26.04.2017 | „Innovativ und ohne ‚Schere im Kopf‘ Ideen angehen“

Niedersachsens Umweltminister Wenzel am DBU-Stand der Hannover Messe – DBU mit fünf Partnern

Hannovermesse2017
Beeindruckt von Unternehmen, die innovative Techniken als Antwort auf komplexe Umweltveränderungen entwickeln: Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (r.) sowie DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann (l.) bei der Hannover Messe. Mit dabei Deputierte aus den Niederlanden (v.l.n.r): Tjisse Stelpstra (Drenthe), Annemieke Traag (Overyssel), Michiel Schröer (Friesland).
Download
Hannovermesse2017
Zahlreiche Besucher der Hannover Messe informierten sich am Stand der DBU. Bottermann: „Ein schonender, effizienter Umgang mit Rohstoffen und Energie ist eine Schlüsselkompetenz für zukunftsfähige Gesellschaften."
Download

Hannover. „Unternehmen müssen sich heute auf komplexe dynamische Veränderungen einstellen. Dabei rücken Umweltaspekte wie Klimawandel und Ressourcenschutz in den Fokus. Die vorbildlichen Initiativen der Unternehmen zeigen, wie wichtig es ist, innovativ und ohne ‚Schere im Kopf‘ Ideen anzugehen und umzusetzen. Ich bin begeistert von den neuen Techniken und wünsche für die weitere Umsetzung viel Erfolg.“ – Mit diesen Worten kommentierte heute Stefan Wenzel, Niedersachsens Umweltminister und Kuratoriumsmitglied der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), den Auftritt von fünf innovativen Vorreitern für mehr Ressourceneffizienz aus der mittelständischen Wirtschaft am DBU-Gemeinschaftsstand der Hannover Messe. Gemeinsam mit DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann hatte sich Wenzel persönlich ein Bild von den Unternehmen und ihren Leistungen gemacht.

Vom innovativen Metallrecycling bis zum ultraleichten E-Mobil

Am DBU-Gemeinschaftsstand in Halle 2 zeigten die fünf mittelständische Unternehmen materialsparende Lösungen für einen effizienten Energie- und Ressourceneinsatz in der Industrie – vom innovativen Metallrecycling mit Laserlicht über ein neuartiges 3-D-Druckverfahren bis hin zu einem ultraleichten E-Mobil. Mitaussteller waren Edwin Büchter, Träger des Deutschen Umweltpreises der DBU (Clean-Lasersysteme GmbH/Proassort; Herzogenrath), die Firma WZR ceramic solutions (Rheinbach), die Firma ONYX composites (Osnabrück) mit ihrem ultraleichten E-Mobil und die Firmen Eisenhuth (Osterode am Harz) und Zoz (Wenden).

Bottermann: „Umgang mit Rohstoffen und Energie Schlüsselkompetenz für zukunftsfähige Gesellschaften“

Auch DBU-Generalsekretär Bottermann war vom Auftritt der DBU-Partner angetan: „Ein schonender, effizienter Umgang mit Rohstoffen und Energie ist eine Schlüsselkompetenz für zukunftsfähige Gesellschaften. Er verringert Umweltbelastungen, stärkt die globale Wettbewerbsfähigkeit und schafft qualifizierte neue Arbeitsplätze. Im sparsamen Umgang mit Rohstoffen, Materialien und Energie liegen Riesen-Chancen für die Wirtschaft. Die Einsparpotentiale in Industrie und Gewerbe zu heben, ist ein zentrales Anliegen der Förderarbeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.“