{"id":46717,"date":"2026-05-22T11:12:59","date_gmt":"2026-05-22T09:12:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30014-476\/"},"modified":"2026-05-22T11:13:09","modified_gmt":"2026-05-22T09:13:09","slug":"30014-476","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30014-476\/","title":{"rendered":"Projektierung von Passivh\u00e4usern &#8211; Das \u00f6kologische und \u00f6konomische Haus der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Projektierung von Passivh\u00e4usern &#8211; Das \u00f6kologischen und \u00f6konomische Haus der Zukunft<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Projektierung energieeffizienter und nachhaltiger Geb\u00e4ude<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Rund 40 Prozent des Endenergieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO2-Emissionen entfallen auf Geb\u00e4ude. Durch die Verwendung von gepr\u00fcften Energieeffizienzma\u00dfnahmen und energieeinsparenden Technologien ist es m\u00f6glich, bis zu 80% des Energiebedarfs eines Geb\u00e4udes f\u00fcr Heizung oder K\u00fchlung \u00fcber eine begrenzte Zeit zu reduzieren. Nach der EU-Energieeffizienz-Richtlinie, die am 04. Dezember 2012 in Kraft getreten ist, m\u00fcssen bis zum 21.Dezember 2020 alle neuen Geb\u00e4ude in den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern Niedrigstenergiegeb\u00e4udenormen erf\u00fcllen. In Deutschland hatsich die Bauwesen-Branche seit l\u00e4ngerer Zeit auf diese Richtung konzentriert -Beweis sind die zahlreichen erfolgreich abgeschossenen energieeffizienten Bauvorhaben. Es ist wichtig, aus dieser Erfahrung zu lernen und zu \u00fcberlegen, wie die energieeffiziente Baupraxis in Entwicklungsl\u00e4nder wie Bulgarien, wo die Bauindustrie erst vor 1-2 Jahren diese Richtung eingeschlagen hat, angewendet werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Hauptziele meines am Institut \u0084Fachgebiet Bauphysik &#038; Technischer Ausbau (fbta)\u0093  durchgef\u00fchrten Praktikums waren Aneignung detaillierter theoretischer Kenntnisse \u00fcber die Anforderungen, sowie angewandte Strategien und Techniken zur Realisierung energieeffizienter Geb\u00e4ude, wie auch vertraut werden mit spezifischen Softwareprogrammen zur Simulation von Geb\u00e4udemodellen, zwecks Anwendung in konkreten Bauvorhaben. Ferner wurden praktische Erfahrungen in allen Phasen innovativer Architekturprojekte im Bereich energieeffiziente Geb\u00e4ude angestrebt. Diese Ziele wurden erreicht durch: 1.Teilnahme an einer praxisorientierten Lehrveranstaltung zu Geb\u00e4udemodellierungs- und \u0096simulationssoftware, Durchf\u00fchrung von Simulationen am Geb\u00e4ude \u00842226&#8243;. Durch die Simulationen der verschiedenen Geb\u00e4udemodelle \u00fcberpr\u00fcfte ich verschiedene Optimierungsstrategien und passive Ma\u00dfnahmen, um einm\u00f6glichst energieeffizientes- und komfortables Geb\u00e4ude zu erzielen. Das Ziel ist, f\u00fcr existierende Geb\u00e4uden ein Geb\u00e4udemodell zu entwerfen, das die Anzahl der Stunden innerhalb des thermischen Komfortbereiches maximiert und den dazu ben\u00f6tigen Aufwand minimiert.  2.Mitwirken in experimentellen und theoretischen Untersuchungen in einem Forschungsprojekt \u00fcber thermischer Behaglichkeit und des Nutzerverhaltens w\u00e4hrend Sommermonaten im &#8220;LOBSTER&#8221; (ein Versuchslabor des fbtas zur Untersuchungen thermischer und visueller Behaglichkeit am Arbeitsplatz sowie energieeffizienter Geb\u00e4udekonzepte). Mit der Teilnameam im LOBSTER durchgef\u00fchrten Forschungsprojekt habe ich mich mit den Prozessen, verwendeten Technologien und den Einflussfaktoren auf der Innenraumqualit\u00e4t vertrautgemacht. 3.Einarbeiten in ENOB-Projektergebnissen. Das ist ein Forschungsprojekt, bei dem es um Geb\u00e4ude mit minimalem Prim\u00e4renergiebedarf und hohem Nutzerkomfort bei moderaten Investitions- und deutlich reduzierten Betriebskosten geht. Dabei hatte ich die Gelegenheit, mich mit den angewandten Energiekonzepten, Technologien, und Installationender Geb\u00e4ude und mit deren Energieverbrauchskennwerten, vertraut zu machen. 4. Teilnahme an einem ENOB-Symposium und an die fachspezifischen Exkursionen &#8211; internationalen Wettbewerb \u0084Solar Decathlon 2014\u0093 und Plusenergieh\u00e4user im \u0084Solarsiedlung am Schlierberg\u0093 im Freiburg-Vauban.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Projektierung von Passivh\u00e4usern &#8211; Das \u00f6kologischen und \u00f6konomische Haus der Zukunft \u00a0 Projektierung energieeffizienter und nachhaltiger Geb\u00e4ude Rund 40 Prozent des Endenergieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO2-Emissionen entfallen auf Geb\u00e4ude. 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