Wichtig ist auch die richtige Dimensionierung der Anlage.
Regelung der solarthermischen Anlage sollten möglichst
einfach sein.
Checkliste für solarthermische Anlagen
Quelle: FhG-ISE, Freiburg:
Nehmen Sie die Solaranlage zum Anlass, sich von einem Fachmann ein Energiekonzept
für das betreffende Gebäude erstellen zu lassen.
Solarenergienutzung und Energieeinsparung sollten Hand in Hand gehen. Achten
Sie deshalb auch auf einen guten Wärmeschutz am betreffenden Gebäude.
Nutzen Sie möglichst energiesparende Geräte und ein modernes Heizungssystem.
Informieren Sie sich über Preise, Leistungsfähigkeit der Solarsysteme
und Fördermöglichkeiten bei neutralen Stellen (kirchliche Umweltbeauftragte,
Verbraucher-zentralen, Beratungsstellen der Stadtwerke usw.).
Wählen Sie den Installationsbetrieb sorgfältig aus und holen Sie
mehrere Vergleichsangebote ein. Erkundigen Sie sich nach Referenzanlagen.
Achten Sie auf eine vernünftige Dimensionierung der Anlage:
1 m² Kollektorfläche deckt einen täglichen Warmwasserbedarf
von ca. 50 l/Tag ab. Je m² Kollektorfläche sind ca. 60 - 70 l Speicherkapazität
erforderlich.
Hinsichtlich Anlagenorientierung und Neigungswinkel gilt:
Eine Abweichung von der südlichen Richtung um bis zu ca. 45° ist
unkritisch.
Typische Neigungswinkel liegen zwischen 15° und 60°. Bei solarer Heizungsunterstützung
sollte der Neigungswinkel jedoch keinesfalls 30° unterschreiten.
Achten Sie auf eine verschattungsfreie Montage der Kollektoren. Eine Teilverschattung
ist allerdings nicht ganz so gravierend wie bei Fotovoltaikanlagen (s. oben).
Regelung und Konzept der Anlage sollten möglichst einfach sein.
Für die Einhaltung baurechtlicher Bestimmungen wie der Landesbauordnung,
etc. ist der Bauherr verantwortlich. Sie sollten sich mit den kommunalen und
kirchlichen Bauabteilungen sowie ggf. mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde
über Ihr Vorhaben ins Benehmen setzen.
Verlangen Sie eine Gewährleistung für die Funktionsfähigkeit
der Anlage. Typische Gewährleistungszeiträume sind 5 bis 10 Jahre.