{"id":47035,"date":"2026-05-22T11:20:20","date_gmt":"2026-05-22T09:20:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30020-877\/"},"modified":"2026-05-22T11:20:21","modified_gmt":"2026-05-22T09:20:21","slug":"30020-877","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30020-877\/","title":{"rendered":"Trockenkrautertrag, Grasnarbenh\u00f6he, Bodenn\u00e4hrstoffe und Anfangsentwicklung der Vegetation bei dreij\u00e4hrigen Versuchen im naturnahen Gr\u00fcnland im Zittauer Gebirge"},"content":{"rendered":"<p>NULL<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\"><strong>Projekt Beschreibung und Ergebnisse<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Das Hauptziel des Projekts ist es, nachhaltige Bewirtschaftungen auf naturnahen Gr\u00fcnlandfl\u00e4chen im Zittauer Gebirge vorzuschlagen. Au\u00dferdem wird ein \u00dcberblick zu finanziellen F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten,\u00a0Empfehlungen f\u00fcr Landwirte und ehrenamtlich T\u00e4tige, die im Zittauer Gebirge Gr\u00fcnland bewirtschaften, gegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Daf\u00fcr wurden 4 Gr\u00fcnlandexperimente eingerichtet. Das erste Experiment ist <strong>Spitzkunnersdorf \u2013 Neuwiese<\/strong>. Es gibt dort zwei Managementvarianten: Mahd einmal im Jahr und zweimal im Jahr. Das zweite Experiment ist <strong>Mittelherwigsdorf \u2013 Spitzberg<\/strong>. Es gibt dort zwei Managementvarianten: Mahd einmal im Jahr und zeitige Mahd (im Juni) mit Schafbeweidung im Herbst. Das n\u00e4chste Experiment ist <strong>Oybin-Almanka<\/strong>. Dort gibt es vier Managementvarianten: zweimalige Mahd im Jahr (in allen Varianten) und zus\u00e4tzlich mit Kalkung oder Asched\u00fcngung oder D\u00fcngung mit Schafsmist. Das letztes Experiment ist <strong>Jonsdorf \u2013 Schmetterlingshaus<\/strong>. Es gibt dort vier Managementvarianten: Mahd einmal im Jahr, Mahd zweimal im Jahr (Mitte Juni und Mitte August), Mahd zweimal im Jahr mit Heutransfer und Mahd zweimal im Jahr mit Bodenst\u00f6rung (Fr\u00e4sen) und Heu\u00fcbertragung.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Artenreiches Gr\u00fcnland kann durch die Verwendung historischer Managementtypen (Schafbeweidung oder Asched\u00fcngung) erhalten werden. Bodenst\u00f6rung (Fr\u00e4sen) und Heu\u00fcbertragung von Spendenstellen aus der Umgebung k\u00f6nnen auch bei der Gr\u00fcnlandbewirtschaftung angewendet werden. Es ist wichtig, mindestens einmal im Jahr die Wiesen zu m\u00e4hen und das \u00dcberwachsen mit hohen Arten, Str\u00e4uchern und\u00a0S\u00e4mlingen von B\u00e4ume zu reduzieren. Die Abwechslung verschiedener Managementtypen innerhalb einer Wiese kann eine Mosaikvegetation verbunden mit Mikrolebensr\u00e4umen f\u00fcr verschiedene Tierarten im Gr\u00fcnland schaffen. Die praktischen Auswirkungen der Gr\u00fcnlandbewirtschaftung bestimmen nicht nur die Qualit\u00e4t dieser \u00d6kosysteme, sondern bilden auch die Landschaftsstruktur.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\"><strong>Projektthema<\/strong><\/p>\n<p>Bewertung verschiedener Gr\u00fcnlandbewirtschaftungen hinsichtlich Pflanzenartenzusammensetzung, Produktivit\u00e4t, Bodenn\u00e4hrstoffkreislauf und Biodiversit\u00e4t in Sachsen<\/p>\n<p><strong>Projektdurchf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Technische Universit\u00e4t Dresden Internationa\u00adles Hochschulin\u00adstitut (IHI) Zittau<\/p>\n<p>Markt 23<\/p>\n<p>02763 Zittau, Deutschland<\/p>\n<p>Tel: +49-3583-6124121\/-00<\/p>\n<p>E-Mail: martin.hofrichter@tu-dresden.de<\/p>\n<p>Internet: https:\/\/tu-dresden.de\/ihi-zittau#intro<\/p>\n<p>AZ: 30020\/877-46<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NULL Projekt Beschreibung und Ergebnisse Das Hauptziel des Projekts ist es, nachhaltige Bewirtschaftungen auf naturnahen Gr\u00fcnlandfl\u00e4chen im Zittauer Gebirge vorzuschlagen. 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