{"id":46574,"date":"2026-05-22T11:10:46","date_gmt":"2026-05-22T09:10:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30011-323\/"},"modified":"2026-05-22T11:10:56","modified_gmt":"2026-05-22T09:10:56","slug":"30011-323","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30011-323\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcnfl\u00e4chen in der Stadt \u0096 Chancen und Hemmnisse von Revitalisierung der Brachfl\u00e4chen"},"content":{"rendered":"<p>Gr\u00fcnfl\u00e4chen in der Stadt \u0096 Chancen und Hemmnisse von Revitalisierung der Brachfl\u00e4chenGr\u00fcnfl\u00e4chen in der Stadt \u0096 Chancen und Hemmnisse von Revitalisierung der Brachfl\u00e4chen.Diese Arbeit wird mit der Unterst\u00fctzung der DBU im Institut f\u00fcr Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, FG Landschaftsplanung und Landschaftsentwicklung, an der Technischen Universit\u00e4t Berlin, unter der Leitung von Professor Heiland durchgef\u00fchrt. Das DBU Stipendium hat mir geholfen, einen genaueren Blick auf deutsche Erfahrungen im Bereich der Landschaftsplanung zu erlangen. Die Arbeit \u00fcber Revitalisierung der Konversionsfl\u00e4chen geht davon aus, dass nicht nur n\u00fctzliche Quelle und Anregung f\u00fcr polnische Studenten, Forscher, Beh\u00f6rden aufgezeigt, sondern auch Hinweise auf Konzepte von in Polen bereits realisierten Projekten enth\u00e4lt. Die Verkn\u00fcpfung dieser Aspekte macht meine Arbeit an der TU Berlin besonders interessant.Der Ausgangspunkt f\u00fcr die Formulierung des Themas ist mein Ansicht \u00fcber die Wichtigkeit der Betonung von Problematik des st\u00e4dtischen Gr\u00fcns einerseits, und auf der anderen Seite die Notwendigkeit, die positiven Erfahrungen aus Berlin zu \u00fcberzeugen. Die Wahl von Berlin als Erfahrungsfeld im Bereich der Revitalisierung der Konversionsfl\u00e4chen war einerseits Folge der Erbe der Vergangenheit, die einen signifikanten Einfluss auf die Entstehung von zahlreichen Brachfl\u00e4chen im gegenw\u00e4rtigen administrativen Grenzen der Stadt hatte, sondern auch des Ma\u00dfstabs des Ph\u00e4nomens in der gr\u00f6\u00dften deutschen Stadt.Die Beobachtung der deutschen Erfahrungen ist wertvoller, weil es sich bereits in diesem Land historischer Begriff &#8211; Landschaftsplanung (fremd dem polnischen Recht) entwickelt hat. Er bedeutet ein breites Spektrum von Ma\u00dfnahmen, haupts\u00e4chlich in Bezug auf Naturschutz, die aber zuvorkommenden Charakter haben und \u00fcber passive Ma\u00dfnahmen hinausgehen.Im Laufe der Jahrhunderte hat sich Vision der Rolle von Gr\u00fcnfl\u00e4chen in der Stadt, ihre Bedeutung und Funktion ver\u00e4ndert. Derzeit wird der Begriff \u0084st\u00e4dtisches Gr\u00fcn\u0093 in vielerlei Hinsicht definiert und ist von Art der Klassifizierung abh\u00e4ngig. Der Ausgangspunkt dieser Arbeit ist Versuch, die Definition von &#8220;Gr\u00fcn&#8221;, &#8220;Gr\u00fcnfl\u00e4chen&#8221;, die Klassifizierungen in den bestehenden rechtlichen Unterlagen und in der Literatur in beiden L\u00e4nder &#8211; Polen und Deutschland zu vergleichen. Es w\u00e4re auch notwendig ein breites Spektrum von Argumenten f\u00fcr die Einf\u00fchrung von Gr\u00fcnfl\u00e4chen in der Stadt zu konkretisieren und ansammeln, unter anderem auf den Brachfl\u00e4chen.In beiden L\u00e4nder &#8211; Polen und Deutschland gibt es verschiedene Arten von Hemmnissen, die der oben erw\u00e4hnten Art von Bewirtschaftung des Landes erschweren. Allerdings ist ihre Natur weitgehend durch das System und die Praxis der Planung determiniert, so sehr unterschiedlich in beiden L\u00e4ndern. Ein der wichtigsten Hindernisse f\u00fcr die Einf\u00fchrung von Gr\u00fcn in den deutschen St\u00e4dten ist sicherlich der Mangel an finanziellen Ressourcen, die Gemeinden zur Verf\u00fcgung haben (HEILAND &#038; MOORFELD et al. 2010). Trotzdem wurde in den letzten Jahren in Deutschland erfolgreich eine Reihe von Revitalisierungsprojekten durchgef\u00fchrt, um die Gr\u00fcnfl\u00e4chen in den St\u00e4dten zu schaffen. Weitere Konzepte der Revitalisierung der Brachfl\u00e4chen werden immer in Landschaftsplanungsb\u00fcros bearbeitet (siehe Berliner-Projekte vom Landschaftsplanungsb\u00fcro Fugmann Jannotta). Dieser Trend, beobachtet in Deutschland, best\u00e4tigt die Meinung von B\u00d6HM (2008: 182), dass &#8220;der Schwerpunkt der traditionellen Planung lag bisher in der Gestaltung der bebauten Gebiete und Kommunikation. Freifl\u00e4chen wurden daher &#8220;Rest&#8221;. In den letzten Jahren skizziert sich eine Trendwende des Kanons. Man verleiht die Hauptrolle an der Gestaltung der Umwelt und Landschaft, und den &#8220;Rest&#8221; bilden die bebauten Gebiete.