Das Nominierungsverfahren zum Deutschen Umweltpreis

Rund 100 Vorschläge erreichen jährlich die DBU. Diese bekommen bis zur Preisverleihung im Herbst viele Augenpaare zu sehen. Dem zu Grunde liegt ein bewährtes vierstufiges Auswahl- und Bewertungsverfahren, das Neutralität und die fachliche Qualität bei der Auswahl der Preisträger sicherstellt.

Verfahren zum Deutschen Umweltpreis
Das vierstufige Auswahl- und Bewertungsverfahren des Deutschen Umweltpreises

Verfahrensbeginn

Im November des jeweiligen Vorjahres beginnt das vierstufige Auswahl- und Bewertungsverfahren, dass durch zahlreiche (externe) Experten größtmögliche Neutralität und Qualität gewährleistet. Die Vorschlagsberechtigten werden durch die Geschäftsstelle der DBU zur Vorschlagsabgabe aufgefordert.

1. Stufe

Bis Mitte Februar haben die Vorschlagsberechtigten zur Abgabe ihrer Nominierungen Zeit. Die vorschlagsberechtigten Institutionen und Personen orientieren sich mit ihrem Vorschlag an den Prüfkriterien der DBU und gewährleisten so eine erste Qualifizierung.

2. Stufe

Die Geschäftsstelle prüft und bewertet unter Einbindung externer Gutachter die Vorschläge. In einer Klausurtagung findet eine erste Beurteilung und Kategorisierung der Vorschläge statt. Die Beurteilung der Geschäftsstelle wird der Jury für ihren Entscheidungsprozess vorgelegt.

3. Stufe

Die Jury des Deutschen Umweltpreises setzt sich aus 16 hochkarätigen Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Medien zusammen. Nach einem intensivem Diskussions- und Beratungsprozess unterbreitet die Jury dem Kuratorium ihre Empfehlungen.

4. Stufe

Das 14-köpfige Kuratorium der DBU trifft im September auf Grundlage der Juryempfehlung die endgültige Entscheidung.

Preisverleihung

Am letzten Wochenende im Oktober findet die feierliche Preisverleihung mit dem Bundespräsidenten, der Preisträger-Familie und zahlreichen Gästen aus der Umweltszene in wechselnden Städten im gesamten Bundesgebiet statt.

Allgemeine Verfahrensbestimmungen

Es können nur Vorschläge zu dem Verfahren zugelassen werden, die von einer gegenüber der Deutschen Bundesstiftung Umwelt vorschlagsberechtigten Institution oder Person eingereicht werden.

Bitte beachten Sie bei der Auswahl Ihrer Vorschläge die Leitidee und die Zielkriterien, die der Vergabe des Deutschen Umweltpreises zugrunde liegen.

Die Vorschlagsberechtigten für den Deutschen Umweltpreis

Die mehr als 180 Vorschlagsberechtigten aus allen wichtigen gesellschaftlichen Bereichen reichen jährlich bis zum Februar ihre Vorschläge in der Geschäftsstelle der DBU ein.

Durch die qualifizierten Vorschläge der Vorschlagsberechtigten wird das bewährte vierstufige Auswahl- und Bewertungsverfahren in Gang gesetzt.

Die Vorschläge orientieren sich an der Leitidee des Deutschen Umweltpreises sowie den Prüfkriterien.

Die Vorschlagsberechtigten:

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