Das Auswahl-Verfahren für Promotions-Stipendien

Die DBU nutzt die Expertise externer Fachleute für die schriftliche Begutachtung der Stipendienanträge. Die Förderentscheidungen werden von einem Auswahlgremium getroffen, welches sich aus Professorinnen und Professoren unterschiedlicher Fachrichtungen zusammensetzt und vom Generalsekretär der DBU berufen wird.

Die Stipendienanträge durchlaufen somit ein mehrstufiges Auswahl-Verfahren. Zunächst wird bewertet, welche Bewerbungen aufgrund von fachlichen Kriterien und der Persönlichkeit der Bewerberin/ des Bewerbers für die externe fachliche Begutachtung geeignet sind. Andernfalls wird im Ausschuss, der aus wechselnden Vertreterinnen und Vertretern des Auswahlgremiums besteht, über eine Ablehnung ohne Begutachtung entschieden.

Nach Auswertung der Begutachtung werden die besten Bewerberinnen und Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Dieses Gespräch wird mit dem Auswahlgremium in deutscher Sprache geführt und findet jährlich im Mai bzw. im Oktober (für Bewerbungen bis zum 15. Januar bzw. 15. Juni) statt. Nach einem ca. 10 minütigen Vortrag über das Promotionskonzept werden noch offene Fragen insbesondere in Bezug auf Zielsetzung, Methodenauswahl und Umweltbezug diskutiert. Bei der Entscheidungsfindung spielt neben der wissenschaftlichen Qualität auch das persönliche Engagement der Bewerberin bzw. des Bewerbers eine Rolle.

Das Auswahlgremium: