{"id":47155,"date":"2026-05-22T11:20:56","date_gmt":"2026-05-22T09:20:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30022-973\/"},"modified":"2026-05-22T11:20:57","modified_gmt":"2026-05-22T09:20:57","slug":"30022-973","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30022-973\/","title":{"rendered":"Ecotoxicological assessment of freshwater ecosystem, using the mudsnail Potamopyrgus antipodarum"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00d6kotoxikologischen analysen von Wasser un Sediment Proben aus dem Schwarzbach (Hessischen Ried) mit dem Test Organismus <em>Potamopyrgus antipodarum<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das Ziel der europ\u00e4ischen Wasserrahmenrichtlinie ist es, einen guten \u00f6kologischen Zustand f\u00fcr alle Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser in Deutschland bis zum Jahr 2027 zu erreichen. Bis jetzt haben 90 % der Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser in Deutschland dieses Ziel nicht erreicht. Hydromorphologische Degradierung, intensive Landnutzung und chemische Stoffe sind hauptverantwortlich f\u00fcr den &#8220;schlechten Zustand&#8221; der Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser. Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser k\u00f6nnen durch viele verschiedene Quellen verunreinigt werden. M\u00f6gliche Quellen umfassen die Industrie, intensive landwirtschaftliche Nutzung, Eintrag durch Regenereignisse, aber auch Kl\u00e4ranlagen und \u00dcberschwemmungen tragen dazu bei. Daher ist es wichtig die Quellen der Verschmutzung zu erkennen und biologische Tests durchzuf\u00fchren, um m\u00f6gliche Verbesserungen durchzuf\u00fchren. Diese Studie behandelt daher die \u00f6kotoxikologische Evaluierung der Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser und des Sediments im hessischen Ried, welches als Trinkwasserressource eine gro\u00dfe Rolle in der Rhein-Main Region spielt.<\/p>\n<p>In der aktuellen Studie wurden 7 verschiedene Probestellen im Schwarzbach w\u00e4hrend des Aprils 2022 beprobt. Effekte von Schadstoffen wurden direkt im Feld durch aktives Biomonitoring, aber auch im Labor durch Wasser- und Sedimentproben am Modellorganismus <em>Potamopyrgus antipodarum<\/em> getestet.\u00a0Der Fokus lag dabei auf der Feststellung von \u00f6strogener Aktivit\u00e4t durch in vivo und in-vitro tests.\u00a0Daf\u00fcr wurden die Schnecken auf Mortalit\u00e4t (durch leere Schalen oder bei fehlender Reaktion auf Stimulus) und auf die Anzahl der Embryonen im Brutbeutel untersucht.\u00a0Im ersten Schritt wurden die Wasser- und Sedimentproben extrahiert und dann in-vitro Tests analysiert. F\u00fcr die Detektion von \u00f6strogener Aktivit\u00e4t, aber auch dioxin-\u00e4hnlicher Aktivit\u00e4t wurden ein YES-Hefetest (yeast estrogen screen) und ein YDS-Hefetest (yeast dioxin screen) durchgef\u00fchrt.\u00a0Zus\u00e4tzlich wurde die durschnittliche Korngr\u00f6\u00dfe und der Verlust von organischem Material f\u00fcr alle Sedimente der Probestellen bestimmt. Dar\u00fcber hinaus wurden einige Wasserparameter bestimmt.\u00a0Anschlie\u00dfend werden alle gefundenen Aktivit\u00e4ten gesammelt und mit chemischen Analysen verglichen, um m\u00f6gliche Korrelationen feststellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6kotoxikologischen analysen von Wasser un Sediment Proben aus dem Schwarzbach (Hessischen Ried) mit dem Test Organismus Potamopyrgus antipodarum Das Ziel der europ\u00e4ischen Wasserrahmenrichtlinie ist es, einen guten \u00f6kologischen Zustand f\u00fcr alle Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser in Deutschland bis zum Jahr 2027 zu erreichen. Bis jetzt haben 90 % der Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser in Deutschland dieses Ziel nicht erreicht. 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