DBU aktuell - Umweltbildung I/2018

Themen in dieser Ausgabe: Wie sichert man Artenkenntnis? Umfrage für Artenkenner und Naturinteressierte - Wie kommuniziert man „trockene“ Themen? Arbeitskreis „Stroh zu Gold spinnen“ der DBU-Sommerakademie - Wie macht man Komplexes verständlich? Projekt der Tropenwaldstiftung OroVerde - Wie bringt man wissenschaftliche Datenfülle in die Bildung? KlimafolgenOnline des PIK in Potsdam - Wie informiert man Studierende über Holzbau? Wanderausstellung HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR - Wie vernetzt man Umweltbildungs-Angebote für Geflüchtete? www.umweltbildung-mit-fluechtlingen.de

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Zusammenarbeit von Geflüchteten z.B. mit Kindern…
35000_Umweltbildung_Jugendliche
…und gleichaltrigen Jugendlichen in verschiedenen Umweltbildungsprojekten.

7.) Wie vernetzt man Umweltbildungs-Angebote für Geflüchtete? – www.umweltbildung-mit-fluechtlingen.de

Umweltbildung eröffnet den neu in Deutschland Angekommenen einen Zugang zur Natur und bietet Möglichkeiten für Engagement und Mitgestaltung vor Ort. Sie sensibilisiert für Umweltthemen im Alltag, erklärt den Sinn deutscher Regeln und Gesetze am Beispiel des Umweltschutzes und hilft auch beim Verstehen unserer Kultur.

Sprachhindernisse, kulturelle Unterschiede und rechtliche Hürden sind dabei wiederkehrende Herausforderungen, so dass bei den Bildungsanbietern eine entsprechende Qualifizierung erforderlich ist, um sich auf die Zielgruppe Geflüchtete einzustellen.

Von der DBU gefördert erarbeitete die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) e.V. daher ein Maßnahmenbündel zur Qualifizierung von Bildungsanbietern für Geflüchtete. Das Projekt „Willkommen in Bayern“ informierte, beriet und vernetzte die ANU-Mitglieder und weitere Akteure der Umweltbildung, um möglichst viele Angebote der Umweltbildung mit geflüchteten Menschen zu motivieren. Bayernweit wurden Initiativen angestoßen und damit Schneeballeffekte erzielt.

Mit der Webseite www.umweltbildung-mit-fluechtlingen.de wurde und wird Öffentlichkeitsarbeit für die verschiedenen Umweltbildungsprojekte geleistet. Allein während der Projektlaufzeit wurden dort über 30 Projekte ein- und vorgestellt – inzwischen sind es über 100. Alle Projekte wurden vor Ort von der Politik unterstützt und geschätzt, da sie dabei helfen, Vorurteile abzubauen und Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Projektdatenbank.

AZ 35000/01