlieren und die Herde meiden. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Bad Liebenwerda. Lila Schimmer soweit das Auge reicht: Auf der DBU-Naturerbefl\u00e4che Pr\u00f6sa steht die Besenheide zusehends wieder in voller Bl\u00fcte. Im August entfalten die 30 bis 50 Zentimeter hohen und bis zu 40 Jahre alten Pflanzen ihre Bl\u00fctenpracht und ihren w\u00fcrzigen Geruch. Das Heidekraut zieht nicht nur eine Vielzahl von Insekten an, die die sogenannte \u201e<em>Calluna vulgaris<\/em>\u201c als verl\u00e4ssliche Futterquelle und Brutst\u00e4tte sch\u00e4tzen, sondern auch eine Vielzahl an Besucherinnen und Besuchern. \u201eWer dieses bl\u00fchende Pflanzenmeer sehen m\u00f6chte, kann gerne \u00fcber die freigegebenen Wege unsere rund 300 Hektar (ha) gro\u00dfe Heidefl\u00e4che besuchen. Wichtig ist es aber, dass Hunde angeleint sind, um die Arbeit der Sch\u00e4fer auf unserer Fl\u00e4che mit H\u00fcte- und gegebenenfalls auch mit Herdenschutzhunden nicht unn\u00f6tig zu st\u00f6ren\u201c, informiert J\u00f6rg Tillmann, stellvertretender Fachlicher Leiter im DBU Naturerbe, einer gemeinn\u00fctzigen Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Am besten erreichen Besucherinnen und Besucher die Heidebl\u00fcte auf dem ehemaligen Schie\u00dfplatz der insgesamt 3.300 ha gro\u00dfen DBU-Fl\u00e4che vom Waldparkplatz am Ortsrand von Hohenleipisch \u00fcber den Friedersdorfer Weg Richtung Norden. \u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><em>Pflegeintensives Offenland droht kontinuierlich zu verbuschen<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Heidebluete_Michelle-Liedtke-1920x1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45492\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Heidebluete_Michelle-Liedtke-1920x1280.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Heidebluete_Michelle-Liedtke-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Heidebluete_Michelle-Liedtke-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Beeindruckender Lila Schimmer: Auf der DBU-Naturerbefl\u00e4che P\u00f6llwitzer Wald steht die Besenheide in Bl\u00fcte.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Damit die Besenheide Jahr f\u00fcr Jahr so sch\u00f6n bl\u00fcht wie jetzt gerade, k\u00fcmmern sich das DBU Naturerbe-Team gemeinsam mit den Mitarbeitenden des Bundesforstbetriebes und vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft sowie den P\u00e4chterinnen und P\u00e4chtern darum, dass die Fl\u00e4che dauerhaft gepflegt wird. \u201eSeit vielen Jahren helfen uns zwei Sch\u00e4fereien mit ihren Herden als Landschaftspfleger, die Pflanzen kurz zu halten. Die Heide wird so erhalten\u201c, wei\u00df Koordinator Andreas Petzel vom Bundesforstbetrieb Lausitz, der die DBU-Naturerbefl\u00e4che mit den Revierleitungen vor Ort betreut. Durch den Wiederbewaldungsdruck und aufgehende Baum- und Strauchsamen drohe das Offenland sonst zu verbuschen. In den n\u00e4chsten Wochen sind die Sch\u00e4fer mit mehreren hundert Tieren auf der Fl\u00e4che unterwegs. In diesem Jahr werden sie gegebenenfalls auch von einem speziell ausgebildeten Herdenschutzhund begleitet. Normalerweise warten diese Schutzhunde anders als die H\u00fctehunde in den Nachtpferchen auf die Schafe, um sie in der Dunkelheit zu besch\u00fctzen. \u201eDie Pr\u00e4senz der vierbeinigen Wachm\u00e4nner dient der Vorbeugung und kann Konfliktsituationen zwischen Wolf und Schaf vermeiden\u201c, erl\u00e4utert Petzel. Die Fl\u00e4cheneigent\u00fcmerin wendet sich mit einer Bitte an Besucherinnen und Besucher der DBU-Naturerbefl\u00e4che Pr\u00f6sa: Die Naturschutzgebietsverordnung regele, dass Hunde an der Leine gef\u00fchrt werden m\u00fcssen und das Gebiet nur auf den ausgewiesenen Wegen zu betreten ist. Um Schafe, Ziegen und Hunde nicht unn\u00f6tig in Aufruhr zu versetzen, sei es ratsam, dass Halterinnen und Halter zu den Herden Abstand halten. \u201eDer Sch\u00e4fer macht mit seinen Tieren auf unserer Naturerbefl\u00e4che einen wichtigen Job, denn das lila Bl\u00fctenmeer ist pflegeintensiv. Wir m\u00f6chten unsere G\u00e4ste um entsprechende R\u00fccksichtnahme bitten\u201c, so Tillmann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1387\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Huetehund-mit-Schafen_Proesa_Jeronimus-1-1920x1387.