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20.01.2011 |
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„Das Geld liegt auf dem Dach. Kommunaler Klimaschutz in Zeiten knapper Ressourcen.“

Fachtagung zum Modellprojekt „Klimaschutz in Kommunen“
Sehen Sie selbst... © Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt (ISP)

Klimaschutz in Kommunen, das ist das Ziel, das sich inzwischen sehr viele Städte und Gemeinden gesetzt haben. Doch welche Möglichkeiten haben Kommunen, die sich trotz „knapper Kassen“ für den Klimaschutz engagieren wollen? Wie sehen innovative Finanzstrategien und Finanzierungsinstrumente für den kommunalen Klimaschutz aus? Können
Kommunen mit dem Klimaschutz sogar Geld verdienen? Diese und weitere Fragen sind Gegenstand der Fachtagung am 20. Januar 2011. – Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen, mitzudiskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Klimaschutz ist heutzutage ein immer wichtigeres kommunalpolitisches Thema. Aber für Projekte und neue Initiativen zum kommunalen Klimaschutz sind häufig nicht ausreichende Mittel im städtischen Haushalt vorhanden. Vor dieser Situation stehen immer mehr Kommunen. Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Bürgerschaft, Planerinnen und Planer, Vereine und Verbände und viele weitere Akteure sind gefordert, vor Ort gemeinsam zu dem Ziel beizutragen, den Ausstoß von Treibhausgasen, allen voran CO2, zu vermindern. Des Weiteren geht es darum, Energieimporte zu verringern, die Wertschöpfung vor Ort im Energiebereich zu fördern und Arbeitsplätze in Industrie, Handwerk, Landwirtschaft, und im Dienstleistungssektor auszubauen.

Lösungen bieten Finanzanreizinstrumente, die die Kommune zur Entlastung der eigenen Ressourcen einsetzen kann (z.B. PPP, Energiecontracting, Sponsoring, Leistungs- und Qualitätsanreize innerhalb der Verwaltung). Aber auch im klassischen Finanzierungsbereich der Steuereinnahmen kann die Kommune von regenerative Energien produzierenden Betrieben profitieren. Außerdem tragen die Gewinne der Unternehmen zur kommunalen Wertschöpfung bei und stellen damit einen weiteren Anreiz für Kommunen dar, Klimaschutzprojekte zu unterstützen.

Veranstaltungsort:
[+] Das Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück

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