{"id":46830,"date":"2026-05-22T11:16:31","date_gmt":"2026-05-22T09:16:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30016-616\/"},"modified":"2026-05-22T11:16:57","modified_gmt":"2026-05-22T09:16:57","slug":"30016-616","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30016-616\/","title":{"rendered":"Nachhaltige Planung und Konzeption Gr\u00fcner Infrastruktur f\u00fcr die St\u00e4dte von morgen in der Slowakei"},"content":{"rendered":"<p>Gr\u00fcn in der Stadt f\u00f6rdern!<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die Stadt im 21. Jahrhundert braucht dringend st\u00e4dtische Gr\u00fcnfl\u00e4chen. Die gr\u00fcne Stadt ist das Modell der Zukunft. Hitzewellen, die k\u00fcnftig h\u00e4ufiger auftreten, intensiver sind und l\u00e4nger andauern werden, sind durch das gro\u00dfr\u00e4umige Wettergeschehen vorgegeben, werden aber lokal in Abh\u00e4ngigkeit von Stadtstruktur und Stra\u00dfendesign versch\u00e4rft. Es ist wichtig, die konkrete Bedeutungen, Funktionen, Nutzen von Gr\u00fcnr\u00e4umen darzustellen. Qualitativ hochwertige Gr\u00fcnr\u00e4ume wirken gesundheitsf\u00f6rdernd auf die Einwohner und beeinflussen die Lebensqualit\u00e4t.\u00a0Als Modellbeispiel f\u00fcr das Projekt Gr\u00fcn in der Stadt f\u00f6rdern! war eine Stadt im Norden der Slowakei gew\u00e4hlt. Das Projekt der gr\u00fcnen Infrastruktur besch\u00e4ftigt sich mit der Stadt Martin. Das Entwicklungsgebiet liegt am Rande der Stadt und die Fl\u00e4che stellt ca. 63 Hektar dar. Die Anlage befindet sich in der N\u00e4he des Flusses Turiec und hat ein gro\u00dfes Potenzial. Im Masterplan der Stadt Martin wurde festgestellt, dass diese Fl\u00e4che zu Bebauung geeignet ist. Das Modellprojekt zeigt, dass graue Infrastruktur sehr eng mit gr\u00fcner Infrastruktur verbunden sein muss und beide bilden gemeinsam eine unverzichtbare Einheit. Planen mit Gr\u00fcn ist heute wegen der Klimaver\u00e4nderungen ein wichtiger Punkt, um die St\u00e4dte gesund zu erhalten. Das ist die heutzutage wichtigste Aufgabe der Landschaftsarchitektur. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Das Ziel des Projekts besteht darin, ein positives und nachhaltiges Szenario f\u00fcr den Stadtteil Kosuty zu entwickeln, mit dem die ganze Stadt die \u00f6kologischen und sozialen Werte steigern k\u00f6nnte. Das Herzst\u00fcck des neuen Stadtquartiers bildet ein 7 Hektar gro\u00dfer naturnaher Park am Fluss und eine Gr\u00fcnverbindung f\u00fcr die als gr\u00fcne Infrastrukturma\u00dfnahmen zwischen Park und Wohnquartier. Hier dominiert eine zentralorientierte Anlage f\u00fcr Regenwasserr\u00fcckhaltung, sowie eine Frei- und Gr\u00fcnfl\u00e4che mit Bepflanzung und einer eigener Identit\u00e4t. Die Entwicklung einer gr\u00fcnen Infrastruktur zur Klimaanpassung darf sich dabei nicht auf das \u00f6ffentliche Gr\u00fcn beschr\u00e4nken, sondern muss das Gr\u00fcn auf der gesamten Fl\u00e4che mit einbeziehen. Als gr\u00fcne Dominante entsteht ein Park, der als Gr\u00fcnkorridor entlang des Flusses agiert und Fahrrad- und Fu\u00dfg\u00e4ngerwege einbindet. Dieses bietet verschiedene Freizeit- und Sportm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Nutzer, Bewohner und Besucher aller Altersgruppen. Vegetation und Biotope, welche aus \u00f6kologischer Sicht sehr wertvoll sind und viel Entwicklungspotenzial in sich tragen, schaffen und sch\u00fctzen die lokale Identit\u00e4t. Der Park agiert als Bindeglied zwischen der bereits bestehenden Achse, welche die Natur des Umlandes von Osten nach Westen miteinanderverbindet und gleichzeitig von allen Stadteilen gut erreichbar ist. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Die Entwicklung neuer Quartiere bedeutet auch neue attraktive Gr\u00fcnfl\u00e4chen zu schaffen. Dieses Projekt unterstreicht die wichtige Rolle der Landschaftsarchitekten in Bezug auf nachhaltigen Stadtplanung und Architektur. Die gr\u00fcnen Konzepte sind f\u00fcr die Stadt \u00fcberragend. Durch mehr Gr\u00fcn kann die Stadt einer steigenden Belastung durch den Klimawandel entgegenwirken. Die Stadt als \u00d6kosystem mit Gr\u00fcnr\u00e4umen soll in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00fcn in der Stadt f\u00f6rdern! \u00a0 Die Stadt im 21. 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