{"id":100389,"date":"2024-07-22T09:03:15","date_gmt":"2024-07-22T07:03:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&#038;p=100389"},"modified":"2024-07-22T15:13:48","modified_gmt":"2024-07-22T13:13:48","slug":"startschuss-fuer-naturerbeklima-im-aktionsprogramm-natuerlicher-klimaschutz","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/startschuss-fuer-naturerbeklima-im-aktionsprogramm-natuerlicher-klimaschutz\/","title":{"rendered":"Startschuss f\u00fcr \u201eNaturErbeKlima\u201c im Aktionsprogramm Nat\u00fcrlicher Klimaschutz"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1767\" height=\"1920\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-UeckermuenderHeide_Wiedervernaessung_Fitzner-1767x1920.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-100385\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-UeckermuenderHeide_Wiedervernaessung_Fitzner-1767x1920.jpg 1767w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-UeckermuenderHeide_Wiedervernaessung_Fitzner-736x800.jpg 736w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-UeckermuenderHeide_Wiedervernaessung_Fitzner-368x400.jpg 368w\" sizes=\"auto, (max-width: 1767px) 100vw, 1767px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das gr\u00f6\u00dfte Teilvorhaben von \u201eNaturErbeKlima\u201c startet auf der mit rund 9.600 Hektar gr\u00f6\u00dften DBU-Naturerbefl\u00e4che Ueckerm\u00fcnder-Heide in Mecklenburg-Vorpommern.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Osnabr\u00fcck. \u201eOhne die Natur in den Blick zu nehmen, wird es schwer, die in Deutschland gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen. Technischer Klimaschutz wie die Energie- oder W\u00e4rmewende ist wichtig, muss aber durch nat\u00fcrlichen Klimaschutz wie beispielsweise Moorwiedervern\u00e4ssungen erg\u00e4nzt werden\u201c, erkl\u00e4rt Alexander <strong>Bonde<\/strong>, Generalsekret\u00e4r der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer im DBU Naturerbe, eine Tochtergesellschaft der DBU. Auf den Fl\u00e4chen des Nationalen Naturerbes lassen sich die Bem\u00fchungen des Bundes zum nat\u00fcrlichen Klimaschutz ohne Umwege umsetzen, da keine langwierigen Fl\u00e4chenank\u00e4ufe Projekte verz\u00f6gern oder gar verhindern. Bundesumweltministerin Steffi <strong>Lemke<\/strong> \u00fcberreichte vergangenen Freitag (19.7.) Alexander Bonde den F\u00f6rderbescheid: Das Modellprojekt <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbe\/projekte\/naturerbeklima\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eNaturErbeKlima\u201c <\/a>wird mit rund 2,2 Millionen Euro im <a href=\"https:\/\/www.bmuv.de\/natuerlicher-klimaschutz#c66493\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Aktionsprogramm Nat\u00fcrlicher Klimaschutz (ANK) <\/a>durch das Bundesamt f\u00fcr Naturschutz (<a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BfN<\/a>) mit Mitteln des Bundesministeriums f\u00fcr Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (<a href=\"https:\/\/www.bmuv.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BMUV<\/a>) unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Moorschutz ist Klimaschutz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Knapp 95 Prozent aller Moore in Deutschland sind durch Menschen trockengelegt worden, so dass die Fl\u00e4chen die Bezeichnung oft gar nicht mehr verdienen. Entw\u00e4sserte Torfb\u00f6den sind f\u00fcr etwa sieben Prozent aller Treibhausgase in Deutschland verantwortlich. Wer Torfb\u00f6den wiedervern\u00e4ssen m\u00f6chte, braucht Fl\u00e4che. Oft werden ehemalige Moore heute aber land- oder forstwirtschaftlich genutzt. Die Fl\u00e4chen des Nationalen Naturerbes bieten die M\u00f6glichkeit, auf gro\u00dfen und dauerhaft gesicherten Naturschutzfl\u00e4chen in verschiedenen Bundesl\u00e4ndern Ma\u00dfnahmen zum nat\u00fcrlichen Klimaschutz umzusetzen. \u201eMit unseren 66 Fl\u00e4chen mit rund 70.000 Hektar im Nationalen Naturerbe sind wir ein wichtiger Naturschutzakteur und werden Potenziale des nat\u00fcrlichen Klimaschutzes beleuchten, Synergien zum Schutz der biologischen Vielfalt erkennen und Ma\u00dfnahmen f\u00fcr gesunde \u00d6kosysteme praktisch umzusetzen\u201c, betont Bonde als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1640\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-ANK_Foerderbescheid_Wannick2-1920x1640.