{"id":46572,"date":"2026-05-22T11:10:46","date_gmt":"2026-05-22T09:10:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30011-321\/"},"modified":"2026-05-22T11:10:55","modified_gmt":"2026-05-22T09:10:55","slug":"30011-321","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30011-321\/","title":{"rendered":"Umweltschutz im Planungsrecht"},"content":{"rendered":"<p>Umweltschutz im PlanungsrechtBiotopverb\u00fcnde bergen ein reichhaltiges Potenzial f\u00fcr den Erhalt der Biodiversit\u00e4t, d.h. sie tragen nachhaltig zum Schutz der genetischen Vielfalt, der Artenvielfalt und der \u00d6kosystemvielfalt bei. Im Zuge der zunehmenden, Fl\u00e4chenversiegelung, Industrialisierung und der intensiven Nutzung von Landschaftsr\u00e4umen werden die Lebensr\u00e4ume von bestimmten Arten jedoch immer mehr eingeschr\u00e4nkt.\tDies ist in Polen nicht anders. Das Land durchl\u00e4uft gerade einen Prozess der rapiden Modernisation und nachholenden Entwicklung.  Auch dank des Zugriff auf Fonds der Europ\u00e4ischen Union wird die polnische Infrastruktur zur Zeit sehr schnelle entwickelt. Regierungspl\u00e4nen zufolge werden in den kommenden zehn Jahren mehr als 1000 Kilometer Autobahnen gebaut und bis zum Jahr 2025 mehr als 4500 Kilometer so genannter Schnellstrassen fertiggestellt. Letztere sind Strassen die, f\u00fcr den \u00fcberregionalen und internationalen Verkehr geinigt sind, und auf denenman mit bis zum 120 km\/h fahren darf.        Dar\u00fcber hinaus ist die Errichtung eines speziellen Schienennetz f\u00fcr  Hochgeschwindigkeitsz\u00fcge geplant. Sollten diese Pl\u00e4ne verwirklicht werden, dann sind viele der heute noch relativ gut funktionierenden Biotopverb\u00fcnde gef\u00e4hrdet. \u00c4hnliche Prozesse sind bereits an einigen Stellen in West- und S\u00fcdpolen zu beobachten, und zwar genau dort, wo Autobahnen gebaut wurden.Hinzu kommen vielen andere alarmierende Prozesse, wie z.B. die schnelle, ungeplante Suburbanisierung, der Bau von gigantischen Lagenh\u00e4usern oder die Entwicklung des Massentourismus. Suburbanisierung f\u00fchrt oft zur Vernichtung von Gr\u00fcng\u00fcrteln. Ein Problem, dass leider auch die polnischen Landschaftsschutzgebiete (polnisch: &#8216;park krajobrazowy&#8217;) und Nationalparks betrifft. Dabei werden gerade die n\u00e4chsten 10-15 Jahre ausschlaggebend f\u00fcr die Zukunft von Biotopverb\u00fcnde in meinem Heimatland sein.         Aus diesen Gr\u00fcnden m\u00f6chte ich in meinem Projekt untersuchen wie die relevanten Gesetze, die f\u00fcr die Aufrechterhaltung von Biodiversit\u00e4t und Biotopverb\u00fcnde verantwortlich sind,  sind in Deutschland und Polen eingef\u00fchrt wurden. Dabei m\u00f6chte ich mich auf die Art und Weise der Einf\u00fchrung, u.a., der Richtlinie 92\/43\/EWG, der so genannte Fauna-Flora-Richtlinie (FFH-Richtlinie), und 79\/409\/EWG, der sog. Vogelschutzrichtlinie, sowie auf die Richtlinien f\u00fcr die Strategische Umweltpr\u00fcfung konzentrieren. Ich werde dar\u00fcberhinaus erforschen, wie dieses Thema im Raumplanungsrecht in beiden L\u00e4nder behandelt wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Umweltschutz im PlanungsrechtBiotopverb\u00fcnde bergen ein reichhaltiges Potenzial f\u00fcr den Erhalt der Biodiversit\u00e4t, d.h. sie tragen nachhaltig zum Schutz der genetischen Vielfalt, der Artenvielfalt und der \u00d6kosystemvielfalt bei. 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