| Das Projekt (Aktenzeichen: 15505/48 ) |
Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik
Kindergarten, Neubau, errichtet 1996
Dachform: gleichschenkeliges Satteldach 30% Neigung
500 m², hohe Räume (ca. 4 m Höhe)
PV-Anlage: 4,95 kWp
Aufdachmontage der Solarmodule, Südseite
2 Stück Wechselrichter Sunny Boy 2000, trafolos, P<2,10 kW DC, PV 2,6 kWp (125-500 Vdc / U-max=500V/Imax=8A, ENS-Überwachung, AC-Nennleistung 1800W, max. Wirkungsgrad 96%, Schutzart IP 65, Edelstahlgehäuse
Geplante Maßnahmen zur Verbreitung
o Anzeigetafel
o Gemeindebrief
o Lokale und überregionale Presse
o Gemeindeabendo Verbreitung der Solarenergie in der 3. Welt
o Broschüre zur Solaranlage
o Kindergartentage zum Thema Sonne
o Solarfest mit Solarmobil
o Abendvorträge
Erfahrungen bzgl. der Finanzierung des Eigenanteils
Es ist uns nicht gelungen, Sponsoren für das Solardach zu finden. Sowohl Firmen im Energiebereich (z. B. Shell), wie auch Firmen im "Kinder"-Bereich (Mc Donalds) reagierten auf durchaus professionell gestellte Anfragen zum Sponsoring negativ. Von daher ergab sich, dass die Kirche den Eigenanteil insgesamt zu tragen hat.
Erfahrung bei der Realisierung und dem Betrieb der Anlage
Das Angebot an Firmen, die Solardächer anboten, war mehr als hinreichend. Die Angebote lagen so dicht beieinander, dass es schwer fiel, sich für eine Firma zu entscheiden. Der Aufbau der Anlage war absolut problemlos, auch im Betrieb zeigen sich keinerlei Schwierigkeiten.
Das einzige Problem das sich ergab, war, dass es mit dem Modem der Firma Skytron nicht möglich war, die Daten der Anlage per Telefon abzurufen. Ebenso war es nicht möglich, eine Internetpräsentation zu erstellen. Mit einem veränderten Modem nach Angaben eines Computerexperten aus unserer Gemeinde hoffen wir jedoch, die Anlage doch noch im Internet präsentieren zu können. Leider müssen wir das veränderte Modem aus eigener Tasche bezahlen.
Erfahrungen bei der Umsetzung der Maßnahmen zur Verbreitung
Die Solaranlage ist sowohl bei den Gemeindemitgliedern als auch bei der lokalen und regionalen Presse sehr positiv aufgenommen worden. Inzwischen hat mindestens ein Gemeindemitglied durch unsere Anregung ein Solardach auf seinem Privatdach bauen lassen. Ein "Solar-Gemeindefest" fand guten Zuspruch und ist auch überregional erwähnt worden. Das Berichtsheft zur Solaranlage ist an die ganze Gemeinde verteilt worden, die Bischöfin Wartenberg-Potter fand sehr lobende Worte für das Projekt. Für das nächste Jahr planen wir ein Gemeindefest und dem Obertitel "Solarenergie hier und in Tansania". Die regionale Presse fragt regelmäßig nach und ist gern bereit zu berichten.
Fazit
Wir haben eine Reihe sehr positiver Erfahrungen gemacht. Dank der Hilfe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt konnte ein Projekt verwirklicht werden, von dem wir nur zu träumen wagten. Vielleicht ist dies die Hauptbotschaft: Träume von einer verantwortenden Zukunft können wahr werden.
Wir sind sehr stolz auf unser Solardach und der Stiftung sehr dankbar. Wir werden dieses Thema jedes Jahr aufs neue in neuer Form in die Gemeinde bringen. |
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| Förderung: |
Förderzeitraum: |
05.06.2001 - 05.06.2002 (1 Jahr) |
Fördersumme: |
23.272,47 |
Förderbereich: |
I.2.2 |
Themengebiet: |
Umwelttechnik |
| Stichworte: |
Energie, Demonstration, ZUK gGmbH, erneuerbare Energien, Fotovoltaik, Kirche, Sonne |
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