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-101232\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-ANK_Foerderbescheid_Wannick2-1920x1640.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-ANK_Foerderbescheid_Wannick2-800x683.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-ANK_Foerderbescheid_Wannick2-400x342.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bundesumweltministerin Steffi Lemke \u00fcberreicht Alexander Bonde, Generalsekret\u00e4r der DBU und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer im DBU Naturerbe,  den F\u00f6rderbescheid f\u00fcr das Modellprojekt &#8220;NaturErbeKlima&#8221;.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Ma\u00dfnahmen auf rund ein Drittel aller DBU-Naturerbefl\u00e4chen geplant<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit \u201eNaturErbeKlima\u201c wird das DBU-Naturerbe-Team in einer Machbarkeitsstudie Ma\u00dfnahmen f\u00fcr ausgew\u00e4hlte DBU-Naturerbefl\u00e4chen planen und auf ihre Klima- und Naturschutzwirkung \u00fcberpr\u00fcfen. \u201eMit den F\u00f6rdermitteln wollen wir in den n\u00e4chsten Jahren auf rund ein Drittel aller DBU-Naturerbefl\u00e4chen im Sinne des nat\u00fcrlichen Klimaschutzes aktiv werden\u201c, erl\u00e4utert Susanne <strong>Belting<\/strong>, Fachliche Leiterin im DBU Naturerbe. Konkret gehe es darum, degradierter Moore und Auen zu renaturieren, Landschaftswasserhaushalte zu optimieren, standortheimische Laubb\u00e4ume zur Brandvermeidung einzusetzen sowie m\u00f6gliche Anrainergrundst\u00fccke an den DBU-Naturerbefl\u00e4chen in Augenschein zu nehmen, um eine Erweiterung von Wildnisfl\u00e4chen zu pr\u00fcfen. \u201eWir starten jetzt auf unserer mit rund 9.600 Hektar gr\u00f6\u00dften <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/ueckermuender-heide\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DBU-Naturerbefl\u00e4che Ueckerm\u00fcnder Heide<\/a> am Stettiner Haff in Mecklenburg-Vorpommern\u201c, so Belting. Bei dem gr\u00f6\u00dften Teilvorhaben zur Renaturierung des Wasserhaushalts von Moorgr\u00fcnland und Niedermooren steht dort eine m\u00f6gliche Wiedervern\u00e4ssungsfl\u00e4che von insgesamt rund 1.500 ha im Fokus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Digitaler Leitfaden f\u00fcr Projekte im nat\u00fcrlichen Klimaschutz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMithilfe der Projektf\u00f6rderung m\u00f6chten wir neben den praktischen Umsetzungen auch genehmigungsreife Ma\u00dfnahmenkonzepte erarbeiten, die wir in Form eines digitalen Leitfadens anderen Interessierten f\u00fcr die Entwicklung, Umsetzung und Evaluierung von Projekten im nat\u00fcrlicher Klimaschutz zur Verf\u00fcgung stellen\u201c, sagt Belting. Oft verz\u00f6gerten sich Wiedervern\u00e4ssungsprojekte durch langwierige und umfangreiche Genehmigungsverfahren. Es fehle in Politik und Verwaltung vielerorts an Erfahrung in der Umsetzung vergleichbarer Projekte. Mit Vorlagen f\u00fcr Leistungsverzeichnisse, Ausgestaltung von Genehmigungsprozessen, Instrumenten f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Monitoringkonzepten soll \u201eNaturErbeKlima\u201c eine praktische Handreichung bieten, um auch auf anderen Naturschutzfl\u00e4chen mehr Wasser in der Landschaft zu halten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1440\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-UeckermuenderHeide_Moor_Brumme-1920x1440.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-100382\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-UeckermuenderHeide_Moor_Brumme-1920x1440.