{"id":46802,"date":"2026-05-22T11:16:02","date_gmt":"2026-05-22T09:16:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30015-576\/"},"modified":"2026-05-22T11:16:08","modified_gmt":"2026-05-22T09:16:08","slug":"30015-576","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30015-576\/","title":{"rendered":"Studien \u00fcber den Grad der Kontamination mit chlororganischen Pestiziden in Fischfleisch von nat\u00fcrlichen und kontrollierten Fischzuchtsystemen"},"content":{"rendered":"<p>Chlororganische Pestizide in Fischfleisch<\/p>\n<p>Die Ziele der Arbeit mit dem Titel &#8220;Studien \u00fcber den Grad der Kontamination mit chlororganischen Pestiziden, in Fischfleisch von nat\u00fcrlichen und kontrollierten Fischzuchtsystemen&#8221;  wurden erreicht, insbesondere dank der Verl\u00e4ngerung des DBU-Stipendiums. Eine automatisierte und schnellere Analysetechnik f\u00fcr die Probenvorbereitung bei der Bestimmung von Organochlorverbindungen aus Fischfleisch wurde erfolgreich entwickelt und optimiert.<br \/>In kleinen analytischen Laboratorien die vor allem in Bereich der Lebensmittelsicherheit und des Verbraucherschutzes arbeiten, sowie im Institut f\u00fcr Fische und Fischereierzeugnisse Cuxhaven, ist die in diesem Projekt optimierte Methode sicherlich von gro\u00dfem Nutzen, -da der Arbeitsumfang des Probenvorbereitung deutlich reduziert werden konnte. Die herk\u00f6mmlichen Techniken der Probenvorbereitung sind zweitaufwendig, erfordern viel Geschick und erzeugen gro?en Megen an chemischen Laborabf\u00e4llen, die in der Umwelt freigesetzt werden. Aufgrund zahlreicher Prozessschritte, in denen der Labormitarbeiter eingreifen muss, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine Fehlerpotenzierung. Das neue entwickelte Verfahren erfordert deutlich weniger Eingreifen des Benutzers und es erm\u00f6glicht einen \u00fcber Nacht unbeaufsichtigten Betrieb. Zugleich ist die Methode sicherer, schneller und umweltfreundlicher. Die drei wichtigsten Prozesse, die verwendet werden, um Probenvorbereitung zu beschleunigen und zu erleichtern, sind: Gefriertrocknung (Lyophilisation), Beschleunigte L\u00f6semittelextraktion (ASE) und Clean-up mit Normalphasen-Hochleistungsfl\u00fcssigkeitschromatographie (NP HPLC).<br \/>Zurzeit werden Routineanalysen mit den neu entwickelten Techniken f\u00fcr die Probenvorbereitung durchgef\u00fchrt. Die Bestimmung von Organochlorverbindungen wird an Proben von Fischfleisch aus Transsylvanien, Rum\u00e4nien durchgef\u00fchrt. Die Proben umfassen Karpfen, die aus nat\u00fcrlichen Seen stammen (nat\u00fcrliche Systeme) und Regenbogenforellen, die aus Fischfarmen stammen (intensive Systeme).<br \/>Momentan treffen die Fischproben aus Rum\u00e4nen hier ein, werden dann anschlie\u00dfend in Filets geschnitten und Fische gleichen Ursprungs werden zur einer Mischprobe vereinigt und homogenisiert. Von allen gemeinsamen Proben werden Teilproben genommen, die nachfolgend gefriergetrocknet werden. Versuche mit der Beschleunigten L\u00f6semittelextraktion (ASE) werden parallel zu den traditionellen, validierten Methoden der Fettextraktion. durchgef\u00fchrt. Im Anschluss sind die Proben bereit f\u00fcr einen Clean-up mittels Normalphasen-Hochleistungsfl\u00fcssigkeitschromatographie (NP HPLC). Die Quantifizierung erfolgt mittels Gaschromatographie mit Tandem-Massenspektrometrie (GC-MS\/MS). Die Ergebnisse werden interpretiert und der Grad der Kontamination wird bestimmt.<br \/>Im Idealfall wird das Risiko, das f\u00fcr die Konsumenten von Regenbogenforellen und Karpfen ausgeht, gering sein.<br \/>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chlororganische Pestizide in Fischfleisch Die Ziele der Arbeit mit dem Titel &#8220;Studien \u00fcber den Grad der Kontamination mit chlororganischen Pestiziden, in Fischfleisch von nat\u00fcrlichen und kontrollierten Fischzuchtsystemen&#8221; wurden erreicht, insbesondere dank der Verl\u00e4ngerung des DBU-Stipendiums. 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