{"id":47157,"date":"2026-05-22T11:20:56","date_gmt":"2026-05-22T09:20:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30022-975\/"},"modified":"2026-05-22T11:20:58","modified_gmt":"2026-05-22T09:20:58","slug":"30022-975","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30022-975\/","title":{"rendered":"Importance of water body conservation in maintaining local amphibian population diversity"},"content":{"rendered":"<p>Gew\u00e4sser und insbesondere Kleingew\u00e4sser sind f\u00fcr die Erhaltung der biologischen Vielfalt von gro\u00dfer Bedeutung. Denn sie beherbergen Metapopulationen einer gro\u00dfen Zahl von Amphibien-, Fisch- und Insektenarten. Das Aussterben lokaler Populationen einiger Arten kommt h\u00e4ufig vor, und das regionale \u00dcberleben solcher Arten h\u00e4ngt von der Existenz einer Metapopulation ab.<\/p>\n<p>Eine M\u00f6glichkeit, den Zustand kleiner Gew\u00e4sser &#8211; und damit ihre Eignung als Lebensraum &#8211; zu beurteilen, ist die Fern\u00fcberwachung der photosynthetischen Aktivit\u00e4t. Dies kann durch die Verwendung und Verarbeitung von Satellitenbildern geschehen. In diesem Projekt habe ich mich f\u00fcr die Arbeit mit ArcMap als digitaler Kartierungssoftware entschieden, um die Lebensraumeignung f\u00fcr die Erhaltung von Metapopulationen von Amphibien im Rhein-Main-Gebiet in Deutschland als Fallstudie zu untersuchen.<\/p>\n<p>Der Ansatz zur Bewertung des Lebensraumzustands in diesem Projekt bestand in der Verwendung von Fernerkundungsinstrumenten im Gegensatz zu traditionellen feldbasierten Methoden. Der NDVI ist der am h\u00e4ufigsten von Analysten in der Fernerkundung verwendete Index. Der NDVI (Normalized Difference Vegetation Index) verwendet Nahinfrarot- und rote Farbkan\u00e4le, um den Zustand der Vegetation zu bestimmen. Gesunde Vegetation (Chlorophyll) reflektiert mehr Nahinfrarot (NIR) und gr\u00fcnes Licht im Vergleich zu anderen Wellenl\u00e4ngen.\u00a0 NDVI ist ein standardisiertes Verfahren zur Messung gesunder Vegetation. Im Falle von Gew\u00e4ssern ist dies ein gutes Instrument, um den Zustand der Eutrophierung aufzuzeigen oder einfach die Gesundheit der Vegetation im Laufe der Zeit zu beurteilen. Letztendlich dient dies als Methode zur Bestimmung des Zustands und der Eignung von Lebensr\u00e4umen f\u00fcr Amphibien in diesem Projekt, aber die Anwendbarkeit geht \u00fcber Amphibien hinaus.<\/p>\n<p>Das Vorhandensein von Amphibien kann entweder durch visuelle Inspektion oder durch die Verwendung von Surrogatdaten, wie z. B. Eif\u00e4den, die um die auftauchende Vegetation gewickelt sind, erfasst werden, die auf ihr Vorhandensein im Lebensraum hinweisen. Wenn vorhanden, sind bereits existierende Datenbanken f\u00fcr die Datenerfassung \u00e4u\u00dferst wertvoll, da sie mehr Zeit f\u00fcr die Datenverwaltung und -analyse lassen. Dies ist der Fall bei den RMO-Amphibiendaten f\u00fcr diese Fallstudie. Die gefundenen Arten werden erfasst und dokumentiert und zusammen mit dem Netz der Kleingew\u00e4sser digital kartiert.\u00a0 Die Fernerkundung und die Analyse von (Satelliten-)Bildern werden eingesetzt, um den Zustand der SWB-Netze zu bewerten und sie w\u00e4hrend der Projektlaufzeit zu verfolgen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich wird durch die Kombination aller Umwelt- und Fernerkundungsdaten ein Modell der Artenverteilung erstellt, das als Prognoseinstrument f\u00fcr k\u00fcnftige Erhaltungsma\u00dfnahmen dienen soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gew\u00e4sser und insbesondere Kleingew\u00e4sser sind f\u00fcr die Erhaltung der biologischen Vielfalt von gro\u00dfer Bedeutung. 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