{"id":47027,"date":"2026-05-22T11:20:12","date_gmt":"2026-05-22T09:20:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30019-867\/"},"modified":"2026-05-22T11:20:18","modified_gmt":"2026-05-22T09:20:18","slug":"30019-867","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30019-867\/","title":{"rendered":"Grundwasserstr\u00f6mungsmodellierung f\u00fcr die Optimierung eines zuk\u00fcnftigen Geothermie Dubletten-Systems in Nord Deutschland (Neubrandenburg)"},"content":{"rendered":"<p>NULL<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">W\u00e4hrend meines Stipendiums\u00a0habe ich an verschiedenen Modellszenarien des \u201eGeothermie Projektes Neubrandenburg\u201c gearbeitet. Das Thema des Projektes ist der Ausbau eines Geothermie Dubletten-Systems f\u00fcr die weitgehend CO2 neutrale W\u00e4rmeversorgung der Geb\u00e4ude, durch ein mit tiefer Geothermie versorgtes Niedertemperaturnetz, in mehreren Wohnvierteln in Neubrandenburg, Norddeutschland. Das von mir bearbeitete Thema ist die Untersuchung und Modellierung der Grundwasserstr\u00f6mungen des Planungsgebietes. Meine Aufgabe war es, ein Modell zu erstellen, welches die Beeinflussung des Grundwasserspiegels (Grundwasserabsenkung und -anstieg) in unmittelbarer Umgebung der F\u00f6rder- und Injektionsbohrung durch Inbetriebnahme der geothermischen Anlage darstellen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Um die Beeinflussung zu simulieren, wurden drei Modelle mit drei verschiedenen Betrachtungs\u00adzeitr\u00e4umen &#8211; 5, 25, 50 Jahre &#8211; erstellt. Alle drei Simulationen erhalten 2 Subszenarien:<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Den Betrieb der F\u00f6rderbohrung und den Injektionsbohrungen<\/p>\n<ul>\n<li>GTN\u00a05\/87 und<\/li>\n<li>GTN\u00a06\/87<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align:justify;\">Diese Arbeit soll die Entscheidung unterst\u00fctzen, welche Bohrung als Injektionsbohrung f\u00fcr das geplante Geothermische Dubletten-System besser geeignet ist. Daher k\u00f6nnen die in diesem Bericht vorgestellten Ergebnisse zur Nachhaltigkeit, z.B.\u00a0zur Kosten- und L\u00f6sungsoptimierungspr\u00fcfung und als visuelle Demonstration dienen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Au\u00dfer der 25-j\u00e4hrigen Simulation, sind die Ergebniswerte der Szenarien f\u00fcr 5 und 50 Jahre sehr realistisch und zuverl\u00e4ssig. Die Grundwasserabsenkung der F\u00f6rderbohrung in den verschiedenen Szenarien betr\u00e4gt in der Simulation zwischen 10\u00a0&#8211;\u00a080\u00a0m, w\u00e4hrend die Grundwasseranhebung in der Umgebung der Injektionsbohrung 30\u00a0&#8211;\u00a040\u00a0m betr\u00e4gt. Diese Ergebnisse best\u00e4tigen die hohe Nachhaltigkeit und Effizienz des geplanten Geothermie Dubletten-Systems.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Ergebnisse der Szenarien f\u00fcr 5 und 50 Jahren zeigen deutlich, dass es fast keinen Unterschied in der Auswirkung auf den Grundwasserspiegel durch die Benutzung der GTN\u00a05\/87 oder GTN\u00a06\/87 als Injektionsbohrung gibt weil die Bohrungen GTN\u00a06\/87 und GTN\u00a05\/87 in unmittelbarer r\u00e4umlicher N\u00e4he (5\u00a0Metern Luftlinie) zueinander liegen und das ganze Modell auf eine km-Skala simuliert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Eine Differenz zwischen GTN\u00a05\/87 und GTN\u00a06\/87 ist die Teufe des Grundwasserzuflussbereiches. Unter der Annahme, dass sich der Filterbereich der Injektionsbohrung in der gleichen Tiefe wie die der zuk\u00fcnftigen F\u00f6rderbohrung befindet, sollte die Wahl in Bezug auf die Grundwasserbilanz die Bohrung GTN\u00a05\/87 sein.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Der Lauf der Simulation f\u00fcr 25 Jahren war leider nicht m\u00f6glich, weil das Wasser in den Schichten nicht implementiert werden konnte. Daher sind die Ergebnisse dieses Szenarios nicht zuverl\u00e4ssig.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Dar\u00fcber hinaus wurden insgesamt 17 Modelszenarien erstellt, wovon 4 in dieser Arbeit als zuverl\u00e4ssig und nutzbar eingestuft wurden. \u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die Realisierung das \u201eGeothermie Projekt Neubrandenburg\u201c dazu beitr\u00e4gt, die Treibhausgas\u00ademissionen, um mindestens 80\u00a0% bis 2050 im Vergleich zum Jahr 1990 zu verringern. Durch die Umsetzung des Vorhabens k\u00f6nnen insgesamt rund 1.260 Tonnen Treibhausgasemissionen pro Jahr vermieden werden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NULL W\u00e4hrend meines Stipendiums\u00a0habe ich an verschiedenen Modellszenarien des \u201eGeothermie Projektes Neubrandenburg\u201c gearbeitet. Das Thema des Projektes ist der Ausbau eines Geothermie Dubletten-Systems f\u00fcr die weitgehend CO2 neutrale W\u00e4rmeversorgung der Geb\u00e4ude, durch ein mit tiefer Geothermie versorgtes Niedertemperaturnetz, in mehreren Wohnvierteln in Neubrandenburg, Norddeutschland. 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