28.04.2017 | (Über)Fisch(t) auf den Tisch?

Philipp Kanstinger, WWF-Zentrum für Meeresschutz, am 4. Mai um 18.30 Uhr in der DBU – Eintritt frei

Fisch/Vortrag
Welchen Fisch kann man noch guten Gewissens essen? Dr. Philipp Kanstinger vom Zentrum für Meeresschutz des World Wide Fund For Nature (WWF) beantwortet diese Frage am 4. Mai in der DBU.
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Osnabrück. Ob als Konserve, in Marinade, tiefgekühlt, geräuchert oder frisch - Fisch kommt in Deutschland häufig auf den Tisch. Etwa 14 Kilogramm isst hier jeder Mensch im Jahr – am liebsten Lachs.  Doch viele Arten sind überfischt. Welche kann man noch guten Gewissens essen? Aquakultur oder Wildfang? Was bedeuten Siegel wie MSC, ASC, Naturland oder EU-Bio? Dr. Philipp Kanstinger vom Zentrum für Meeresschutz des World Wide Fund For Nature (WWF) beantwortet im Rahmen seines Abendvortrags „Fisch als Lebensmittel – Nachhaltiger Genuss?“ Fragen wie diese. Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 4. Mai,  um 18.30 Uhr im DBU Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück. Der Eintritt ist frei.

Nachhaltige Fischerei und Fischzucht

Die Weltbevölkerung verzehrt 160 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte jährlich – Tendenz steigend. Können solche gigantischen Mengen nachhaltig gefangen oder gezüchtet werden? Wie stark sind die Weltmeere überfischt und woher kommt eigentlich der Fisch, der hier in Deutschland gegessen wird? Kanstinger gibt eine Übersicht über den Zustand der „Ressource“ Fisch und spricht über die Gefahren und Potenziale von Fischerei und Aquakultur. Welche Herausforderungen müssen gemeistert werden, um auch in Zukunft Fisch genießen zu können, und wie können Konsumenten nachhaltige Fischereien oder Fischzuchten fördern?

Führung durch die Ausstellung „ÜberLebensmittel“

Vor dem Abendvortrag besteht um 17.45 Uhr die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung im Rahmen einer öffentlichen Führung zu erleben. Sie ist bis Februar 2018 in der DBU zu sehen (montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr). Für Schülerinnen und Schüler gibt es zielgruppengerechte pädagogische Programme. Weitere Informationen zur Ausstellung, zum pädagogischen Programm und zu weiteren Vortragsveranstaltungen finden sich unter www.ausstellung-ueberlebensmittel.de.