{"id":47045,"date":"2026-05-22T11:20:20","date_gmt":"2026-05-22T09:20:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30020-890\/"},"modified":"2026-05-22T11:20:26","modified_gmt":"2026-05-22T09:20:26","slug":"30020-890","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30020-890\/","title":{"rendered":"Bau von Gr\u00fcnd\u00e4chern in st\u00e4dtischen Gebieten im Kampf gegen den Klimawandel"},"content":{"rendered":"<p>NULL<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Im mediterranen Klima, das durch hohe Sommertemperaturen und lang anhaltende saisonale Trockenheit gekennzeichnet ist, die das \u00dcberleben der Pflanzen auf Gr\u00fcnd\u00e4chern zu einer ziemlichen Herausforderung machen, erfordert dies Forschungsarbeiten \u00fcber Methoden zur Wasserspeicherkapazit\u00e4t von Gr\u00fcndachsystemen. Das wachsende Bestreben, die st\u00e4dtische Umwelt aus \u00f6kologischer Sicht nachhaltiger zu gestalten, hat die Forschung angeregt, insbesondere die Wasserverf\u00fcgbarkeit ist der limitierende Faktor und wird in Zukunft angesichts des Klimawandels wahrscheinlich immer mehr an Bedeutung gewinnen. In st\u00e4dtischen Gebieten ist ein Bew\u00e4sserungssystem notwendig, denn mit dem Klimawandel wurden viele St\u00e4dte zu Brennpunkten mit langen D\u00fcrreperioden, und zur Minderung der sch\u00e4dlichen Auswirkungen von Regenwasserabfl\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die Zusammensetzung des Substrats hat sich als einer der wichtigsten Faktoren f\u00fcr die Bestimmung der hydrologischen Leistung eines Gr\u00fcndachs erwiesen. Es gibt viele M\u00f6glichkeiten, die Zusammensetzung eines Substrats zu quantifizieren. Eine kritische entwurfsrelevante Komponente ist die Gesamttiefe des Substrats. Der Gehalt an organischen Stoffen beeinflusst die chemische und physikalische Zusammensetzung des Substrats und steht in Zusammenhang mit der erh\u00f6hten maximalen Wasserhaltekapazit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Regenwasserretention und Bew\u00e4sserung h\u00e4ngen von den Wasserspeichereigenschaften des Substrats ab, daher wird die Speicherkapazit\u00e4t als Leistungsindikator untersucht. In diesem Papier definieren wir einen zus\u00e4tzlichen Parameter, der sich auf das realistisch verf\u00fcgbare Wasser des Substrats bezieht. Wir definieren die maximale Speicherkapazit\u00e4t als die Differenz zwischen dem durchschnittlichen maximalen und minimalen volumetrischen Wassergehalt des Substrats, gemessen nach einer Beregnung (\u00e4hnlich einem Regen) anstelle eines \u00dcberstaus (FLL-Methode).<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die Entwurfskriterien f\u00fcr Dachbegr\u00fcnungen werden im Allgemeinen aus Referenzhandb\u00fcchern wie dem Dachbegr\u00fcnungsrichtlinien- Richtlinien f\u00fcr Planung, Bau und Instandhaltung von Dachbegr\u00fcnungen (FLL) entnommen, das ein internationaler Standard f\u00fcr den Entwurf von Dachbegr\u00fcnungen ist. Unser Hauptgrund f\u00fcr die Entwicklung dieser Forschung ist die Ann\u00e4herung der FLL-Methode zur Bestimmung der maximalen Wasserkapazit\u00e4t an nat\u00fcrliche Bedingungen sowie die \u00dcberpr\u00fcfung der maximalen Wasserkapazit\u00e4t an verschiedenen Substrath\u00f6hen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Anhand der Daten zum Feuchtigkeitsgehalt wurden zwei verschiedene Substrate ausgew\u00e4hlt: Substrat f\u00fcr Intensive Dachbegr\u00fcnung (Lavendelheide) und ein Substrat f\u00fcr extensive Dachbegr\u00fcnung (Systemerde Sedum-Teppich). Laut FLL (2008) betr\u00e4gt die maximale Wasserkapazit\u00e4t f\u00fcr Intensivbegr\u00fcnung \u2265 30 Vol. % bis zu \u2264 65 Vol.%, und f\u00fcr Extensivbegr\u00fcnung \u2265 20 Vol. % bis zu \u2264 65 Vol.