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"Es braucht die Energie
vieler Menschen,
um einen alternativen Umgang
mit Energien einzuüben und
die Schöpfung zu bewahren."
Eine Idee wird Wirklichkeit
Was kann die Kirchengemeinde St. Josef–Kinderhaus konkret dazu beitragen, bewusst und schonend mit der Umwelt umzugehen?
Mit dieser Frage beschäftigt sich der Sachausschuss „Bewahrung der Schöpfung“. Durch viele Gespräche und Recherchen macht man sich im Thema „Energiesparen und Energieeinsatz“ schlau und Anfang 2001 ist die Idee geboren: Der Bau einer Photovoltaikanlage, die aus Sonnenlicht elektrische Energie gewinnt, soll ein deutliches und öffentliches Zeichen setzen für das Engagement der Gemeinde in Sachen Bewahrung der Schöpfung.
Das Problem: Finanziell und wirtschaftlich rentiert sich der Bau einer Photovoltaikanlage erst sehr langfristig. Aber davon lassen sich Pfarrgemeinderat, zu dem der Sachausschuss gehört, und Kirchenvorstand nicht beirren. Denn für einen schonenderen Umgang mit der Umwelt braucht es Aktionen, die unabhängig sind von der Logik rein wirtschaftlicher Rentabilität.
Gemeinsame Visionen
Handeln für die Zukunft der Schöpfung heißt das Motto der christlichen Gemeinden, die sich an der Förderinitiative „Kirchengemeinden für die Sonnenenergie“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt beteiligen. Ihre Zahl beträgt mittlerweile bundesweit über 700. Davon sind derzeit 15 katholische Gemeinden im Bistum Münster. Für sie alle ist der Bau einer Photovoltaikanlage ein notwendiges Zeichen für den schonenden Umgang mit unseren Umweltressourcen. Gerade die engagierten Frauen und Männer in den Kirchengemeinden empfinden es als ihre Aufgabe, solche Zeichen immer wieder neu zu setzen. St. Josef-Kinderhaus nutzt als erste katholische Kirchengemeinde in Münster die unerschöpfliche Energiequelle Sonne.
„Und du erneuerst das Antlitz der Erde.“
Psalm 104,30
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