{"id":46900,"date":"2026-05-22T11:18:21","date_gmt":"2026-05-22T09:18:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30017-733\/"},"modified":"2026-05-22T11:18:30","modified_gmt":"2026-05-22T09:18:30","slug":"30017-733","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30017-733\/","title":{"rendered":"Recycling von magnetischen Materialien"},"content":{"rendered":"<p>Recycling von magnetischen Materialien<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">1. Hintergrund<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Charakteristisch f\u00fcr Seltene Erden (SE) wie Neodym sind ihre starken metallischen Atombindungen. Eingesetzt werden sie daher als Magnete, insbesondere in der Computertechnik. Die fortschreitende Globalisierung und der zunehmende Lebensstandard f\u00fchren zu massiven Entsorgungsproblemen. Ziel des Projektes ist es, einen neuartigen und innovativen und zugleich technisch machbaren und wirtschaftlichen Prozess f\u00fcr das Recycling von magnetischen Materialien aus Elektroschrott wie z.B. alten Festplatten zu entwickeln. Damit soll die Effizienz des R\u00fccklaufes von magnetischen Materialien in den Rohstoffkreisverlauf optimiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">2. Durchf\u00fchrung<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Zuerst werden die Magnete aus den Festplatten von Hand ausgebaut und entmagnetisiert. Dann werden die chemische Zusammensetzung und der strukturelle Aufbau untersucht: Mit dem Mikroskop werden die Schichtdicke, Phasenverteilung und Korngr\u00f6\u00dfe \u00fcberpr\u00fcft. Des Weiteren werden Massenspektrometrie sowie eine mikrostrukturelle Analyse der gebrauchten Neodym-Verbindung durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Derzeit stellt der Aufwand f\u00fcr die Gewinnung der Magnete aus ihren jeweiligen Ger\u00e4ten eine Herausforderung dar. Die zweite Phase befasst sich daher mit der praktischen Durchf\u00fchrung verschiedener Recyclingtechnologien und deren Optimierung.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">3. Fazit<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">In den Magneten liegt eine wirtschaftlich interessante Menge Neodym in konzentrierter Form vor. Das Recycling von Neodym aus Elektroger\u00e4ten ist somit \u00f6konomisch und \u00f6kologisch notwendig und sinnvoll. Durch die Wiedergewinnung dieses wertvollen Metalls kann Europa von Rohstoffmonopolen wie China wirtschaftlich und politisch unabh\u00e4ngiger werden. Die Projektergebnisse werden einer besseren Ressourceneffizienz und dem daraus folgenden Umweltschutz dienen. Recycling leistet ein Beitrag zur Rohstoffversorgung und schont die nat\u00fcrlichen Ressourcen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Recycling von magnetischen Materialien 1. Hintergrund Charakteristisch f\u00fcr Seltene Erden (SE) wie Neodym sind ihre starken metallischen Atombindungen. Eingesetzt werden sie daher als Magnete, insbesondere in der Computertechnik. Die fortschreitende Globalisierung und der zunehmende Lebensstandard f\u00fchren zu massiven Entsorgungsproblemen. 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