%. Der erste Schritt war die \u00dcberpr\u00fcfung des Wassergehaltes im frischem\/feuchtem Zustand aus S\u00e4cken und des maximalen Wassergehaltes nach der FLL-Methode, und weitere Tests in Plexiglaszylidern.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Experimentelle Substratmodule wurden in 5 Hauptkategorien von Plexiglaszylindern auf der Basis von 50, 100, 150, 200 und 300 mm H\u00f6he unterteilt und auf die Floradrain FD 25 und die Filterschicht SF oder das Aquafleece AF 300 gelegt.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Nachdem Datenanalyseprotokoll wurde die maximale Wasserkapazit\u00e4t aus den durchschnittlichen Maximum- und Minimumwerten berechnet. F\u00fcr jede Tiefe wurden drei Wiederholungen getrennt durchgef\u00fchrt, sowohl f\u00fcr Filterschicht SF als auch f\u00fcr Aquafleece AF 300. Die im Labor beobachtete maximale Wasserkapazit\u00e4t in Plexyglaszylindern wird ebenso mit der maximale Wasserkapazit\u00e4t in Plexiglaszylindern wird ebenso mit der maximalen Wasserkapazit\u00e4t in der FLL-Methode vergleichen, um eine realistische Vorgehensweise zur Untersuchung unterschidlicher Tiefen zu entwickeln. F\u00fcr beide Arten der Substrate zeigen die Ergebnisse, dass die maximale Wasserkapazit\u00e4t mit zunehmender Tiefe abnimmt, w\u00e4hrend die letzen drei Tiefen \u00e4hnliche Werte zeigen. Im Allgeinen zeigt die Plexyglaszylinder zufriedenstellende Werte im Vergleich zu den nach der FLL-Methode gemessenen Werten, wobei 50 mm mehr oder weniger haben, was man annehmen k\u00f6nnte, wenn man sie mit der FLL-Methode 100 mm vergleicht. In Plexyglaszylinder mit 100 mm wird ein Unterschied von ca. 15% verursacht, w\u00e4hrend den Varienten mit 150, 200 und 300 mm ein Unterschied von weniger als 20% f\u00fcr Substrat f\u00fcr ein intensives gr\u00fcnes Dach zeigen. Falls es um ein umfangeiches gr\u00fcnes Dach handelt, liegt der Unterschied bei weniger als 25 %.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NULL Im mediterranen Klima, das durch hohe Sommertemperaturen und lang anhaltende saisonale Trockenheit gekennzeichnet ist, die das \u00dcberleben der Pflanzen auf Gr\u00fcnd\u00e4chern zu einer ziemlichen Herausforderung machen, erfordert dies Forschungsarbeiten \u00fcber Methoden zur Wasserspeicherkapazit\u00e4t von Gr\u00fcndachsystemen. Das wachsende Bestreben, die st\u00e4dtische Umwelt aus \u00f6kologischer Sicht nachhaltiger zu gestalten, hat die Forschung angeregt, insbesondere die Wasserverf\u00fcgbarkeit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2472],"class_list":["post-47045","moe-fellowship","type-moe-fellowship","status-publish","hentry","tag-balkan"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"30020\/890","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Gavric","dbu_stipendiaten_vorname":"Biljana","dbu_stipendiaten_titel":"","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2020-02-05 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2020-08-04 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"ZinCo GmbH","dbu_stipendiaten_betreuer":"Ralf Walker","dbu_stipendiaten_email_dienst":"biljana.gavric35@gmail.com"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/47045","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/moe-fellowship"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/47045\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60758,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/47045\/revisions\/60758"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47045"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47045"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47045"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}