{"id":46083,"date":"2026-05-22T11:02:39","date_gmt":"2026-05-22T09:02:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/19000-013\/"},"modified":"2026-05-22T11:02:41","modified_gmt":"2026-05-22T09:02:41","slug":"19000-013","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/19000-013\/","title":{"rendered":"Schadstoffe in Gew\u00e4ssern und Abw\u00e4ssern"},"content":{"rendered":"<p>Kaliningrad: Schadstoffe in Gew\u00e4ssern und Abw\u00e4ssernBei den Platingruppenelementen, auch Platinmetalle genant, handelt es sich um die Elemente Platin, Iridium, Rhodium, Ruthenium und Osmium. In den letzten Jahren wurde beobachtet, dass in Gew\u00e4ssern die Konzentrationen dieser Elemente ansteigen. Zur Zeit  ist die Herkunft dieser Elemente in Gew\u00e4ssern unbekannt.Es ist bekannt, dass die Platinmetalle Platin, Palladium und Rhodium in geringen Mengen aus Auto-Katalysatoren freigesetzt werden, die Mengen reichen jedoch nicht aus, um die PGE-Konzentrationen in Gew\u00e4ssern zu erkl\u00e4ren.Neben den Platinmetallen in Autokatalysatoren  sind die Produktionsanlagen edelmetallverarbeitender Betriebe m\u00f6glicherweise eine zus\u00e4tzliche Quelle f\u00fcr eine Verbreitung  von Platingruppenelementen in der Biosph\u00e4re. Platin findet Verwendung auch als Katalysator in verschiedenen  chemischen Produktionen, in der Elektrotechnik, als Werkstoff in der Me\u00dftechnik, Textilindustrie, Schmuckherstellung und Medizin. Welche Mengen an Platingruppenelementen mit den Abw\u00e4ssern der einzelnen Branchen in Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser gelangen, ist aber zur Zeit nicht bekannt. Ziel des Projekts ist es, die Hauptquellen f\u00fcr Platingruppenelementen in Gew\u00e4ssern zu identifizieren. Dies soll durch Absch\u00e4tzung der Eintr\u00e4ge von Platingruppenelementen in Oberfl\u00e4chengew\u00e4ssern in Nordrhein-Westfalen geschehen. Teilschritte des Projektes sind :   aufbau einer  st\u00f6rungsfreien Analytik von PGE in verschiedenen Matrizes;    Messung an m\u00f6glichst vielen verschiedenen Einleitern von   Abw\u00e4ssern.     Die Spuren-Analytik von Pd und Rh ist sehr schwierig, deshalb haben wir verschiedene analytische Schwierigkeiten (niedrige Konzentrationen (wenige ng\/l; 1 ng = 1 Millionstel Milligramm); Interferenzen (St\u00f6rung der Analytik durch andere Inhaltsstoffe). Schwierige Matrix Abw\u00e4sser (Partikel, Schwebstoffe, hohe Konzentrationen gel\u00f6ster Salze&#8230;)). Wir haben andere Methode probiert.F\u00fcr die Abtrennung der st\u00f6renden Elemente werden 30 ml L\u00f6sung \u00fcber die mit Kationenaustauscher gef\u00fcllte S\u00e4ule gegeben. Die st\u00f6renden Elemente Ce, Sr, Y, Cu sind positiv geladen und werden auf dem Kationenaustauscher festgehalten. In sauren L\u00f6sungen sind Pt, Pd und Rh negativ geladen, und k\u00f6nnen den Kationenaustauscher ungehindert durchlaufen.Bestimmungen von PGE und Interferenten in der aufgefangenen L\u00f6sung zeigen, dass tats\u00e4chlich Pt, Pd und Rh durch den Kationenaustauscher nicht beeinflusst werden. Die Konzentrationen der st\u00f6renden Elemente wird aber deutlich herabgesetzt, zum Teil um mehrere Zehnerpotenzen. Ohne Abtrennung wird eine falsche, viel zu hohe Pd-Konzentration gefunden. Mit Abtrennung ist der Fehler wesentlich geringer.Wiederfindung bei Platin sehr gut, bei Rhodium leider noch schlecht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaliningrad: Schadstoffe in Gew\u00e4ssern und Abw\u00e4ssernBei den Platingruppenelementen, auch Platinmetalle genant, handelt es sich um die Elemente Platin, Iridium, Rhodium, Ruthenium und Osmium. In den letzten Jahren wurde beobachtet, dass in Gew\u00e4ssern die Konzentrationen dieser Elemente ansteigen. 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