{"id":46777,"date":"2026-05-22T11:14:30","date_gmt":"2026-05-22T09:14:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30015-548\/"},"modified":"2026-05-22T11:14:53","modified_gmt":"2026-05-22T09:14:53","slug":"30015-548","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30015-548\/","title":{"rendered":"Die Wiederverwendung von genie\u00dfbaren Nebenprodukten in der Nahrungsmittelindustrie"},"content":{"rendered":"<p>Wiederverwendung von genie\u00dfbaren Nebenprodukten in der Nahrungsmittelindustrie<\/p>\n<p>Um sich mit dem Problem der Lebensmittelverschwendung zu befassen, das nicht nur Konsequenzen f\u00fcr die Umwelt, sondern auch f\u00fcr die Wirtschaft nach sich zieht, hat sich die EU ehrgeizige Ziele gesetzt, um die Ressourceneins\u00e4tze der Lebensmittelkette zu reduzieren. Dennoch kann manchmal der Nutzen der zweiten Generation von Valorisierungsstrategien industrieller genie\u00dfbarer Lebensmittelabfallprodukte\/Nebenprodukte durch Umwelt einfl\u00fcsse, die durch neue Produktionsprozesse verursacht wurden, untergraben werden, z.B. weil potentiell verschmutzende Chemikalien (L\u00f6sungsmittel, Zusatzstoffe) mitverwendet werden. Das Ziel des Forschungsprojekts war es, einfache und direkte Wiederverwendungsstrategien industrieller genie\u00dfbarer Nebenprodukte zu identifizieren, die folgende Anforderungen erf\u00fcllen sollten: (1) Ma\u00dfnahmen zur Vermeidung von Essenverschwendung, z.B., indem diese als Rohstoff f\u00fcr die Produktion eines anderen Essensprodukts dienen, (2) sehr begrenzte Vorbehandlung, (3) geografische N\u00e4he und (4) Nutzbarmachung der kompletten Materialstr\u00f6me. Desweiteren behandelt das Forschungsprojekt das Einarbeiten von Tresterpulver aus \u00c4pfelresten in Back\u00acprodukte (die sogenannte Ma\u00dfnahme), was den Anforderungen der Forschung gen\u00fcgt. Die Experteninterviews wurden zur Identifizierung von Hindernissen, die der Verbreitung der Ma\u00dfnahme auf wirtschaftlicher Ebene entgegenstehen, durchgef\u00fchrt. Der prim\u00e4r unterst\u00fctzende Aspekt ist das Image eines gesunden und umweltfreundlichen Produkts. Die Ma\u00dfnahme eignet sich eher f\u00fcr kleine Handwerksb\u00e4ckereien und f\u00fcr solche, die sich an Marktnischen orientieren, z.B. B\u00e4ckereien, die glutenfreie Produkte produzieren oder den Gesundheitsaspekt betonen. Als Hindernisse stellten sich folgende heraus: die erweiterten Produktionskosten zur Qualit\u00e4tssicherung der Nahrungsbestandteile des Tresters, das wirtschaftliche Risiko, das mit der Vielfalt von Produkten einhergeht, die Verarbeitbarkeit von Tresterpulver, die nicht so \u0084attraktiven\u0093 gesundheitsbezogenen Angaben der EU f\u00fcr Ballaststoffe sowie der Trend, dass sich die Anzahl der Handwerksb\u00e4ckereien dramatisch verringert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiederverwendung von genie\u00dfbaren Nebenprodukten in der Nahrungsmittelindustrie Um sich mit dem Problem der Lebensmittelverschwendung zu befassen, das nicht nur Konsequenzen f\u00fcr die Umwelt, sondern auch f\u00fcr die Wirtschaft nach sich zieht, hat sich die EU ehrgeizige Ziele gesetzt, um die Ressourceneins\u00e4tze der Lebensmittelkette zu reduzieren. 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