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-UeckermuenderHeide_Moor_Brumme-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-UeckermuenderHeide_Moor_Brumme-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auf den Fl\u00e4chen des Nationalen Naturerbes lassen sich die Bem\u00fchungen des Bundes zum nat\u00fcrlichen Klimaschutz ohne Umwege umsetzen, wie hier auf der DBU-Naturerbefl\u00e4che Ueckerm\u00fcnder Heide in Mecklenburg-Vorpommern.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>DBU Naturerbe hat 66 Fl\u00e4chen vom Bund \u00fcbernommen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das DBU Naturerbe verantwortet als Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) den Naturschutz auf 66 \u00fcberwiegend ehemaligen Milit\u00e4rfl\u00e4chen mit rund 70.000 Hektar in zehn Bundesl\u00e4ndern. Der Bund verzichtet seit 2005 auf den Verkauf ausgew\u00e4hlter, wertvoller Naturfl\u00e4chen im Bundeseigentum und hat bislang rund 164.000 Hektar stattdessen dem Naturschutz gewidmet und gr\u00f6\u00dftenteils an Stiftungen, Naturschutzverb\u00e4nde oder Bundesl\u00e4nder \u00fcbertragen. Zum Nationalen Naturerbe z\u00e4hlen ehemals milit\u00e4risch genutzte Gebiete, Fl\u00e4chen entlang der fr\u00fcheren innerdeutschen Grenze, Treuhandareale und stillgelegte Braunkohletagebaue. Im DBU Naturerbe sollen offene Lebensr\u00e4ume mit seltenen Tier- und Pflanzenarten durch Pflege bewahrt, W\u00e4lder m\u00f6glichst ohne menschlichen Eingriff ihrer nat\u00fcrlichen Entwicklung \u00fcberlassen, strukturarme Forste zu naturnahen W\u00e4ldern umgewandelt und Feuchtgebiete sowie Gew\u00e4sser \u00f6kologisch aufgewertet oder erhalten werden. Zudem m\u00f6chte die DBU-Stiftungstochter Menschen f\u00fcr die heimische Natur begeistern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1836\" height=\"1086\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Logos_AlleInstitionen.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-100097\" style=\"width:527px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Logos_AlleInstitionen.png 1836w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Logos_AlleInstitionen-800x473.png 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Logos_AlleInstitionen-400x237.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1836px) 100vw, 1836px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medien &amp; Infos<\/h3>\n\n\n<div id='dbu_icon_mb-block-229f0bc1-a67d-40cf-98ba-1a97e986f8ff' class='dbu-icon__container '><a id='dbu_icon_mb-block-229f0bc1-a67d-40cf-98ba-1a97e986f8ff' class='dbu-icon  ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-085-2024-ANK-Foerderbescheiduebergabe-4.pdf' download><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Pressemitteilung<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-229f0bc1-a67d-40cf-98ba-1a97e986f8ff' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-202406_Hintergrund-zum-DBU-Naturerbe.pdf' download><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Hintergrund zum DBU Naturerbe<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundesumweltministerin \u00fcberreichte F\u00f6rderbescheid f\u00fcr Modellvorhaben im Nationalen Naturerbe<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":101253,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[433,47,75,2970,50],"class_list":["post-100389","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-naturerbe","tag-dbu-naturerbe","tag-klimaschutz","tag-nationales-naturerbe","tag-naturerbeklima","tag-naturschutz"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/100389","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/100389\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101243,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/100389\/revisions\/101243"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/101253"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=100389"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=100389"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=100389"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}