01.03.2018 | Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies neu im DBU-Kuratorium

Berufung des Politikers zum heutigen 1. März

DBU-Kuratoriumsmitglied Olaf Lies © Daniel Vogl
Ab dem 1. März ist Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies Mitglied des DBU-Kuratoriums.
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Osnabrück/Hannover. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies ist neues Mitglied im Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Das Bundeskabinett berief den 50-jährigen Wilhelmshavener zum heutigen 1. März in den Stiftungsvorstand der in Osnabrück ansässigen Stiftung. Das Kuratorium der Stiftung legt die Leitlinien der Förderung fest, verantwortet die Finanzen der größten Umweltstiftung Europas und entscheidet über die Vergabe des Deutschen Umweltpreises der DBU nach Vorauswahl durch eine unabhängige Expertenjury.

Praktische Lösung von Umweltproblemen – Anreize für Öko-Innovationen

Die DBU fördert die Kreativität kleiner Unternehmen bei der praktischen Lösung von Umweltproblemen und gibt Anreize für ökologische Innovationen. Sie fördert umweltfreundliche Produktionsverfahren und damit den vorbeugenden Umweltschutz. Sie unterstützt den Austausch von Wissen über die Umwelt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und anderen Stellen. Bisher wurden über 9.500 modellhafte, umweltentlastende und innovative Projekte mit über 1,7 Milliarden Euro in Umwelttechnik, -forschung, -kommunikation, Natur- und Kulturgüterschutz gefördert. Die gemeinnützige Tochter der DBU, das DBU-Naturerbe, versteht sich als Treuhänderin des Nationalen Naturerbes für nachfolgende Generationen. Auf ihren 70 Flächen mit insgesamt 69.000 Hektar – größtenteils ehemalige, vom Bund übernommene Militärflächen – will die DBU-Tochter offene Lebensräume mit seltenen Arten durch Pflege bewahren, naturnahe Wälder ohne menschlichen Eingriff zu neuer Wildnis entwickeln, artenarme Forste in naturnahe Wälder überführen und Feuchtbiotope ökologisch aufwerten und erhalten.