{"id":46749,"date":"2026-05-22T11:14:16","date_gmt":"2026-05-22T09:14:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30014-518\/"},"modified":"2026-05-22T11:14:25","modified_gmt":"2026-05-22T09:14:25","slug":"30014-518","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30014-518\/","title":{"rendered":"Das Potential von Pappeln in der Phytoremediation bei bleikontaminierten B\u00f6den"},"content":{"rendered":"<p>Das Potential von Pappeln in der Phytoremediation bei bleikontaminierten B\u00f6den<\/p>\n<p>Durch menschliche Aktivit\u00e4ten steigen zunehmend die Schwermetallkonzentrationen in unserer Umwelt, besonders in B\u00f6den. Diese Kontaminationen der B\u00f6den auf umweltvertr\u00e4glichem und nachhaltigem Wege zu entfernen ist von gro\u00dfem Interesse f\u00fcr die Forschung. Phytoremediation ist eine Biotechnologie, die Pflanzen zum Reinigen schwermetallbelasteter Medien nutzt, oder auch um degradierte B\u00f6den zu verbessern. Kontaminierte Fl\u00e4chen zeichnen sich durch schwierige Bedingungen f\u00fcr das Pflanzenwachstum aus, wie beispielsweise Mangel an N\u00e4hrstoffen, verschlechterte Bodenstruktur und Bodenwasserkapazit\u00e4t. F\u00fcr eine erfolgreiche Phytomediation ist eine Pflanzenanpassung auf die speziellen Umweltbedingungen notwendig. Es ist bereits bekannt, dass Pflanzen verschiedene Mechanismen besitzen, mit schwermetallbedingten Stresssituationen besser umzugehen. Dazu geh\u00f6ren die Synthese von Glutathion (GSH) und Phytohelatinen. Die physiologischen Reaktionen und Mechanismen der Pflanzen w\u00e4hrend einer Anpassung an zwei kombinierte Stressoren wie Schwermetallbelastungen in B\u00f6den und Trockenstress sind jedoch weitgehend unerforscht. <br \/>Die vorliegende Studie untersucht die Entnahme von Schwermetallen in B\u00f6den unter Trockenstress durch den Pappelhybriden Populus x canescens, einem nat\u00fcrlichen Hybrid der Silberpappel (P. alba) und der Zitterpappel (P. tremula)und einer transgenen Linie dieses Hybrides mit erh\u00f6hter GSH-Synthese. In Gew\u00e4chshausversuchen konnte kein statistischer Unterschied zwischen den beiden Hybriden in der frischen und getrockneten Biomasse der Bl\u00e4tter, Stamm und Wurzeln sowie der Gr\u00f6\u00dfe der Pflanzen festgestellt werden. Es konnte jedoch ein R\u00fcckgang der Blattzahl der transgenen Linie w\u00e4hrend Trockenstresses ohne eine Bleikontaminierung verglichen mit anderen Behandlung beobachtet werden. Zwischen der Blattfl\u00e4che und der spezifischen Blattfl\u00e4che konnte kein signifikanter Unterschied zwischen den unterschiedlichen Behandlungsweisen und den beiden Pappelarten festgestellt werden.<br \/>Ziel dieser Studie ist, den Effekt von Blei und Trockenstress auf morphologische Parameter des Pflanzenwachstums aufzuzeigen. Dies soll \u00fcber folgende Schritte untersucht werden:<\/p>\n<p>1.\tBestimmung der Bleitrockentoleranz in einem Wildtyp-Pappelhybriden und einem transgenen Hybriden durch die Analyse der Thiole in jungen und alten Bl\u00e4ttern;<br \/>2.\tPr\u00fcfung verschiedener Behandlungen auf stabile C- und N-Isotope in jungen und alten Bl\u00e4ttern;<br \/>3.\tUnd \u00dcberpr\u00fcfung der Kapazit\u00e4t derbeiden Artenf\u00fcr Schwermetallgewinnungdurch die Untersuchung derKonzentration vonBleiin den Bl\u00e4ttern.<\/p>\n<p>Key words: Phytoremediation, Trockenstress, Schwermetalle, GSH Synthese, Populus x canescens, transgene B\u00e4ume.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Potential von Pappeln in der Phytoremediation bei bleikontaminierten B\u00f6den Durch menschliche Aktivit\u00e4ten steigen zunehmend die Schwermetallkonzentrationen in unserer Umwelt, besonders in B\u00f6den. 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