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DBU aktuell Nr. 2 | 2015 Mailen Drucken

Informationen aus der Fördertätigkeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
2.) Geotextilien bieten Holzschutz im Meerwasser
Prüfkörper mit Geotextilien
Die Prüfkörper wurden zu Testzwecken entsprechend der Abbildung mit Geo­textilien ummantelt.

In einem früheren DBU-Projekt der Universität Rostock wurden die Einsatzmöglichkeiten von Geotextilien zum Schutz von Holz im Meerwasser gegen die Holzbohrmuschel Teredo navalis untersucht. Dabei war die Zielsetzung auf den nachträglichen Schutz gerichtet und an Hölzern getestet worden, die bereits in Gewässern verbaut waren. In einem aktuellen Vorhaben von Diplom-Holzwirt Dr. Johann Müller, Sachverständiger für Holz und Holzschutz/Dörpen, wurde nunmehr der vorbeugende Schutz von Holz im Meerwasser durch Geotextilien untersucht.

Die Versuche wurden in Zusammenarbeit mit der Nieder­sachsen Ports GmbH & Co. KG in Anlehnung an die DIN EN 275 durchgeführt. Zum Einsatz kamen vier unterschiedliche Geotextilien auf Polypropylen- und Polyester­basis. Beim untersuchten Holz handelte es sich neben Kiefer (Pinus sylvestris) um Douglasie (Pseudotsuga menziesii).

Die Experimente zeigten, dass die verwendeten Geotextilien für mindestens zwei Jahre einen vollständigen Holzschutz im Meerwasser bieten.

Da die DIN EN 275 eine Mindestversuchszeit von fünf Jahren vorschreibt, werden die entsprechenden Langzeitergebnisse erst in rund zwei Jahren vorliegen.

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