{"id":46018,"date":"2026-05-22T11:02:15","date_gmt":"2026-05-22T09:02:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/moe-fellowship\/14000-121\/"},"modified":"2026-05-22T11:02:15","modified_gmt":"2026-05-22T09:02:15","slug":"14000-121","status":"publish","type":"moe-fellowship","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/moe-fellowship\/14000-121\/","title":{"rendered":"Kohlenwasserstoff in der verschmutzten Atmosph\u00e4re"},"content":{"rendered":"<p>Kohlenwasserstoff in der Atmosph\u00e4reDie Kohlenwasserstoffmessungen und die Kenntnisse \u00fcber die Konzentration von fl\u00fcchtigen organische Verbindungen (VOC) in der Luft sind heute sehr wichtig, weil es bekannt ist, da\u00df VOCs zusammen mit Stickoxiden zur Bildung der Photooxidanten, insbesondere des Ozons im Sommersmog beitragen. Bei Kohlenwasserstoffen handelt es sich um eine Vielzahl von Verbindungen, die aus sehr unterschiedlichen Quellen stammen k\u00f6nnen. Die Menge und das Verh\u00e4ltnis der Emissionen wirkt sich dabei unmittelbar auf die Konzentration des gebildeten Ozons aus. F\u00fcr effiziente Ma\u00dfnahmen zur Minderung der sommerlichen Ozonspitzenwerte ist die Erfassung der Menge und Qualit\u00e4t (d.h. Spezifizierung der einzelnen Kohlenwasserstoffe am Gesamt-Mix) der Emissionen durch die einzelnen Verursacher von gro\u00dfer Bedeutung.W\u00e4hrend des Stipendiums ist insgesamt an drei Projekten zur Erfassung von Kohlenwasserstoffen in der Atmosph\u00e4re gearbeitet worden. Dabei lernte man verschiedene Verfahren zur Au\u00dfenluftmessung und die Interpretation der Messergebnisse kennen. Speziell wurde man mit der Bedienung und der Kalibrierung eines Gaschromatographie-Systems sowie mit den Problemen bei Kohlenwasserstoffmessungen vertraut. Dar\u00fcber hinaus ist durch die Teilnahme an der internationalen Projekten der Einblick in den organisatorischen Aufbau einer gro\u00dfen Messkampagne und in die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen erm\u00f6glicht worden.Nach dem Aufenthalt in Deutschland war Frau Niedojadlo ein Jahr als Promotionsstudentin an der Stanislaw Staszic &#8211; Bergbau und H\u00fctten Akademie in Krakau im Fachbereich Berggeod\u00e4sie und Umwelttechnik, Fachrichtung Umwelttechnik t\u00e4tig. Seit Oktober 2000 arbeitet sie im Rahmen ihrer Promotion als wissenschaftliche Angestellte in der Arbeitsgruppe der Physikalische Chemie, an der Bergische Universit\u00e4t Wuppertal zum Thema \u0084Einflu\u00df der Emissionen aus dem L\u00f6semittelbereich auf die chemischen Vorg\u00e4nge in Stadtluft\u0093. Im Rahmen ihrer Arbeit ist sie vorwiegend mit Au\u00dfenluftmessungen von Kohlenwasserstoffen und deren Interpretation besch\u00e4ftigt. Die Aufgabe, \u00fcber eine begrenzten Zahl von VOC-Luftanalysen im Spektrum der vielen organischen Komponenten, die in der Luft vorkommen, die VOC-Quellen zu identifizieren und \u00fcber quantitative Me\u00dfdaten der Konzentrationen auf die Quellst\u00e4rken zu schlie\u00dfen steht im Mittelpunkt ihrer T\u00e4tigkeit. Der Schwerpunkt ist hier auf die Bestimmung von dem Anteil der L\u00f6semittel an den VOC-Gesamtemissionen in Wuppertal gelegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kohlenwasserstoff in der Atmosph\u00e4reDie Kohlenwasserstoffmessungen und die Kenntnisse \u00fcber die Konzentration von fl\u00fcchtigen organische Verbindungen (VOC) in der Luft sind heute sehr wichtig, weil es bekannt ist, da\u00df VOCs zusammen mit Stickoxiden zur Bildung der Photooxidanten, insbesondere des Ozons im Sommersmog beitragen. Bei Kohlenwasserstoffen handelt es sich um eine Vielzahl von Verbindungen, die aus sehr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2469],"class_list":["post-46018","moe-fellowship","type-moe-fellowship","status-publish","hentry","tag-polen"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"14000\/121","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Niedojadlo","dbu_stipendiaten_vorname":"Anita","dbu_stipendiaten_titel":"","dbu_stipendiaten_fbeginn":"1999-03-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"1999-09-30 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Bergische Universit\u00e4t - Gesamthochschule Wuppertal<br>Fachbereich 9<br>Physikalische Chemie","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. K. H. Becker","dbu_stipendiaten_email_dienst":"niedan@uni-wuppertal.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/46018","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/moe-fellowship"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/46018\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59730,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/moe-fellowship\/46018\/revisions\/59730"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46018"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46018"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46018"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}