{"id":46801,"date":"2026-05-22T11:16:02","date_gmt":"2026-05-22T09:16:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30015-575\/"},"modified":"2026-05-22T11:16:06","modified_gmt":"2026-05-22T09:16:06","slug":"30015-575","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30015-575\/","title":{"rendered":"Wirkung von Lindan auf die mit Gerste assoziierten mikrobiellen Gemeinschaften"},"content":{"rendered":"<p>Wirkung von Lindan auf die mit Gerste assoziierten mikrobiellen Gemeinschaften<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Der Chlorkohlenwasserstoff Lindan ist ein Pestizid, das in der Vergangenheit h\u00e4ufig zur Behandlung von Feldfr\u00fcchten, Samen und Holz Verwendung fand. Aufgrund seiner hohen Persistenz, Fl\u00fcchtigkeit und aufgrund unsachgem\u00e4\u00dfer Entsorgung von Produktionsr\u00fcckst\u00e4nden, ist der Gebrauch und die Herstellung von Lindan heute in den meisten L\u00e4ndern reglementiert. Noch immer verursacht der Stoff Umweltverschmutzungen, sogar an entlegenen Stellen fernab des Austrittspunktes. Im vorliegenden Projekt sollen zwei Pflanzenarten, Lactuca sativa und Tanacetum vulgare, unter kontrollierten Bedingungen untersucht werden: auf der einen Seite um die Risiken eines \u00dcbertrags des Schadstoffes auf den Menschen durch Nahrungsmittel besser absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, auf der anderen Seite um das Potenzial der beiden Arten zur Phytoremediation zu bewerten. Phytoremediation ist eine Technologie, die Pflanzen zur Reinigung schadstoffbelasteter B\u00f6den und Gew\u00e4sser nutzt. Hierzu sind Pflanzenarten vonn\u00f6ten, die dem Stress und der Toxizit\u00e4t des Schadstoffes widerstehen k\u00f6nnen und zus\u00e4tzlich diesen aufzunehmen, einzulagern und \/ oder abzubauen imstande sind. Um die F\u00e4higkeit zur Toleranz und Entgiftung von Lindan in den zwei o.g. Pflanzenarten bewerten zu k\u00f6nnen, sollen die Aktivit\u00e4ten anti-oxidativer Enzyme, die in diesen Prozess involviert sind, bestimmt werden. Zudem wird der Grad des Schadstoffabbaus hin zu weniger giftigen Verbindungen innerhalb der pflanzlichen Gewebe mittels Gaschromatographie ermittelt, indem das Vorhandensein von Lindan selbst und seiner dechlorierten Abbauprodukte gemessen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirkung von Lindan auf die mit Gerste assoziierten mikrobiellen Gemeinschaften Der Chlorkohlenwasserstoff Lindan ist ein Pestizid, das in der Vergangenheit h\u00e4ufig zur Behandlung von Feldfr\u00fcchten, Samen und Holz Verwendung fand. Aufgrund seiner hohen Persistenz, Fl\u00fcchtigkeit und aufgrund unsachgem\u00e4\u00dfer Entsorgung von Produktionsr\u00fcckst\u00e4nden, ist der Gebrauch und die Herstellung von Lindan heute in den meisten L\u00e4ndern reglementiert. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2476],"class_list":["post-46801","moe-fellowship","type-moe-fellowship","status-publish","hentry","tag-rumaenien"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"30015\/575","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Balazs","dbu_stipendiaten_vorname":"Helga Enik\u00f6","dbu_stipendiaten_titel":"","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2015-08-15 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2016-07-14 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Helmholtz Zentrum M\u00fcnchen Deutsches Forschungszentrum f\u00fcr Gesundheit und Umwelt (GmbH) Abt. Umweltgenomik","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Peter Schr\u00f6der","dbu_stipendiaten_email_dienst":"helga_she@yahoo.com"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/46801","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/moe-fellowship"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/46801\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60513,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/46801\/revisions\/60513"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}