{"id":47092,"date":"2026-05-22T11:20:36","date_gmt":"2026-05-22T09:20:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30021-939\/"},"modified":"2026-05-22T11:20:41","modified_gmt":"2026-05-22T09:20:41","slug":"30021-939","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30021-939\/","title":{"rendered":"Studying the effect of forest management on the forest understory vegetation dynamics and forest site conditions spatial and spatiotemporal patterns, in continuous cover forestry experiments, in temperate deciduous forests."},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align:justify;\">Mein Forschungsthema befasst sich mit den Auswirkungen unterschiedlicher Behandlungsvarianten auf die Unterwuchsvegetation und Regeneration der gem\u00e4\u00dfigten Laubw\u00e4lder in Europa. Als Doktorandin arbeite ich in Experimenten in Eichen-Hainbuchen-W\u00e4ldern in Ungarn, die \u201edie Pilis Experimente\u201d hei\u00dfen. In einem der Behandlungen sind Abholzungen und Baumerhaltungen, die gro\u00dffl\u00e4chig oder kleinfl\u00e4chig und aggregiert oder verteilt sind (Pilis \u201eWaldbau\u201c Experiment), und in der anderen gibt es kleinfl\u00e4chige Kronenl\u00fccken in verschiedenen Formaten. Meine Forschungsfrage ist: Wie beeinflussen die verschiedenen Behandlungen das Licht auf und den Wassergehalt von dem Waldboden, und wie beeinflussen diese Mikroumweltfaktoren die Vegetation?<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Als DBU-Fellow mein Hauptziel war das sogenannte BIOHOLZ Experiment mit unseren Experimenten in Ungarn zu verkn\u00fcpfen, mit der Entwicklung eines Rahmens f\u00fcr eine koordinierte Datenerhebung und deren Umsetzung im Feld. Das Verfahren vom BIOHOLZ Experiment wird in zwei Versuchsfl\u00e4chen in Bayern umgesetzt: eine ist im Nationalpark Bayerischer Wald und die andere im Universit\u00e4tswald der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg (UniWald). In dem Experiment werden r\u00e4umlich aggregierte und r\u00e4umlich verteilte Behandlungen mit verschiedenen Totholz-Anreicherungen kombiniert. Drei Behandlungen sind vergleichbar mit drei von unserem Pilis \u201eWaldbau\u201d Experiment in Ungarn: aggregierte Abholzung, verteilte Abholzung und die Kontrolle.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Das Stichprobendesign f\u00fcr die koordinierte Datenerhebung zwischen den zwei Experimenten umfasst 41 Punkte, die sich alle in der Mitte der behandelten Fl\u00e4chen befinden. Alle Messungen werden in diesen 0.5 m x 0.5 m gro\u00dfen, systematisch gelegten Mikroquadraten erhoben. Der Datenerhebungszeitraum f\u00e4llt in den Sommer. Bodenwassergehalt wird dreimal gemessen, mit ein TDR-Sonde, die den Volumenprozentsatz von Wasser im Boden angibt. Die prozentuale Bedeckung mit Gef\u00e4\u00dfpflanzen, die durchschnittliche H\u00f6he der Vegetation in Zentimetern, die prozentuale Bedeckung von jeder krautigen Pflanzenart, die Anzahl der S\u00e4mlinge pro Art in vier H\u00f6henklassen und die gesamte prozentuale Bedeckung der Moosschicht, der Krautschicht und der Strauchschicht wird einmal in allen Punkten notiert. Licht wird mit der Analyse von hemisph\u00e4rischen Fotos gemessen. Die Daten werden dann \u00fcber die Behandlungen und die Standorte der beiden Experimente mit einer gemeinsamen Datenanalyse verglichen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die Ergebnisse werden im Herbst vorliegen. Sie werden einen Einblick geben, wie die Vegetation verschiedener Waldtypen auf \u00e4hnliche forstwirtschaftliche Behandlungen reagiert, die darauf abzielen, kontinuierliche Waldbedeckung zu erhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Forschungsthema befasst sich mit den Auswirkungen unterschiedlicher Behandlungsvarianten auf die Unterwuchsvegetation und Regeneration der gem\u00e4\u00dfigten Laubw\u00e4lder in Europa. Als Doktorandin arbeite ich in Experimenten in Eichen-Hainbuchen-W\u00e4ldern in Ungarn, die \u201edie Pilis Experimente\u201d hei\u00dfen. 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