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Naturschutz ist ein zentraler Bestandteil nachhaltiger Entwicklung. Im Fokus der DBU-Förderung stehen die vielfältig genutzten Kulturland-schaften. Ehemalige Truppenübungsplätze oder Bergbaufolgelandschaften können eine zentrale Funktion als Rückzugs- und Regenerationsraum für viele Arten wahrnehmen.
Moorfrosch paar Naturschutz

In Deutschland ist die biologische Vielfalt bedroht: Etwa die Hälfte der Tier- und Pflanzenarten gelten hier zu Lande als gefährdet. Hauptursache ist die Zerstörung ihrer Lebensräume – durch die intensive Landnutzung, den Flächenverlust und das Zerschneiden von Lebensräumen durch Siedlungen und Verkehr. Naturschutzziele gelten nicht nur in Schutzgebieten, sondern müssen auch in die Land- und Forstwirtschaft oder in die Siedlungs- und Verkehrs­entwicklung integriert werden.

Die DBU-Förderung bezieht sich auch auf die Revitalisierung von Fließgewässern und ihrer Einzugsgebiete. Denn: Die Versiegelung der Landschaft, die Begradigung der Fließgewässer und das Fehlen ausreichender Retentionsflächen sind Hauptursachen für die extremen Folgen von Hochwasser.

Vielen Stadtbewohnern fehlt die emotionale Bindung zur Natur. Um hier neue Impulse zu geben, fördert die DBU Projekte, die sich für eine nachhaltige Umweltkommunikation im Naturschutz einsetzen. Ein Beispiel sind Umweltbildungszentren, die zu wichtigen Anlaufstellen für die Kommunikation von Umweltthemen geworden sind.

Die DBU stellt sich auch verstärkt den internationalen Herausforderungen im Naturschutz. Den geographischen Schwerpunkt der internationalen DBU-Fördertätigkeit bilden die Länder Mittel- und Osteuropas – hier insbesondere die Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

Neben der Projektförderung in diesen Lebensräumen verfolgt die DBU mit der Gründung der gemeinnützigen DBU-Naturerbe GmbH das Ziel, solche Flächen langfristig für den Naturschutz zu sichern.

Infobox "Naturschutz"

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