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Träger des Deutschen Umweltpreises Mailen Drucken

Umweltpreisträger gestalten Programmpunkte auf den Wanderungen
Dr. Georg Winter
Dr. Georg Winter

Dr. Georg Winter wurde 1995 in München mit dem Deutschen Umweltpreis als „bundesweit und international anerkannter Pionier der umweltorientierten Unternehmensführung" ausgezeichnet. Bereits in den 1980er Jahren initiierte er den Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.). Mittlerweile sind dort rund 500 Unternehmen Mitglied aus der deutschen Industrie und Wirtschaft. 1991 wurde von Winter außerdem das International Network for Environmental Management e. V. (INEM) gegründet. INEM umfasst heute 30 nationale Unternehmensverbände und „cleaner production centers“ in 25 Ländern. INEM fördert weltweit die praktische Umsetzung von Umweltmanagement in Unternehmen aller Branchen und Größen.

Am 22. März 2011 führt Dr. Georg Winter die Wandergruppe durch das von ihm gegründete Haus der Zukunft in Hamburg.

Prof. Dr. Garabed Antranikian
ÄNDERN? - Prof. Dr. rer. nat. Dr. h. c. Garabed Antranikian

Professor Garabed Antranikian erhielt 2004 den Deutschen Umweltpreis. Er hat durch seine Arbeiten einzigartige biologische Systeme in extremen Lebensräumen wie heißen Quellen, schwefeligen Vulkanen, Salzseen oder arktischem Eis erschlossen und deren Leistungen für die chemische Industrie nutzbar gemacht. Durch seine Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Biokatalyse ist es gelungen, bestehende Herstellungsverfahren zu optimieren oder gänzlich neue biotechnologische Prozesse und Produkte zu entwickeln. Dabei wurden sowohl die Umwelt entlastet als auch die Produktivität von Herstellungsprozessen erhöht.

Am 24. März veranschaulicht Antranikian, designierter Präsident Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), seine Arbeit in der Mikrobiologie. 

Dr. Franz Ehrnsperger
ÄNDERN? - Dr. Franz Ehrnsperger

Dr. Franz Ehrnsperger ist es gelungen, die Neumarkter Lammsbräu als mittelständisches Unternehmen zu einem der bedeutendsten Pioniere des betrieblichen Umweltmanagements zu machen. Wie kaum ein zweites Unternehmen verbindet die Brauerei seit mehr als 20 Jahren erfolgreich ökologische und ökonomische Unternehmensziele. Unter dem Schlagwort "Das Reinheitsgebot für Bier beginnt auf dem Acker" wurden systematisch umstellungswillige Landwirte angeworben.

Getreu dem Motto "Aus der Region - für die Region" sichert die Neumarkter Lammsbräu heute vor Ort zahlreiche Arbeitsplätze und erhält die bäuerlichen Strukturen rund um die Brauerei. Dass diese Regionalität nicht einschränkend wirkt, sondern auch weltweiten Erfahrungsaustausch nach sich ziehen kann, zeigen verschiedene internationale Kontakte. Bisheriger Höhepunkt: die Einladung der Neumarkter Lammsbräu zu den UN nach New York.

Am 20. Mai veranstaltet die Stadt Neumarkt die 4. Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz zum Thema „Nachhaltiger Konsum“ Kooperationspartner und Mitveranstalter ist die Neumarkter Lammsbräu. Am 21. Mai um 9 Uhr führt Dr. Franz Ehrnsperger die Wanderteilnehmer durch seine Brauerei.

Dr. Hans G. Huber
Hans G. Huber

Für den Unternehmer Hans G. Huber gilt die Philosophie »Weg vom Abwasser, hin zum Wertstoff«, die sich wie ein roter Faden durch seine Produktpalette zieht: Huber sieht Abwasser als Wertstoff und bietet technische Lösungen für die in vielen Regionen der Welt herrschenden Wasserprobleme. Mit seinen insbesondere für Schwellen- und Entwicklungsländer anwendbaren, qualitativ hochwertigen und robusten Technologien zur Frischwasseraufbereitung und Abwasserbehandlung leistet Huber einen wichtigen Beitrag zur Erreichung eines Millenniumsziels der Vereinten Nationen (UN). Er verbindet globalen Umweltschutz mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland. Ihm ist es gelungen, aus der Hans Huber AG, einem ehemals regional tätigen Familienunternehmen, einen weltweit agierenden, hochmodernen Produktionsbetrieb zu machen, der mittlerweile umweltfreundliche Wasser- und Abwasseranlagen in mehr als 50 Länder exportiert. Dieses Engagement spiegelt sich in vielen Auszeichnungen und Ehrungen wider.

Am 22. Mai um 09:30 Uhr informiert Dr. Hans G. Huber über sein Unternehmen.

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker
Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Als Experte für Umwelt, Ökoeffizienz und Biologie hat von Weizsäcker Anleitungen zur Lösung von Umweltproblemen vorgelegt und viele sehr einflussreiche Veröffentlichungen geschrieben. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören »Erdpolitik« und »Faktor Vier«, ein Bestseller und Bericht an den Club of Rome, mit praktischen Anleitungen dazu, wie mit einem halbierten Naturverbrauch doppelter Wohlstand erreicht werden kann. Auf der Premierenwanderung Von Freiburg nach Lörrach stellte Ernst Ulrich von Weizsäcker am 10. August 2010 in Denzlingen sein neues Buch vor: "Faktor Fünf" vor und diskutierte mit den Teilnehmern intensiv, anschaulich und emotional über Effizienzsteigerung und die Ressourcenprodiktivität. Die Badische Zeitung hat dazu einen Bericht veröffentlicht: Wissensnetzwerk durchs Wandern.

 

Prof. Dr. Franz Daschner
Prof. Dr. Franz Daschner

Prof. Daschners wissenschaftlichen Arbeiten ist es zu verdanken, dass Umweltschutz im Gesundheitswesen nicht mehr als Widerspruch per se angesehen wird. Er konnte zeigen, dass die Reduzierung des Einsatzes umweltbelastender Stoffe und Substanzen, wie z.B. Reinigungs- und Desinfektionschemikalien, Medikamente und Antibiotika, ohne Missachtung der gebotenen Hygienestandards, möglich ist. Dem charismatischen Mediziner ist es zu verdanken, dass Maßnahmen des vorsorgenden Umweltschutzes heute auch im Krankenhausmanagement berücksichtigt werden. Wie wichtig die Beschäftigung mit diesen Fragestellungen ist, wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass es in der Bundesrepublik mehr als 570.000 Krankenhausbetten gibt und der für die stationäre Behandlung eines Krankenhauspatienten erforderliche Aufwand an Material, Energie und Wasser etwa um den Faktor 10 über dem des häuslichen Bereichs liegt.

Am 9. August 2010 berichtete Daschner als erster Programmpunkt auf der Freiburg-Wanderung von seiner Arbeit in der Viamedica-Sitftung und führte die Wanderer durch das Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene.

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