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DBU aktuell Nr. 4 | 2015 Mailen Drucken

Informationen aus der Fördertätigkeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
5.) Neues aus Kuratorium und Geschäftsstelle
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Rat der Umweltpreisträger in Osnabrück zu Gast
Ende März traf sich der Rat der Umwelt­preisträger mit DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann. Zu dem Treffen in Osnabrück war erstmalig auch eine Vertreterin des DBU-Alumni-Beirats eingeladen. Ziel des Treffens, bei dem aktuelle Entwicklungen wie das neue Leitbild der DBU und der laufende Evaluationsprozess der Stiftung vorgestellt wurden, war die Intensivierung des Informationsaustausches zwischen DBU, Umwelt­preisträgern und DBU-Alumni. Konkret wurden erste Überlegungen für das Symposium angestellt, das der Rat der Umweltpreisträger auch dieses Jahr wieder am Vortag der Verleihung des Deutschen Umweltpreises in Essen ausrichten wird. Wie bereits mehrfach mitgeteilt, findet die Festveranstaltung in diesem Jahr nicht zum gewohnten Termin, sondern am Sonntag, den 8. November 2015 im Colosseum Theater in Essen statt. Auf dem Foto (v. l.): Prof. Dr. Franz Daschner (Umweltpreisträger 2000) , Prof. Dr. Garabed Antranikian (Umweltpreisträger 2004), Nadine Austel, Vertreterin des Alumni-Beirats im DBU-Stipendienprogramm, Dr. Heinrich Bottermann, Hermann Josef Schulte (Umweltpreisträger 2003), Prof. Dr. Hermann Auernhammer (Umweltpreisträger 2001) und Klaus Günther (Umweltpreisträger 1995).


Oxikat verbessert Schadstoffbilanz von Kaminöfen
Die VDI-Nachrichten berichten in der ersten Ausgabe dieses Jahres über neue Ergebnisse beim Einsatz eines hochtemperaturstabilen Oxidationskatalysators (Oxikat), der für den Einsatz in Kaminöfen entwickelt wurde. Mit dem im Rahmen eines DBU-Projekts von der Firma Specht gefertigten Oxikat lassen sich nach Darstellung der Technikpublikation die Schadstoffemissionen im Vergleich zum Standardmodell um 80 % senken.


DBU-Projektpartner erhielt Auszeichnung
In den vergangenen drei Jahren ist es der Naturenergie Hersbruck GmbH & Co. KG (Abensberg) gelungen, ein innovatives Projekt für die gekoppelte Erzeugung von Wärme und Strom aus Holzhackschnitzeln zu realisieren. Beim Biomasseheizkraftwerk in Hersbruck wurde Strom im Dauerbetrieb über eine Heißluftturbine erzeugt. Eine nachgeschaltete direkt beheizte ORC-Anlage (Organic-Rankine-Cycle) nutzt dort die heißen Turbinenabgase zur weiteren Stromerzeugung. Sie steigert den elektrischen Wirkungsgrad um rund 6 %.

Das Gesamtsystem weist damit einen elektrischen Wirkungsgrad von 22–25 % auf – ein bislang unerreichter Wert.

Die Firma Naturenergie Hersbruck GmbH & Co. KG (Abensberg) bietet die Technologie inzwischen am Markt an. Für seine Entwicklung erhielt das Unternehmen den baye­rischen Energiepreis 2014 in der Kategorie »Anlagen, Prozesstechnik und Produktentwicklungen«.

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