Ökologisches Gebäude

Mit dem Bau des Tagungszentrums wurde nicht nur eine hohe architektonische Qualität realisiert. Das Gebäude demonstriert beispielhaft Möglichkeiten des ökologischen Bauens und bietet die idealen Voraussetzungen für nachhaltiges Tagen. Der Energieverbrauch von nur 28 kWh/m² im Jahr setzt Maßstäbe. Er liegt bei rund 1/4 des Neubaustandards und bei weniger als 12% des Durchschnitts deutscher Gebäude.

Artenschutz am Gebäude
Naturschutzexperte Dr. Uwe Fuellhaas bei der Montage eines Mauerseglerkastens am DBU Zentrum für Umweltkommunikation
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Wesentliche Merkmale des Tagungszentrums sind

  • Verwendung naturnaher und recyclingfähiger Baumaterialien
  • stark gedämmte Fassade mit hohen Wärme- und Schallschutzqualitäten
  • ressourcenschonendes Energieversorgungskonzept mit nur 28 kWh/m² Heizenergiebedarf pro Jahr
  • Photovoltaikanlage zur Erzeugung von solarem Strom
  • solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung
  • Blockheizkraftwerk zur Versorgung des Neubaus und des angrenzenden Verwaltungsgebäudes mit Strom und Wärme
  • Der Bedarf an elektrischer Energie des Gebäudes beträgt 18 kWh/m² pro Jahr
  • Nutzung des Grundwassers zur Klimatisierung mit mehr als 90% Energieersparnis im Vergleich zur konventionellen Klimatisierung
  • lichtdurchlässiges Membrandach zur weitestgehenden Nutzung von Tageslicht
  • große Sonnenterrasse mit direktem Übergang in den historischen Park
  • Das Regenwasser vom Dach des Gebäudes und vom Parkplatz wird durch ein "Mulden-Rigolen-System" auf dem Gelände versickert. Dadurch wird der natürliche Wasserkreislauf gestärkt und ein Beitrag zum vorbeugenden Hochwasserschutz erzielt.
  • Am Gebäude und im benachbarten Park stehen Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse zur Verfügung, die regelmäßig gepflegt werden. Ein Teil des historischen Parks wird als Wildwiese der naturliche Entwicklung überlassen.