{"id":46593,"date":"2026-05-22T11:10:59","date_gmt":"2026-05-22T09:10:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30011-345\/"},"modified":"2026-05-22T11:11:07","modified_gmt":"2026-05-22T09:11:07","slug":"30011-345","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30011-345\/","title":{"rendered":"Die Probleme der Holzhackgutlagerung"},"content":{"rendered":"<p>Die Probleme der Holzhackgutlagerung<\/p>\n<p>Mein Praktikumsort war das Leibniz Institut f\u00fcr Agrartechnik in Potsdam-Bornim. Das Institut bietet ein breites Spektrum von Forschungseinrichtungen an. Eine von diesen ist die Aufbereitung, Lagerung und Konservierung der verschiedenen Agrarprodukte. W\u00e4hrend meiner Praktikumszeit habe ich mich mit der Probleme der Holzhackgutlagerung besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Meine Ziele waren die Nachfolgenden:<br \/>1.\tin einer Projektvorbereitung teilzunehmen,<br \/>2.\tdie grundlegenden Ursachen der Lagerverluste in den Holzhackschnitzeln zu bestimmen,<br \/>3.\tdie mikrobiologischen Gr\u00fcnde zu analysieren,<br \/>4.\tdie Ergebnisse zu publizieren.<\/p>\n<p>Meine T\u00e4tigkeiten und Ergebnisse zu diesen Zielstellungen sind:<\/p>\n<p>1.\tIm Thema \u201eder Energieverlust der Lagerung\u201c hat das Institut einen Projektantrag im Dezember 2011 eingereicht. Ich habe in der Vorbereitungsarbeit geholfen und eine breite Literaturrecherche beigetragen. Unsere Arbeitsgruppe hat mit diesem Projektantrag gewonnen, deswegen konnte ich meine Untersuchungen mit der Aktivit\u00e4t der Mikroorganismen in den Holzhackschnitzelhaufen im Januar 2012 anfangen.<\/p>\n<p>2.\tIn meinen Experimenten habe ich zweij\u00e4hrige Pappel Japan 105 in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen analysiert. Sie waren in drei \u00fcberdachten Boxen (V\u02dc10 m3) gelagert. Zur Bestimmung der grundlegenden Ursachen der Lagerverluste wurden der Temperaturverlauf, der Wassergehalt, die Luftfeuchte, die Windgeschwindigkeit, der pH-Wert, die Pilzbestimmung, die Gesamtkeimzahl gemessen. Die Ergebnisse zeigen, dass die wichtigsten beeinflussenden Faktoren die L\u00e4nge der Holzhackschnitzel, der Temperaturverlauf und die Aktivit\u00e4t der Mikroorganismen sind.<\/p>\n<p>3.\tDer Schwerpunkt meiner Arbeit war die Untersuchung der mikrobiologischen Gr\u00fcnde. Dabei hatte ich die folgenden Zielsetzungen:<\/p>\n<p>a.\tzeitlicher Verlauf von Sporenkonzentration \u00fcber den Lagern und Schimmelpilzen auf dem Holz zu bestimmen,<\/p>\n<p>b.\tden Zusammenhang zwischen Guteigenschaften, Lagerbedingungen und Besatz mit Schimmelpilzen und Holzzerst\u00f6rern zu analysieren,<\/p>\n<p>c.\tdie m\u00f6glichen gesundheitlichen Risiken zu bewerten und analysieren.<\/p>\n<p>Zu diesen Fragen habe ich Proben genommen, vorbereitet und analysiert. W\u00e4hrend meines Praktikums habe ich die Identifizierung der Schimmelpilze, insbesondere die vorkommenden Gruppen auf dem Holzhackgut (<em>Penicillium, Aspergillus, Cladosporium<\/em>) erlernt, welche ich in den Proben gefunden und gez\u00e4hlt habe. Als Ergebnis konnte ich einen engen Zusammenhang zwischen der Temperaturverlauf und die Zahl der Mikroorganismen nachweisen. Ich habe den Verlauf der Sporenemission auch gemessen. Die bisherigen Daten zeigen, dass die Sporenkonzentration in der Luft bei den Mitarbeitern keine gesundheitliche Besch\u00e4digung verursacht. Fr\u00fchere Untersuchungen best\u00e4tigen, dass die Sporenkonzentration bei der Auslagerung der Holzhackschnitzel eine gesundgef\u00e4hrliche Zahl erreichen kann. Unsere Holzhackschnitzel werden im Januar 2013 ausgelagert und diese Aussage wird \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p>4.\tDie bisherigen Ergebnisse habe ich in einem Fachartikel zusammengestellt und werde in den kommenden Monaten ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Au\u00dfer diesen T\u00e4tigkeiten habe ich eine Dienstreise nach K\u00f6llitsch und Dresden gemacht, wo ich meine Fachkenntnisse erweitern konnte. Ich habe einen SAS Statistiksoftware-Kurs und einen Deutschkurs besucht.<\/p>\n<p>Weitere Pl\u00e4ne:<br \/>Nach dem Stipendium bin ich nach Ungarn gefahren, wo ich diese Kenntnisse nutzen und in diesem Fachbereich promovieren m\u00f6chte. Wenn es m\u00f6glich ist, m\u00f6chte ich an der Universit\u00e4t Westungarn unterrichten und diese Forschung mit dem Leibniz-Institut f\u00fcr Agrartechnik, Potsdam-Bornim zusammen weitermachen. Ich plane meine Kenntnisse beim Unterricht zu nutzen, weil die einen neuen, aktuellen Aspekt f\u00fcr die Studenten geben k\u00f6nnten. Ich m\u00f6chte meine Erfahrungen f\u00fcr meine Kollegen in Ungarn pr\u00e4sentieren und einen Exkursion nach Potsdam organisieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Probleme der Holzhackgutlagerung Mein Praktikumsort war das Leibniz Institut f\u00fcr Agrartechnik in Potsdam-Bornim. Das Institut bietet ein breites Spektrum von Forschungseinrichtungen an. Eine von diesen ist die Aufbereitung, Lagerung und Konservierung der verschiedenen Agrarprodukte. W\u00e4hrend meiner Praktikumszeit habe ich mich mit der Probleme der Holzhackgutlagerung besch\u00e4ftigt. 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