{"id":46682,"date":"2026-05-22T11:12:49","date_gmt":"2026-05-22T09:12:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30013-441\/"},"modified":"2026-05-22T11:12:50","modified_gmt":"2026-05-22T09:12:50","slug":"30013-441","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30013-441\/","title":{"rendered":"PCM (Latentw\u00e4rmespeicher) Systematik, Klassifizierung und Entwicklung neuer Materialen f\u00fcr verschiedene Anwendungen in der Praxis"},"content":{"rendered":"<p>PCM (Latentw\u00e4rmespeicher) Systematik, Klassifizierung und Entwicklung neuer Materialen f\u00fcr verschied<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Meine Arbeit besteht aus der PCM (Latentw\u00e4rmespeicher) Systematik, Klassifizierung und Entwicklung der neuen Materialen f\u00fcr verschiedene Anwendungen in der Praxis.\u00a0PCMs werden allgemein in anorganische PCM und organische PCM unterteilt.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Beide Materialien, sowohl die organischen, als auch die anorganischen, k\u00f6nnen\u00a0 verwendet werden, um den Energieverbrauch durch bessere, leichtere und effizientere Nutzung der Energie zu reduzieren. Die Hochtemperatur Latentw\u00e4rmespeicher werden in Solarkraftwerken als Energiespeicher verwendet, der die \u00fcbersch\u00fcssige Energie sammelt und diese Energie freigibt in der Zeit ohne Sonnenschein. <br \/>Die Niedertemperatur PCMs werden z.B. in den Klimaanlagen oder zur Temperaturregelung in Geb\u00e4uden verwendet. Jedes PCM hat seine eigenen Vorteile und Nachteile. Die organische Latentw\u00e4rmespeicher wie z.B. Paraffine sind nicht korrosiv, haben meistens nur eine kleine oder keine Unterk\u00fchlung, sind nicht giftig, leicht verf\u00fcgbar und haben meistens den gr\u00f6\u00dfen Latentw\u00e4rmewert. Der gr\u00f6\u00dfte Nachteil des Paraffins ist seine niedrige W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit. Bei den anorganischen PCMs wie z.B. Salzhydrate ist es umgekehrt. Seine W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit ist ganz gut, aber meistens sind sie korrosiv und haben h\u00e4ufig Probleme mit der Unterk\u00fchlung.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die Hauptrichtung meines Praktikums ist die Klassifizierung der organischen PCMs. Die thermischen Eigenschaften, wie der Schmelzpunkt und die Latentw\u00e4rme von verschiedenen organischen Stoffen werden gemessen und durch diese Analyse werden die Abh\u00e4ngigkeiten der thermischen Eigenschaften von der Kristallstruktur abgeleitet. Anhand dieser Abh\u00e4ngigkeiten k\u00f6nnen die thermischen Eigenschaften der anderen Stoffe abgesch\u00e4tzt werden. Jede Analyse wird auf dem 3-Schicht Kalorimeter durchgef\u00fchrt und jede Messung dauert etwa 24 Std. mit 12 Std Abk\u00fchlphase und 12 Std. Aufw\u00e4rmphase. Alle Ergebnisse werden dann durch die spezielle Software ausgewertet und in Diagramme verarbeitet. Die Stoffe, die gemessen werden, sind Alkane, Alkohole, Carbons\u00e4ure, Ester, Ether, Amine, Amide und auch Polyalkohole, die einem \u00dcbergang von einem festen Zustand in anderen festen Zustand unterliegen. Alle diese Stoffe haben verschiedene Eigenschaften wie die Gr\u00f6\u00dfe der Latentw\u00e4rmekapazit\u00e4t, thermische Stabilit\u00e4t und Schmelzen bei verschiedenem Temperaturbereichen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\n<p style=\"text-align:justify;\"><span style=\"font-size:10px;\"><strong>Auf diesem Bild kann man die Teilenthalpien f\u00fcr Octadekan, der bei 27 \u00b0C schmelzt, sehen. Ganz guter Enthalpiewert und geeigneter Schmelztemperaturbereich sind gute Annahmen f\u00fcr die praktische Anwendung des Octadecan.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die andere Richtung meiner Arbeit betrifft die anorganischen Stoffe, besonders die Kristallisation der Salzhydrates, die mit der Unterk\u00fchlung konfrontiert sind. Die Unterk\u00fchlung ist die Erscheinung, wenn das Salz unter seinem Erstarrungspunkt kristlalisiert. Diese Unterk\u00fchlung kann man mit verschiedenen Additiven verhindern. Ich konzentriere mich auf das Glaubersalz, bei dem die Unterk\u00fchlung fast 15\u00b0C betr\u00e4gt und probiere verschiedene Zusammensetzungen der Zusatzstoffe um die Unterk\u00fchlung so weit wie m\u00f6glich zu verhindern. Verschiedene Additive werden schon ausprobiert, zum Beispiel Magnesiumsulfate Heptahydrate, Calciumhydroxid, Natriumhydroxid, Aluminiumsulfate, Natrium Dihydrogenphosphat, Kaliumcarbonate, Kaliumsulfate, Borax, Aerosil, Texosil, Natrium Acetate Trihydrate, Staub usw. Die beste Ergebnisse werden mit dem Zusatz der Magnesium Sulfate, Calcium Hydroxide und Borax erreicht und jetzt werden die Mengen dieser Additive optimiert.<br \/>\u00a0\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PCM (Latentw\u00e4rmespeicher) Systematik, Klassifizierung und Entwicklung neuer Materialen f\u00fcr verschied Meine Arbeit besteht aus der PCM (Latentw\u00e4rmespeicher) Systematik, Klassifizierung und Entwicklung der neuen Materialen f\u00fcr verschiedene Anwendungen in der Praxis.\u00a0PCMs werden allgemein in anorganische PCM und organische PCM unterteilt. \u00a0 Beide Materialien, sowohl die organischen, als auch die anorganischen, k\u00f6nnen\u00a0 verwendet werden, um den Energieverbrauch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2473],"class_list":["post-46682","moe-fellowship","type-moe-fellowship","status-publish","hentry","tag-tschechien-und-slowakei"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"30013\/441","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Hasl","dbu_stipendiaten_vorname":"Tomas","dbu_stipendiaten_titel":"","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2013-02-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2014-01-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Rubitherm Technologies GmbH","dbu_stipendiaten_betreuer":"Dr. Esther Kieseritzky","dbu_stipendiaten_email_dienst":"tomas.hasl@seznam.cz"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/46682","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/moe-fellowship"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/46682\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60394,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/46682\/revisions\/60394"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46682"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46682"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46682"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}