{"id":46518,"date":"2026-05-22T11:10:18","date_gmt":"2026-05-22T09:10:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/30010-264\/"},"modified":"2026-05-22T11:10:18","modified_gmt":"2026-05-22T09:10:18","slug":"30010-264","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/30010-264\/","title":{"rendered":"Observation of particle changes in hygroscopicity in relation to their chemical composition (measured by AMS) at Melpitz Station in Germany. Further development of the model."},"content":{"rendered":"<p>Observation of particle changes in hygroscopicity in relation to their chemical composition (measureAerosole sind allgegenw\u00e4rtig in der Atmosph\u00e4re. Aerosole bezeichnen eine Suspension von festen oder fl\u00fcssigen Bestandteilen in einem Tr\u00e4gergas. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei einer Vielzahl von Prozessen, unter anderem beeinflussen sie den Strahlungs- und Energiehaushalt der Erde durch den direkten und indirekten Strahlungseffekt.Ein nicht zu vernachl\u00e4ssigendes Einflussgebiet der Aerosole ist neben dem Klima auch die menschliche Gesundheit. Zusammen mit der Luft k\u00f6nnen Toxine in den Atemtrakt gelangen und dort abgeschieden werden. Andererseits k\u00f6nnen zerst\u00e4ubte Arzneimittell\u00f6sungen auf der feuchten Oberfl\u00e4che des Atemtrakts eine therapeutische Wirkung haben. Im menschlichen Atemtrakt sind Aerosolpartikel einer relativen Feuchte von bis zu 99% ausgesetzt und k\u00f6nnen je nach Hygroskopizit\u00e4t auf das Siebenfache ihres urspr\u00fcnglichen Durchmessers anwachsen. Hygroskopizit\u00e4t eines Aerosolpartikels bezeichnet seine F\u00e4higkeit, Wasser aus seiner Umgebung aufzunehmen. Auf Grund des gr\u00f6\u00dfenabh\u00e4ngigen Depositionsverhaltens bestimmt das Feuchtewachstum der Partikel also auch, wie weit sie in die Lunge eindringen k\u00f6nnen und wo sie abgeschieden werden. Die ersten Studien, die sich mit dem hygroskopischen Wachstum von Aerosolpartikeln in der Atmosph\u00e4re besch\u00e4ftigten, wurden vor ein paar Jahrzehnten durchgef\u00fchrt. Covert et al. [1972] f\u00fchrte Messungen mit integrierenden Nephelometern durch, um das Verh\u00e4ltnis zwischen den chemischen Komponenten und der relativen Feuchte zu der Streuung des Lichts durch Aerosole zu bestimmen. Mit derartigen Messungen konnten allerdings keine Informationen \u00fcber Partikel-Anzahlgr\u00f6\u00dfenverteilung gewonnen werden. Von Winkler und Junge [1972], ebenso wie von H\u00e4nel [1976], wurden auf Grundlage von Impaktor messungen erste Modelle \u00fcber die hygroskopischen Eigenschaften von atmosph\u00e4rischen Aerosolpartikeln entwickelt. In den 80er Jahren wurde das HTDMA (Hygroscopicity Tandem Differential Mobility Analyser) von Rader und McMurry [1986] konstruiert. Mit dem HTDMA ist es m\u00f6glich, das hygroskopische Wachstum von Partikeln als Funktion der relativen Feuchte mit hoher Zeitaufl\u00f6sung zu ermitteln. Im Herbst 2008 wurden Intensivmesskampagn in Melpitz durchgef\u00fchrt. Es wurden sowohl die hygroskopischen Eigenschaften atmosph\u00e4rischer Aerosolpartikel durch Kombination von HTDMA-Messungen untersucht als auch die chemischen Komponenten in Zusammenwirken von AMS und MAAP. Ziel war es, einen direkten Vergleich zwischen dem hygroskopischen Verhalten der Aerosolpartikel und ihrer chemischen Zusammensetzung ziehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Observation of particle changes in hygroscopicity in relation to their chemical composition (measureAerosole sind allgegenw\u00e4rtig in der Atmosph\u00e4re. 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