Messtechnik für solarthermische Anlagen
Das vom Kollektor aufgefangene Sonnenlicht wird zu ca. 85% in Wärme umgewandelt.
Durch Rohrleitungen (Vor- und Rücklauf) wird das warme Wasser in einem
Speicher geleitet, so dass auch, wenn die Sonnen nicht scheint warmes Wasser
zur Verfügung steht. Die Erfassung der aktuellen Leistung und des Energieertrages
erfolgt durch einen in den Rücklauf des Solarkreislaufes eingebautem Wärmemengenzählers;
dieser misst die Durchflussmenge des erwärmten eingebauten Wassers im Solarkreislaufes
und die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf. Aus diesem gemessenen
Werten errechnet der Wärmemengenzähler den Energieertrag. Die Messwerte
des Wärmemengenzählers werden über die M-BUS Schnittstelle durch
den M-BUS-Adapter an den Datenlogger übermittelt.
Zusätzlich erfasst die Messtechnik über die mitgelieferte Referenzsolarzelle
die Solarstrahlung, die auf die Solaranlage einstrahlt.
Die oben erwähnten Daten werden im Datenlogger als Mittelwerte über
einen langen Zeitraum abgespeichert und können über einen PC ausgelesen
sowie als Kennliniendiagramme dargestellt werden. Die Auslesung der Daten aus
dem Datenlogger und deren Verabreitung im PC wird über eine Software ermöglicht.
Auf der Visualisierungstafel für solarthermische Anlagen wird auf der
obersten Anzeige der aktuelle Wert der Einstrahlungsleistung in W/m², darunter
die Kollektortemperatur in °C angezeigt. Die unterste 6 stellige Anzeige
stellt die erzeugte Menge warmen Wassers in Litern seit Jahresbeginn und seit
der Inbetriebnahme im Wechsel dar.
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