{"id":46085,"date":"2026-05-22T11:02:39","date_gmt":"2026-05-22T09:02:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/19000-015\/"},"modified":"2026-05-22T11:02:43","modified_gmt":"2026-05-22T09:02:43","slug":"19000-015","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/19000-015\/","title":{"rendered":"."},"content":{"rendered":"<p>KaliningradElektrische und elektronische Ger\u00e4te werden nach Ablauf ihrer Nutzung bisher beinahe ausschlie\u00dflich mit Sperrm\u00fcll, Hausm\u00fcll und hausm\u00fcll\u00e4hnlichen Gewerbeabf\u00e4llen entsorgt und gelangen auf Deponien und in Verbrennungsanlagen f\u00fcr Hausm\u00fcll. Lediglich Metalle aus den Haushaltsgro\u00dfger\u00e4ten, wie Waschmaschinen, Herde und edelmetallhaltige Platinen werden ausgeschlachtet und der Gewinnung von Sekund\u00e4rrohstoffen zugef\u00fchrt.Diese Art der Ger\u00e4teentsorgung kann nicht befriedigen. Zum einen ist angesichts begrenzter Rohstoffressourcen f\u00fcr eine langfristig dauerhafte Entwicklung eine weitgehende Schlie\u00dfung von Stoffkreisl\u00e4ufen w\u00fcnschenswert. Zum anderen gelangen mit dem verbrannten oder deponierten Ger\u00e4teschrott Schadstoffe in die Beseitigungsanlagen f\u00fcr Hausm\u00fcll, f\u00fcr die diese Anlagen nicht ausgelegt sind, darunter Stoffe wie polybromierte Diphenylether, polychlorierte Biphenyle, Cad-mium, Quecksilber, Selen, Galliumarsenid usw.Die R\u00fccklaufquote von Elektro- und Elektronikger\u00e4ten, die zur Verwertung anstehen,betr\u00e4gt zur Zeit etwa 30%.Davon wird der \u00fcberwiegende Teil auf Deponien entsorgt.Bisher gibt es nur wenige Firmen, die aus Umweltschutzgr\u00fcnden, haupts\u00e4chlich aberwegen  der in  Elektronikschrott enthaltenden  Edelmetalle,   Elektroschrottrecyclingbetreiben.Probleme im Gebiet Elektronikschrottrecycling:?\t  Komplexit\u00e4t der Bauteile ?\tWerkstoffvielfalt und Schadstoffgehalt des Elektronikschrotts?\tDefekte Ger\u00e4te und Ger\u00e4teteile werden aus Kostengr\u00fcnden nicht mehr repariert.?\tDurch den rasanten technischen Fortschritt werden speziell Ger\u00e4te der Datenverarbeitung sehr schnell zu Altger\u00e4ten, die nicht oder nur begrenzt aufr\u00fcstbar sind.?\tZunehmende Elektrifizierung von mechanischen Ger\u00e4ten wie zum Beispiel Dosen\u00f6ffner, Brotmaschine,     elektrische Fensterheber an Automobilen ?\tMangelndes Umweltbewu\u00dftsein beim Verbraucher ?\tGer\u00e4te, die sich zur Zeit im Gebrauch befinden, werden wegen der Kosten f\u00fcr den Endverbraucher wie bisher \u00fcber den Hausm\u00fcll oder den Sperrm\u00fcll entsorgt.?\tdie Zerlegung wird haupts\u00e4chlich manuell durchgef\u00fchrt.?\tAns\u00e4tze  zur Mechanisierung sind nur in wenigen Teilbereichen vorhanden.?\tdie mangelnde Logistik erschwert das Zusammenfassen zu Ger\u00e4tegruppen und damit die Mechanisierung.Derzeitige Methoden f\u00fcr die L\u00f6sung dieser Probleme haben noch M\u00e4ngel.   Darunter sind:?\tDie Herstellung und Best\u00fcckung von Leiterplatten ist eine High-Tech-Sache und l\u00e4uft vollautomatisch. Die Entst\u00fcckung dagegen ist meistens Low Tech, wenn nicht sogar Handarbeit.?\tWirtschaftlichkeit mehreren effektiven Methoden h\u00e4ngt von Vorhandensein den entsprechenden Gesetzen ab.?\tUnvertretbar hohe Wertstoffverluste  w\u00e4hrend des Verarbeitungszyklus von dem  ElektronikschrottZu den grunds\u00e4tzlichen Aufgaben der Elektro- und Elektronikschrottverwertung geh\u00f6ren das Erfassen des Elektronikschrotts, das Zerlegen in die einzelnen Fraktionen, die Aufbereitung dieser Fraktionen und das Verwerten, bzw. die schadlose Beseitigung von Abf\u00e4llen.Meine Studienarbeit wird sich ausschlie\u00dflich mit den Problemen der Aufbereitung von Elektronikschrott befassen. Das Hauptziel ist die Auswahl der hocheffektiven \u00f6kologisch und \u00f6konomisch optimalen Verfahren der Elektronikschrottverarbeitung unter Ber\u00fccksichtigung der Besonderheiten Kaliningrader Gebiets.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KaliningradElektrische und elektronische Ger\u00e4te werden nach Ablauf ihrer Nutzung bisher beinahe ausschlie\u00dflich mit Sperrm\u00fcll, Hausm\u00fcll und hausm\u00fcll\u00e4hnlichen Gewerbeabf\u00e4llen entsorgt und gelangen auf Deponien und in Verbrennungsanlagen f\u00fcr Hausm\u00fcll. Lediglich Metalle aus den Haushaltsgro\u00dfger\u00e4ten, wie Waschmaschinen, Herde und edelmetallhaltige Platinen werden ausgeschlachtet und der Gewinnung von Sekund\u00e4rrohstoffen zugef\u00fchrt.Diese Art der Ger\u00e4teentsorgung kann nicht befriedigen. 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