{"id":46899,"date":"2026-05-22T11:18:21","date_gmt":"2026-05-22T09:18:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30017-732\/"},"modified":"2026-05-22T11:18:30","modified_gmt":"2026-05-22T09:18:30","slug":"30017-732","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30017-732\/","title":{"rendered":"Verkn\u00fcpfung von Aufnahme und Wirkung von umweltrelevanten Schadstoffen im Zebrab\u00e4rbling-Embryo-Modell"},"content":{"rendered":"<p>Bioanalytical Ecotoxicology<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:10pt;\"><span><span style=\"font-size:12pt;\"><span>Die Verwendung des Zebrafischembryos (ZFE) in der \u00f6kotoxikologischen Forschung ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Heuzutage hat sich die Forschung mit dem ZFE als vielversprechendes, neuartiges Testsystem der aquatischen \u00d6kotoxikologie zur Risikobewertung von Chemikalien etabliert. F\u00fcr ein besseres Verst\u00e4ndnis der Wirkung von Chemikalien im Organismus ist es wichtig, die Aufnahme, die Verteilung, den Metabolismus sowie die Elimination von Substanzen zu untersuchen. Der Fokus meiner Arbeit in diesem Projekt ist die quantitative Bestimmung interner Konzentrationen von Chemikalien im ZFE. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:10pt;\"><span><span style=\"font-size:12pt;\"><span>\u00a0\u00a0 Das Hauptziel meiner Projektarbeit ist es, mit Hilfe der instrumentellen Analytik neue Erkenntnisse bez\u00fcglich der qualitativen und quantitativen, zeitabh\u00e4ngigen Aufnahme und Abnahme (Toxikokinetik) von Phenylamid-Pestiziden\u00a0und deren Metabolisierung im ZFE zu gewinnen. Die quantitative Bestimmung interner Konzentrationen stellt hierbei eine experimentelle und analytische Herausforderung dar. Jedoch liefern die gewonnenen Erkenntnisse ein besseres Verst\u00e4ndnis der toxikokinetischen und toxikodynamischen Prozesse im untersuchten Testsystem. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:10pt;\"><span><span style=\"font-size:12pt;\"><span>Die optimierte LC-HRMS-Methode erm\u00f6glicht es, die Testsubstanzen im ZFE zu detektieren und zu quantifizieren. Trotz der geringen Anzahl an Embryonen pro Probe (Pool von nur sieben Embryonen) und trotz Matrix-Effekten war es m\u00f6glich, die Aufnahme- und Eliminationkurven von Diuron und 3,4-DCA zu bestimmen. Die Elimierung von beiden Stoffe verlief sehr rasch, so fand bereits nach 15 min in sauberem Wasser eine Verringerung der internen Konzentration um die H\u00e4lfte statt Mit der LC-HRMS-Methode hingegen waren geringe Mengen Analyt noch bis zu 24 h nach der \u00dcberf\u00fchrung in sauberes Wasser nachzuweisen. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:10pt;\"><span><span style=\"font-size:12pt;\"><span>F\u00fcr die Messungen der Proben mit der LC-HRMS-Methode wurde der so genannte Full-Scan-Mode verwendet, um Informationen \u00fcber die Anwesenheit von Metaboliten zu bekommen. Das einzige 3,4-DCA-Abbauprodukt, das in gr\u00f6\u00dferer Menge detektiert\u00a0wurde, war das Acetylo-3,4-DCA. F\u00fcr Diuron wurden zwei Produkte von N-Demethylierungsreaktionen gefunden. Dies best\u00e4tigt, dass sowohl die Enzyme der Phase I als auch der Phase II von den ersten Stunden nach der Befruchtung an aktiv sind.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:10pt;\"><span><span style=\"font-size:12pt;\"><span>Die optimierte LC-HRMS-Methode erm\u00f6glicht es, die Testsubstanzen im ZFE zu detektieren und zu quantifizieren. Trotz der geringen Anzahl an Embryonen pro Probe (Pool von nur sieben Embryonen) und trotz Matrix-Effekten war es m\u00f6glich, die Aufnahme- und Eliminationkurven von Diuron und 3,4-DCA zu bestimmen. Die Elimierung von beiden Stoffe verlief sehr rasch, so fand bereits nach 15 min in sauberem Wasser eine Verringerung der internen Konzentration um die H\u00e4lfte statt Mit der LC-HRMS-Methode hingegen waren geringe Mengen Analyt noch bis zu 24 h nach der \u00dcberf\u00fchrung in sauberes Wasser nachzuweisen. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:10pt;\"><span><span style=\"font-size:12pt;\"><span>F\u00fcr die Messungen der Proben mit der LC-HRMS-Methode wurde der so genannte Full-Scan-Mode verwendet, um Informationen \u00fcber die Anwesenheit von Metaboliten zu bekommen. Das einzige 3,4-DCA-Abbauprodukt, das in gr\u00f6\u00dferer Menge detektiert\u00a0wurde, war das Acetylo-3,4-DCA. F\u00fcr Diuron wurden zwei Produkte von N-Demethylierungsreaktionen gefunden. Dies best\u00e4tigt, dass sowohl die Enzyme der Phase I als auch der Phase II von den ersten Stunden nach der Befruchtung an aktiv sind.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bioanalytical Ecotoxicology Die Verwendung des Zebrafischembryos (ZFE) in der \u00f6kotoxikologischen Forschung ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Heuzutage hat sich die Forschung mit dem ZFE als vielversprechendes, neuartiges Testsystem der aquatischen \u00d6kotoxikologie zur Risikobewertung von Chemikalien etabliert. 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