{"id":46997,"date":"2026-05-22T11:20:02","date_gmt":"2026-05-22T09:20:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30019-835\/"},"modified":"2026-05-22T11:20:07","modified_gmt":"2026-05-22T09:20:07","slug":"30019-835","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30019-835\/","title":{"rendered":"Lochtransportmaterialien f\u00fcr erneuerbare Energien und Spartechnologien"},"content":{"rendered":"<p>Energy saving and renewable energy technologies<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Ich habe elf Monate im Heidelberg bei InnovationLab gearbeitet. Das Hauptziel meines Projekts war es, den Bauablauf f\u00fcr Erneuerbare-Energie-Systeme insbesondere von Perowskit-Solarzellen zu erlernen und deren Wirkungsgrad zu charakterisieren. Zu Beginn meines Forschungsaufenthaltes lernte ich, wie man in dem Reinraum arbeitet und alle Ger\u00e4te richtig benutzt. Die erste Aufgabe bestand darin, das Fotolithografieverfahren zu erlernen, das f\u00fcr den Bauablauf von Solarzellen unverzichtbar ist, um ein \u00e4u\u00dferst pr\u00e4zises Layout von Gold, Silber oder einer anderen Art von Metall aufzubauen. Das Hauptprinzip und die Bedeutung werden in einer Slideshow vorgestellt. Um diesen Prozess zu lernen und zu studieren, habe ich zuerst mit dem Aufbau von organische Feldeffekttransistoren (OFET) trainiert. Der Aufbau dieser Materialen ist einfacher und schneller als von Solarzellen, aber die verwendeten Techniken sind sehr \u00e4hnlich. Deshalb war es f\u00fcr mich eine gute Gelegenheit zu lernen, wie man die Ger\u00e4te bedient.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Danach habe ich gelernt, Perowskit-Solarzellen aus Standard-Materialien zu bauen: Substrate beschichtet mit ITO (Indiumzinnoxid) oder FTO (<em>Fluor-dotiertes <\/em>Zinndioxid), Titandioxid, Perowskit CH3NH3PbI3, Spiro-OMeTAD (kommerzielle Lochtransportmaterialien) und Gold. Am Anfang war es schwer, weil wir keine Substrate mit bereits vorbereitet FTO-Layout hatten. Aus diesem Grund habe ich einige Zeit gebraucht, um herauszufinden, wie ich mit HCl und Zn-Pulver das m\u00f6gliche Layout im Labor bilden kann. Das Problem wird erkl\u00e4rt. Nachdem ich das fertiggebracht habe, begann ich mit dem Bau einer Perowskit-Solarzelle unter Verwendung eines anderen Perowskit-Typs (FAPbI3)x(MAPbBr3)1?x, der derzeit auf dem neuesten Stand ist und mehr Prim\u00e4rmaterialien erfordert. Ich habe fortgeschrittene Technologien (Fotolithographie, Plasma-Reinigung, Rotationbeschichtung) verwendet und viele verschiedene Rezepte getestet, um Perowskit-Solarzellen zu bauen. FTO-dotierte Substrate wurden in ITO-dotierte Substrate ver\u00e4ndert, die bereits das notwendige Layout haben. Titandioxid wurde mit Zinnoxid gemischt, um eine stabile lunkerfreie Sperrschicht zu erhalten. Lochtransportierendes Material (Spiro-OMeTAD) wurde mit Oxidationsmitteln (Vanadiumpentoxide) gemischt. Mit diesem Rezept und dem Testen verschiedener Bedingungen wird ein Wirkungsgrad von 14 Prozent erreicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Energy saving and renewable energy technologies Ich habe elf Monate im Heidelberg bei InnovationLab gearbeitet. Das Hauptziel meines Projekts war es, den Bauablauf f\u00fcr Erneuerbare-Energie-Systeme insbesondere von Perowskit-Solarzellen zu erlernen und deren Wirkungsgrad zu charakterisieren. Zu Beginn meines Forschungsaufenthaltes lernte ich, wie man in dem Reinraum arbeitet und alle Ger\u00e4te richtig benutzt. 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