{"id":46887,"date":"2026-05-22T11:18:21","date_gmt":"2026-05-22T09:18:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30017-718\/"},"modified":"2026-05-22T11:18:22","modified_gmt":"2026-05-22T09:18:22","slug":"30017-718","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30017-718\/","title":{"rendered":"Der Einfluss von D\u00fcngemitteln auf die Umwelt"},"content":{"rendered":"<p>D\u00fcngemittel<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:10pt;\"><span><span>Derzeit werden weltweit Fragen der Degradation von Agrarland diskutiert und nach Besserungsma\u00dfnahmen gesucht. Die Intensivlandwirtschaft (verkn\u00fcpft mit Einsatz von Pestiziden, Bodenbearbeitung, Einsatz von D\u00fcngemitteln, u.a.) f\u00fchrt zu der \u00c4nderung der physikalischen, chemischen und auch biologischen Bodeneigenschaften. In dem DBU-Projekt konzentrieren wir uns auf die Humuszustandsbewertung als zentrales Problem der D\u00fcngemittelverwendung und der nachhaltigen Ertragsgestaltung. Der Humus ist ein wichtiger Faktor des guten Bodenstands, den wir mit mehreren Methoden (Thermogravimetrie, Inkubation, Sorptionseigenschaften) bewerten m\u00f6chten. Die Ergebnisse verweisen auf die Komplexit\u00e4t der nutzungsbedingten Ver\u00e4nderung in B\u00f6den.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:10pt;\"><span><span>Das Projekt bestand aus mehreren Teilen. Der erste Teil war der Dauerversuch mit den unterschiedlichen D\u00fcngemitteln und der zweite Teil war das Modellexperiment mit 3 B\u00f6den in der Kombination der unterschiedlichen D\u00fcngemittel.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:10pt;\"><span><span>Zum Beispiel zeigen die Ergebnisse des Dauerversuchs mit Pflanzenkohle in Kombination mit Minerald\u00fcngemitteln oder Stallmist analysiert mit der Thermogravimetrie, dass Pflanzenkohle nur den stabilen Kohlenstoff in den Boden zugibt. Diesen Kohlenstoff k\u00f6nnen die Mikroorganismen oder Boden ausnutzen. Die Zugabe des labilen Kohlenstoffs hat die Applikation des Stallmists gesichert. Die Ergebnisse kann man in der Publikation &#8220;Detection of carbon content changes after biochar application on agricultural field experiment using both method Walkley-Black and thermogravimetry&#8221; finden. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:10pt;\"><span><span>Das Modellexperiment hat interessante Ergebnisse gebracht. <\/span><\/span><span>Z. B. kann die Thermogravimetrie die D\u00fcngemittel an der Form der Kurve erkennen, weil jede Gruppe von D\u00fcngemitteln einen typischen Verlauf hat. <\/span><span><span><span>Diese Ergebnisse (minimaler Einfluss des Bodens auf Masseverluste und typische Kurve f\u00fcr jedes D\u00fcngemittel) deuten an, dass eine Formel f\u00fcr die Bestimmung des applizierten D\u00fcngemittels entwickelt werden kann. So k\u00f6nnen wir die Qualit\u00e4t der D\u00fcngemittel vergleichen. <\/span><\/span><\/span><span>Die h\u00f6chste Menge der biologisch umsetzbaren Komponenten hatte die Variante mit Stroh, gefolgt von G\u00fclle, G\u00e4rrest fl\u00fcssig, Kompost fertig und frisch, G\u00e4rrest fest. Die h\u00f6chste Quantit\u00e4t der schwer umsetzbaren Komponenten wurden bei der Variante G\u00e4rrest fl\u00fcssig gefunden, \u00e4hnliche Gehalte hatte die Variante mit G\u00fclle und Kompost frisch, gefolgt von Kompost fertig. Diese Ergebnisse werden jetzt in einer Publikation bearbeitet.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom:0.0001pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:10pt;\"><span><span><span>Die gleichzeitigen Ergebnisse des Modellexperiments zeigen sehr sch\u00f6n, welche Komponenten die D\u00fcngemittel in Boden bringen. Das erm\u00f6glicht bessere Planung der Bodenbearbeitung, resp. die Applizierung des passenden D\u00fcngemittels gem\u00e4\u00df des Bodenzustands. In der Zukunft k\u00f6nnen diese Ergebnisse mit dem aktuellen Zustand des Bodens (bestimmt auch mit der Thermogravimetrie) genutzt werden. Es erm\u00f6glicht das passende D\u00fcngemittel f\u00fcr den entsprechenden Boden zu finden und zu applizieren, was ein besseres Bodenmanagement erm\u00f6glicht.<strong> <\/strong><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcngemittel Derzeit werden weltweit Fragen der Degradation von Agrarland diskutiert und nach Besserungsma\u00dfnahmen gesucht. Die Intensivlandwirtschaft (verkn\u00fcpft mit Einsatz von Pestiziden, Bodenbearbeitung, Einsatz von D\u00fcngemitteln, u.a.) f\u00fchrt zu der \u00c4nderung der physikalischen, chemischen und auch biologischen Bodeneigenschaften. 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