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Die Halbinseln Stedar & Pulitz Mailen Drucken

Natur vor Ort
4.) Historische Entwicklung

Nutzungsgeschichte der heutigen Halbinsel Pulitz lässt sich zurückverfolgen bis in das Jahr 1318, als die damalige Insel noch vorwiegend landwirtschaftlich genutzt wurde. Während sich das Ackerland im Jahr 1695 auf den tiefer liegenden, zentralen Teil von Pulitz beschränkte, wurde der übrige Teil der Insel als hügelige Mark mit Eichen-, Buchen- und Kiefernwald beschrieben.

Die Kliffbereiche der Insel wurden bereits ab dem Ende des 18. Jahrhunderts von Kiefern dominiert. Bis zum Jahr 1836 blieb die Verteilung von Ackerland und Wald auf Pulitz zwar im Wesentlichen unverändert, auf dem östlichen Teil der Insel standen nun jedoch bereits die ersten Fichtenforste. Gegen 1886 wurden schließlich auch die ehemaligen Ackerflächen mit Nadelgehölzen aufgeforstet.

Im Jahr 1890 schüttete man einen künstlichen Damm auf, um die ehemalige Insel Pulitz dauerhaft mit der Halbinsel Stedar zu verbinden. Im Jahr 1937 wurde die heutige Halbinsel Pulitz als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

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