{"id":46950,"date":"2026-05-22T11:18:45","date_gmt":"2026-05-22T09:18:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30018-783\/"},"modified":"2026-05-22T11:18:48","modified_gmt":"2026-05-22T09:18:48","slug":"30018-783","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30018-783\/","title":{"rendered":"Ermittlung der extrahierbaren R\u00fcckst\u00e4nde von Bromoxynil im Boden mittels des GC-MS Verfahrens"},"content":{"rendered":"<p>Ermittlung des mikrobiellen Abbaus von Bromoxynil in Bodenmikrokosmen<\/p>\n<p>Perfluorierte Verbindungen (PFC) sind aufgrund ihrer Langzeitstabilit\u00e4t, ihrer toxischen und bioakkumulativen Eigenschaften eine gro\u00dfe Bedrohung f\u00fcr die Umwelt. F\u00fcr den Abbau und die Beseitigung dieser Schadstoffe aus kontaminierten B\u00f6den gibt es allgemein keine elaborierten L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>Daher wird die Entwicklung einer zweistufigen Technologie f\u00fcr die Sanierung von mit PFC kontaminierten Grundw\u00e4ssern vorgeschlagen: Absorption an einem makropor\u00f6sen Tr\u00e4ger, gefolgt von einer lokalisierten Oxidation unter Verwendung von Radikalen. Es wurden drei Partikels\u00e4tze mit einer komplexen Charakterisierung hergestellt und getestet, die aus einer physikalisch-chemischen Beschreibung der Partikel und toxikologischen Tests der Abbauprodukte und Zwischenprodukte bestanden.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse legen nahe, dass die Absorptionsf\u00e4higkeit der entworfenen Partikel unzureichend war, das radikalische System jedoch eine effiziente L\u00f6sung f\u00fcr den Abbau halogenierter Partikel sein kann. \u00d6kotoxikologische Tests haben gezeigt, dass das Umweltrisiko durch die Anwendung eines solchen Abbauweges reduziert werden kann, es sind jedoch weitere Untersuchungen hinsichtlich der Auswirkungen auf das \u00d6kosystem erforderlich.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Der zweite Teil des Stipendiums ist mit dem Projekt &#8220;Ermittlung des mikrobiellen Abbaus von Bromoxynil in Bodenmikrokosmen unter Verwendung der 13C Isotopenmarkierung&#8221; fortgesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Seit dem weit verbreiteten Einsatz von Xenobiotika wie Pestiziden auf B\u00f6den ist das Wissen \u00fcber das Schicksal dieser Chemikalien im Bodensystem in der Umweltwissenschaft von zentraler Bedeutung. Die Bewertung des Umweltrisikos einer bestimmten Verbindung auf B\u00f6den ist eine komplexe Frage und erfordert die Identifizierung und Quantifizierung einer Vielzahl von Faktoren.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Das Experiment beginnt mit der Inkubation eines Bodentypes mit einem ausgew\u00e4hlten isotopenmarkierten (13C) Herbizid. Hierbei wird der Langzeit-Effekt des Pestizids auf den Boden untersucht. Daf\u00fcr werden Inkubationszeiten gew\u00e4hlt, an denen die Bodenproben entnommen werden. Diese Proben werden mit verschiedenen Methoden untersucht, die in der Molekularbiologie und Biogeochemie \u00fcblich sind. Die molekularen Analysemethoden bestehen aus der DNA-Extraktion mit anschliessender Sequenzierung sowie der Protein-Extraktion, die gemeinsam funktionale und phylogenetische Informationen zu den Pestizidabbauern liefern. Die Massenbilanz-analyse erm\u00f6glicht die Untersuchung des Pestizidabbaus unter Ber\u00fccksichtigung der Anreicherung im Boden. Hierbei wird der Gehalt des mikrobiell abgebauten Pestizids mit dem des im Boden immobilisierten verglichen. Die Kombination der Methoden erlaubt einen Einblick in die komplexen Umwandlungsprozesse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ermittlung des mikrobiellen Abbaus von Bromoxynil in Bodenmikrokosmen Perfluorierte Verbindungen (PFC) sind aufgrund ihrer Langzeitstabilit\u00e4t, ihrer toxischen und bioakkumulativen Eigenschaften eine gro\u00dfe Bedrohung f\u00fcr die Umwelt. F\u00fcr den Abbau und die Beseitigung dieser Schadstoffe aus kontaminierten B\u00f6den gibt es allgemein keine elaborierten L\u00f6sungen. 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