{"id":46729,"date":"2026-05-22T11:14:02","date_gmt":"2026-05-22T09:14:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30014-493\/"},"modified":"2026-05-22T11:14:11","modified_gmt":"2026-05-22T09:14:11","slug":"30014-493","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30014-493\/","title":{"rendered":"Die rechtlichen Rahmen f\u00fcr den Wasserschutz"},"content":{"rendered":"<p>Wasserrecht, Gew\u00e4sserschutzrecht<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die auf dem Wassersschutz orientierten \u00f6konomischen Instrumente geh\u00f6ren zum System der Wasserschutzma\u00dfnahmen. Ihre Entwicklung ist durch das EU-Recht inspiriert, insb. Art. 9 EG-Wasserrahmenrichtlinie. Er verlangt eine Ber\u00fccksichtigung des Grundsatzes der Kostendeckung f\u00fcr Wasserdienstleistungen, einschlie\u00dflich von Umwelt- und Ressourcenkosten. Ein solches Kostendeckungsprinzip ist die Grundlage der Wasserpreispolitik, die umweltfreundlich ist. Die Mitgliedstaaten sind gem. Art. 9 EG-Wasserrahmenrichtlinie auch verpflichtet daf\u00fcr zu sorgen, dass ihre Wasserpreispolitik f\u00fcr die Wasserdienstleistungen angemessene Anreize f\u00fcr die Benutzer setzt, Wasserressourcen effizient zu nutzen. Eine solche Politik muss auch verursachergerecht auszurichtet sein.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Es ist hervorzuheben, dass die Implementierung des Art. 9 EG-Wasserrahmenrichtlinie nicht hinreichend klar ist. In den Mitgliedstaaten variieren der Anwendungsbereich und die Ziele der \u00f6konomischen Instrumente.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Deutschland war ein von den ersten Staaten, der die \u00f6konomischen Instrumenten in der Gew\u00e4sserschutzpolitik durch die bundesrechtliche Abwasserabgabe und die verschiedenen landesrechtlichen Wasserentnahmeentgelte eingesetzt hat. In Hinblick auf lange Tradition und starken Wasserschutz wird in diesem Vortrag die Anwendung des Kostendeckungsprinzips im Sinne Art. 9 EG Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland analysiert.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Der Vortrag umfasst solche Fragen: Mit welchen Ma\u00dfnahmen ist das Kostendeckungsprinzip in Deutschland implementiert? Welche Funktion \/ Funktionen erf\u00fcllen diese Ma\u00dfnahmen? Inwieweit tragen sie zum Wasserschutz in der Bundesrepublik Deutschland bei? Sind diese Ma\u00dfnahmen entwicklungsbed\u00fcrftig? Welches Verh\u00e4ltnis haben diese Instrumente zu den ordungsrechtlichen Mechanismen im deutschen Wasserrecht?<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Der Vortrag beruht auf die Untersuchung und systematische Bewertung der Rechtsakte der Bundesrepublik Deutschland und EU (insb. das Wasserhaushaltsgesetz, das Abwasserabgabegesetz, die Wassergesetze der L\u00e4nder, die EG-Wasserrahmenrichtlinie, travaux preparatoires, Vertrag \u00fcber die Europ\u00e4ische Union, Vertrag \u00fcber die Arbeitsweise der Europ\u00e4ischen Union), der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sowie der Rechtsdoktrin (insb. von H. Unnerstall, M. Reinhard, P. E. Lindhout, W. Howarth, W. Durner, M. Reese,  F. Stangl, C. Kolcu, S. Desens).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wasserrecht, Gew\u00e4sserschutzrecht Die auf dem Wassersschutz orientierten \u00f6konomischen Instrumente geh\u00f6ren zum System der Wasserschutzma\u00dfnahmen. 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