&#8221;Die Analyse der Hemmnisse f\u00fcr die Schaffung von Freir\u00e4umen in den St\u00e4dten in Polen wird sich auf den wichtigsten, meiner Meinung nach, hemmenden Faktor konzentrieren, n\u00e4mlich die Schw\u00e4chen des polnischen Systems der Raumplanung, insbesondere auf lokaler Ebene.Obwohl in beiden L\u00e4ndern, verschiedene Arten von rechtlichen, wirtschaftlichen etc. Schwierigkeiten f\u00fcr die Einf\u00fchrung von Gr\u00fcnfl\u00e4chen in st\u00e4dtischen Gebieten beobachtet werden, wird der Schwerpunkt auf die Argumente f\u00fcr die Notwendigkeit von Schaffung der Gr\u00fcnfl\u00e4chen auch aus einem anderen Grund sinnvoll. Solche Gelegenheiten k\u00f6nnen wegen einiger Ph\u00e4nomenen auf der Ebene ganzer L\u00e4nder erm\u00f6glicht, n\u00e4mlich der sogenannten Treibenden Kr\u00e4ften. Darunter die gr\u00f6\u00dfte Bedeutung kann auf den demografischen Wandel und Klimawandel (z. B. HEILAND et al. 2010) zugerechnet werden. Massenmigration beeinflusst einer-seits die Entstehung einer Reihe von Brachfl\u00e4chen in den Stadtgrenzen. Auf der anderen Seite kann h\u00f6here Bev\u00f6lkerungsdichte und anthropogenen Belastungen in anderen Regionen in Verbindung mit den Ver\u00e4nderungen des urbanen Mikroklimas auf eine steigende Nachfrage nach Erholung-, Schutz-, und vor allem Gesundheitsfunktion der Gr\u00fcnfl\u00e4chen f\u00fchren.Diese Perspektive kann daher die Chance f\u00fcr die Revitalisierung von Brachfl\u00e4chen und Konversionsfl\u00e4chen \u00f6ffnen. Um jedoch die Berliner-Beispiele der Art von Revitalisierung zu analysieren, entschied ich mich zu kl\u00e4ren, mehrdeutig in beiden L\u00e4ndern benutzen Begriff &#8211; Revitalisierung.Die Analyse der Revitalisierung am Beispiel des Projektes der Berliner Mauerstreifen soll zeigen, wie in diesem Fall juristische- und Planungsprozesse gingen und wie das Konzept zur Revitalisierung des Bereiches ehemaligen Mauer entstand. Zweitens erlaubt es, die Hemmnisse und M\u00f6glichkeiten ihrer \u00dcberwindung im Gang der Entstehung vom Konzept und Gewin-nung f\u00fcr die Akzeptanz der Einwohner und Vertreter der Stadt zu betrachten. Es erm\u00f6glicht auch anzumerken, welche Kriterien f\u00fcr die Schaffung von Gr\u00fcnfl\u00e4chen in der Stadt angewendet wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00fcnfl\u00e4chen in der Stadt \u0096 Chancen und Hemmnisse von Revitalisierung der Brachfl\u00e4chenGr\u00fcnfl\u00e4chen in der Stadt \u0096 Chancen und Hemmnisse von Revitalisierung der Brachfl\u00e4chen.Diese Arbeit wird mit der Unterst\u00fctzung der DBU im Institut f\u00fcr Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, FG Landschaftsplanung und Landschaftsentwicklung, an der Technischen Universit\u00e4t Berlin, unter der Leitung von Professor Heiland durchgef\u00fchrt. Das DBU Stipendium [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2469],"class_list":["post-46574","moe-fellowship","type-moe-fellowship","status-publish","hentry","tag-polen"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"30011\/323","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Krysztofiak","dbu_stipendiaten_vorname":"Roman","dbu_stipendiaten_titel":"","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2011-03-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2012-02-29 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Technische Universit\u00e4t Berlin<br>Institut f\u00fcr Landschaftsarchitektur und Umweltplanung<br>FG Landschaftsplanung und Landschaftsentwicklung","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Stefan Heiland","dbu_stipendiaten_email_dienst":"romekkr@poczta.onet.pl"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/46574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/moe-fellowship"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/46574\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60286,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/46574\/revisions\/60286"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}