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-101424\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Huetehund-mit-Schafen_Proesa_Jeronimus-1-1920x1387.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Huetehund-mit-Schafen_Proesa_Jeronimus-1-800x578.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Huetehund-mit-Schafen_Proesa_Jeronimus-1-400x289.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Um die Tiere der Sch\u00e4fereien auf der DBU-Naturerbefl\u00e4che nicht unn\u00f6tig in Aufruhr zu versetzen, bittet die Fl\u00e4cheneigent\u00fcmerin darum, dass Besucherinnen und Besucher ihre Hunde anleinen und Abstand zu den Herden  halten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Heide als R\u00fcckzugsort f\u00fcr seltene Tiere und Pflanzen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Heidefl\u00e4chen sind wichtige R\u00fcckzugsgebiete f\u00fcr seltene Tiere und Pflanzen. V\u00f6gel wie Heidelerchen, Baumpieper und Wendehals nutzen die halboffene Landschaft mit den vereinzelten Str\u00e4uchern und B\u00fcschen. \u201eEine interessante Vogelart, die auf vegetationsfreien Bodenstellen br\u00fctet, kann man nachts aus dem ehemaligen \u00dcbungsplatz rufen h\u00f6ren. Es ist das merkw\u00fcrdige Schnurren des nachtaktiven Ziegenmelkers. Seine Laute geh\u00f6ren wohl zu den ungew\u00f6hnlichsten Ges\u00e4ngen unserer einheimischen Vogelwelt\u201c, wei\u00df Koordinator Petzel. Den Tag verschl\u00e4ft der Ziegenmelker gut getarnt am Boden oder auf dem Baum, um in der Nacht Insekten in der Luft zu jagen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>DBU Naturerbe hat 66 Fl\u00e4chen vom Bund \u00fcbernommen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>2011 hat das DBU Naturerbe den ehemaligen milit\u00e4rischen \u00dcbungsplatz als Teil des Nationalen Naturerbes vom Bund \u00fcbernommen. Insgesamt besitzt die Stiftungstochter 66 Naturschutzfl\u00e4chen mit rund 70.000 Hektar in zehn Bundesl\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medien &amp; Infos<\/h3>\n\n\n<div id='dbu_icon_mb-block-8e98ac72-f74e-4a2b-9b79-1824acf2a470' class='dbu-icon__container '><a id='dbu_icon_mb-block-8e98ac72-f74e-4a2b-9b79-1824acf2a470' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-Proesa-Heidbluete-Schutzhund_final.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Pressemitteilung als PDF<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-8e98ac72-f74e-4a2b-9b79-1824acf2a470' class='dbu-icon  ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-202406_Hintergrund-zum-DBU-Naturerbe.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Hintergrund zum DBU Naturerbe<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-8e98ac72-f74e-4a2b-9b79-1824acf2a470' class='dbu-icon  ' href='\/app\/plugins\/hidden-send.php?id=eXi%2B6oXminwtL73lXiuqVfH6tSNKg%2BWjbxfp8kK9nIsfooYkftXD82I25hmS5XAh'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-at'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Kontakt Koordinator Bundesforst<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fl\u00e4cheneigent\u00fcmerin bittet G\u00e4ste mit Hunden um R\u00fccksichtnahme<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":101424,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[433,2459,2977,2978,2672,2976],"class_list":["post-101421","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-naturerbe","tag-dbu-naturerbe","tag-heide","tag-heidebluete","tag-hunde","tag-proesa","tag-schafe"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/101421","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/101421\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101449,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/101421\/revisions\/101449"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/101424"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=101421"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=101421"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=101421"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}