{"id":46700,"date":"2026-05-22T11:12:59","date_gmt":"2026-05-22T09:12:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30013-459\/"},"modified":"2026-05-22T11:13:00","modified_gmt":"2026-05-22T09:13:00","slug":"30013-459","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30013-459\/","title":{"rendered":"Akklimatisierung der Photosynthese und Respiration von Dattelpalmen (Phoenix dactilyfera) an erh\u00f6hte Temperaturen"},"content":{"rendered":"<p>Akklimatisierung der Photosynthese und Respiration von Dattelpalmen an erh\u00f6hte Temperaturen<\/p>\n<p>Als ortstreue Organismen sind Pflanzen stark von Schwankungen der Umweltfaktoren beeinflusst. Wenn diese Faktoren einen negativen Einfluss auf die Pflanzen haben, sagen wir, dass sie Stressfaktoren sind. Die Pflanzen sind gestresst, wenn die Entwicklung oder die Reproduktionsf\u00e4higkeit beeinflusst sind. Die Pflanzen reagieren auf die Stressfaktoren mit morphologischen, physiologischen und biochemischen Anpassungen. So erh\u00f6hen die Pflanzen ihre Resistenz gegen\u00fcber den Stressfaktoren. Erh\u00f6hte Temperaturen sind ein wesentlicher Stressfaktor f\u00fcr Pflanzen. Voraussichtlich werden die Temperaturen als Folge der Klimaver\u00e4nderungen zunehmen. Temperatur bestimmt wesentliche physiologische Vorg\u00e4nge, wie Photosynthese und Respiration. Viele mitteleurop\u00e4ische Pflanzen reagieren auf erh\u00f6hte Temperaturen mit einer Verschiebung der Optimum-Temperatur der Photosynthese. Gleichzeitig kommt es zu einer Akklimation der Respiration, um die Kohlenstoffbilanz an die ver\u00e4nderten Temperaturbedingungen anzugleichen.<\/p>\n<p>Im vorliegenden Projekt wurde die Physiologie von Dattelpalmen untersucht. Dattelpalmen sind an hei\u00dfe Klimabedingungen angepasst, und unterscheiden sich vermutlich in ihrer F\u00e4higkeit zur Anpassung an hohe Temperaturen von Pflanzen aus gem\u00e4\u00dfigten Breiten. Palmen wurden bei unterschiedlichen Temperaturen angezogen (20\u00b0C versus 35\u00b0C). Nach zweiw\u00f6chiger Akklimation an diese Temperaturen, wurde die Temperaturabh\u00e4ngigkeit der Photosynthese und Respiration bestimmt. Zudem wurden fl\u00fcchtige Kohlenwasserstoffverbindungen und Antioxidantien gemessen, um die Stressantwort der Palmen zu bestimmen. Diese Untersuchungen sollen zum besseren Verst\u00e4ndnis der physiologischen Anpassung an hei\u00dfe Bedingungen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Vorl\u00e4ufige Ergebnisse haben gezeigt, dass sich Dattelpalmen in der Tat von mitteleurop\u00e4ischen Arten hinsichtlich der Akklimation an hohe Temperaturen unterscheiden. Palmen weisen, unabh\u00e4ngig von der Anzuchttemperatur eine hohe Optimum-Temperatur der Photosynthese auf (30-35\u00b0). Allerdings wurde bei Anzucht unter 35\u00b0C eine erh\u00f6hte Photosynthese (Aopt) beobachtet, als bei Anzucht unter 20\u00b0. Die Kapazit\u00e4t der Respiration war bei Anzucht unter 35\u00b0C reduziert. Allerdings gab es keinen signifikanten Unterschied hinsichtlich der Temperatur-Abh\u00e4ngigkeit zwischen den beiden Pflanzengruppen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Akklimatisierung der Photosynthese und Respiration von Dattelpalmen an erh\u00f6hte Temperaturen Als ortstreue Organismen sind Pflanzen stark von Schwankungen der Umweltfaktoren beeinflusst. Wenn diese Faktoren einen negativen Einfluss auf die Pflanzen haben, sagen wir, dass sie Stressfaktoren sind. Die Pflanzen sind gestresst, wenn die Entwicklung oder die Reproduktionsf\u00e4higkeit beeinflusst sind. 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