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DBU aktuell Nr. 6 | Juni 2012 Mailen Drucken

Informationen aus der Fördertätigkeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
2.) Deutsch-japanische Expertengremien im Umweltdialog über Elektromobilität
Umwelt­dialogforum 2011 in Tokio
Über 250 Teilnehmer tauschten sich beim Umwelt­dialogforum 2011 in Tokio über das Thema »Elektromobilität und intelligente Netze« aus.

Elektromobilität stand im Fokus zweier deutsch-japanischer Konferenzen, die die ECOS Gesellschaft für Entwicklung und Consulting (Osnabrück) in Berlin und Tokio organisiert und durchgeführt hat. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) trat dabei jeweils als Mitveranstalter auf. Zum Umweltdialogforum in Berlin trafen sich mehr als 180 Teilnehmer im Pressezentrum der Bundesregierung.

Etwa ein Drittel der Teilnehmer kam aus Japan. Unter dem Titel »Elektromobilität: Schlüsseltechnologie auf dem Weg zu einer CO2-freien Gesellschaft« diskutierten Fachleute aus namhaften Unternehmen wie Volkswagen, Toyota, BMW, Siemens, E.ON und Tokyo Electric Power. Die Teilnahme von Forschungsinstitutionen wie der Organisation NEDO von der Universität Tokio sowie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung sorgten für einen fundierten fachlichen Austausch.

Dabei erwies sich die gewählte Kombination aus Politik, Forschung und Industrie als gelungen: Visionen einer umweltgerechten Mobilität und politische Strategien zu deren Umsetzung wurden im ersten Teil formuliert, bevor in drei weiteren Sektionen Einzelaspekte wie Standardisierung und Netzintegration, neueste Entwicklungen in der Speicher- und Ladetechnik sowie Erfahrungen aus konkreten Modellprojekten jeweils aus deutscher und japanischer Perspektive beleuchtet wurden.

Mit über 250 Teilnehmern war auch das Umweltdialogforum 2011 in Tokio unter dem Titel »Elektromobilität und intelligente Netze: Strategien und Technologien« ein großer Erfolg. Die Teilnehmer kamen diesmal von Konzernen wie Toyota, BMW, Siemens, Panasonic und Toshiba. Neben dem Forschungsbereich war hier auch die ministeriale Ebene gut vertreten. Ministerialdirektor Hubert Steinkemper (BMU) vertrat die deutsche Regierung, die japanische Seite entsandte hochrangige Vertreter aus dem Mehrfachministerium METI. In einer Befragung sprach sich die Mehrheit der Teilnehmer für eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe aus.

Neben den beiden genannten Foren hat die DBU auch zwei Vorgängerveranstaltungen unterstützt und begleitet (siehe DBU aktuell 10/2007 sowie 10/2010). Insgesamt gelang es damit, das deutsch-japanische Umweltdialogforum als Plattform für den bilateralen Experten­austausch und als Anstoßgeber für gemeinsame deutsch-japanische Projekte zu etablieren.

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