27.03.2014 | didacta: Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter besuchte DBU-Messestand

Vier aktuelle DBU-Projekte der Umweltbildung und -kommunikation Bundesumweltministerium präsentiert | In der Projektdatenbank - AZ 31001

didacta 2014_Parlamentarische Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, besuchte heute den "didacta"-Messestand der DBU mit ihren vier Mitausstellern. Unter anderem informierte sie sich dort bei Jochen Seibold von der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden über das DBU-geförderte Projekt „Ausbildung Energiewende“.
Download

Stuttgart. Politischer Besuch heute bei der Bildungsmesse didacta in Stuttgart: Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, stattete in Begleitung einer Ministeriums-Delegation dem Messestand der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und ihren vier Mitausstellern einen Besuch ab. „Wir freuen uns, dass wir Frau Schwarzelühr-Sutter Einblicke in unsere aktuelle Förderarbeit zur Umweltbildung und -kommunikation geben konnten“, sagte DBU-Referatsleiter Dr. Alexander Bittner, der die Staatssekretärin durch den DBU-Stand führte.

"Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu den Themen Umweltschutz, Energie und Klima ansprechen"

„Unsere vier Mitaussteller sprechen mit ihren Vorhaben auf unterschiedliche Weise Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu den Themen Umweltschutz, Energie und Klima an“, sagte Bittner. Vom Thema Energie in der Grundschule über Online-Angebote zu Auswirkungen des Klimawandels, außerschulische Bildungsangebote zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit bis hin zur beruflichen Ausbildung zur Energiewende: „Anhand bildungsbiografischer Stationen wollen wir innovative Ideen der Umweltbildung und -kommunikation sowie der Bildung für nachhaltige Entwicklung verbreiten und zum Nachahmen motivieren“, so Bittner. Ein besonderes Augenmerk liege dabei auf dem Übergang zwischen Bildungsphasen, zum Beispiel von der Schule in den Beruf.

Naturerbe Zentrum RÜGEN: Natur und Landschaft erlebbar machen

Das DBU-geförderte Naturerbe Zentrum RÜGEN, das sich bei der didacta präsentiert, mache die Natur und Landschaft der DBU-Naturerbefläche Prora erlebbar. Bittner: „Besucher können hier Natur entdecken und verstehen: auf dem barrierefreien Baumwipfelpfad, auf geführten Wanderungen oder in den Erlebnisausstellungen.“ Für Schulklassen und Gruppen gebe es spezielle Angebote im „NaturLabor“ und in „NaturWerkstätten“.

Auswirkungen des Klimawandels Lehrern und Schülern vermitteln

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung habe auf Basis des öffentlich zugänglichen Online-Portals www.klimafolgenonline.com Online-Lernmodule entwickelt, mit denen Schüler und Lehrer die Entwicklung des Klimas und die Auswirkungen des Klimawandels anhand selbst gewählter Szenarien nachvollziehen können. „Dieses Lehr- und Lerninstrument bietet die Möglichkeit, das wissenschaftlich anspruchsvolle Thema Klimawandel fachgerecht und verständlich in den Unterricht einzubinden“, sagt Bittner.

Mit Energiewende und -effizienz auseinandersetzen

„Ausbildung Energiewende“ – so lautet der Titel des DBU-geförderten Projekts der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden. „Für Auszubildende naturwissenschaftlicher und umwelttechnischer Berufe wird ein modulares Lernprogramm entwickelt, erprobt und in die Ausbildungspraxis überführt“, so Bittner. Es hält sie an, sich mit der Energiewende und mit Energieeffizienz auseinanderzusetzen – im beruflichen, aber auch im privaten Umfeld.

Kompetenzen zum Thema Erneuerbare Energie in der Grundschule

Die VRD Stiftung für Erneuerbare Energien, Heidelberg, entwickelte im Rahmen des DBU-Förderprojektes „Sonne ist Leben – Kompetenzen zum Thema Erneuerbare Energie in der Grundschule interdisziplinär fördern“ gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ein Bildungs- und Schulungsprogramm für Lehrer und Schüler. Bittner: „Die Kinder lernen dadurch, das eigene Verhalten und Konsummuster im Umgang mit Energie zu hinterfragen und ihr Handeln selbstbestimmt anzupassen.“ Als „Schüler-Mentoren“ vermittelten sie anschließend ihr Wissen an jüngere Kinder weiter.