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04.05.2012
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DBU-Sommerakademie: Rolle des Handwerks in der Energiewende

Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ dabei – Eine Woche Sommerakademie zum Thema Energiewende
St. Marienthal
Hürden der Energiewende erörtern und Lösungsansätze diskutieren will die DBU bei ihrer 18. Sommerakademie vom 24. bis 29. Juni im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal in Ostritz (Sachsen). Partner von "Haus sanieren - profitieren" beleuchten dabei die Rolle der Hausbesitzer und Energieberater.

Ostritz/St. Marienthal. Eine Woche lang steht das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal in Ostritz bei Görlitz unter dem Titel „Energiewende zwischen Klimaschutz und Atomausstieg – Lösungen in die Umsetzung tragen“. Vom 24. bis 29. Juni treffen sich bei der Internationalen Sommerakademie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) Experten, Fachreferenten und Interessierte, um in Arbeitskreisen über die Herausforderungen der Energiewende zu debattieren und neue Einblicke in aktuelle Entwicklungen zu bekommen. Am Donnerstag steht vor allem der Beitrag des Bau- und Handwerkssektors im Mittelpunkt. Andreas Skrypietz, Projektleiter der Klimaschutz- und Beratungskampagne „Haus sanieren – profitieren“ wird die Initiative in einem Vortrag vorstellen. Partner der DBU-Kampagne werden die Rolle von Handwerk, Energieberatung und Hausbesitzern in der Energiewende aufzeigen.

Energiewende im Alltag und die Rolle des Hausbesitzers und Handwerkers

Von 9 bis 17 Uhr findet der Arbeitskreis „Bauen und Handwerk“ in den Seminarräumen statt. Über die bereichsübergreifende Gesamtplanung und die Qualitätssicherung beim Planen von energieeffizienten Gebäuden werden vormittags thematisiert. Ab 14 Uhr wird dann Kerstin Reek-Berghäuser, Leiterin des Zentrums für Umwelt und Arbeitssicherheit der Handwerkskammer Koblenz, vor dem Plenum zum Thema „Die Energiewende und das Handwerk: Wie gut ist das Handwerk aufgestellt?“ referieren. Danach erläutert Andreas Skrypietz „Möglichkeiten und Grenzen“ von ‚Haus sanieren – profitieren‘“. Ab 16 Uhr gibt Detlef Liebich, einer von rund 12.000 Kampagnenpartnern und Energieberater, Einblicke in den „Alltag der Energiewende: Hausbesitzer trifft Energieberater“.

Reek-Berghäuser: Das Handwerk ist gut aufgestellt

„Ratsuchende Hausbesitzer, die sanieren möchten, wissen oft nicht weiter. Die Energieberatung hat hier die Möglichkeit, wirkungsvoll einzugreifen und zu helfen. Wichtig dabei ist, dass der Berater auch mit Qualität punkten kann“, sagt Liebich. Reek-Berghäuser fügt hinzu „Das Handwerk ist gut aufgestellt bei den Themen Energiewende und Energieeffizienz. Das spiegelt sich auch in unserem Weiterbildungsangebot wieder, dass die Schwerpunkte Photovoltaik, Solarthermie, Gebäudeenergieberater bis hin zum Schimmelexperte abdeckt. Hier erkennen wir ein großes Potential für unsere Unternehmen, die wir beratend und über Lehrgänge unterstützen.“

DBU-Kampagne nimmt Hausbesitzer an die Hand

In Sachsen beteiligen sich momentan 194 Handwerksfirmen an der DBU-Kampagne und sind darin geschult, den kostenlosen Erstcheck an unsanierten Ein- und Zweifamilienhäusern durchzuführen. Anschließend erhalten die Hausbesitzer Ratschläge, wie sie ihre Sanierung anpacken können, wo sie Energieberater für eine weitergehende Beratung finden und wo sie finanzielle Unterstützung bekommen. Auf der Internetseite www.sanieren-profitieren.de sind Informationen zum Thema zusammengefasst und alle Handwerker aufgelistet, die den kostenlosen Energie-Check durchführen.

Pressemitteilung im pdf-Format
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